Bin nach wenigen Tagen mit Route66 inzwischen deutlich zufriedener als mit meinem Vorgänger-Navi Desti PN. Es läßt sich in Route66 vieles einfacher einstellen und Route66 bietet Einstellmöglichkeiten, die Desti PN einfach nicht bietet.
Das Routenplanungstool von Route66 ist zwar nicht genial, aber kurz davor. Echt positiv gemeint. Zur Genialität fehlt, daß man ganze Routen mit verschiedenen Wegpunkten abspeichern läßt. So ist man gezwungen, nach dem Navi-Start die einzelnen Wegpunkte aus der Historie nachzuladen. Da sollte Route66 nachbessern.
Route66 wirbt damit Fußgängernavigation möglich zu machen. Geht im Prinzip auch: Man bekommt eine Route und falls gewünscht Sprachanweisungen. Nur orientiert sich Route66 sehr stark an Autostraßen. Fuß- oder Radwege als Abkürzung werden weitgehend ignoriert da im Navteq-Kartenmaterial nicht vorhanden. Verschiedene Wege im Englischen Garten werden erkannt und genutzt.
Unterwegs mit dem Rad in Müchen habe ich Route 66 zu einem Navigationsabbruch mit Fehlermeldung provozieren können. Hier Näheres:
Seit etwa zwei Jahren gibt es im Münchner Norden beim Petuel-Ring einen Tunnel mit einem Park darüber, der von einigen großen Wegen durchzogen ist. Route66 ortet mich beim Befahren des Petuel-Parks auf einer nur für PKWs zugelassenen Straße im Tunnel, obwohl ich oberhalb des Petuel-Tunnels durch den Petuel-Park fahre. ![]()
Da erhoffe ich mir in der nächsten Navteq-Kartengeneration eine deutliche Verbesserung. Route66 kann die Situation dadurch verbessern, daß kein Navigationsabbruch gemacht wird, sondern der scheinbare Fehler des Fußgängers/Radfahrers toleriert wird.
Anderer Fall: Deutsches Museum an der Isar. Die Abkürzung durch das öffentlich durchquerbare Deutsche Museum ist nicht bekannt. Route66 nimmt den Umweg um das Deutsche Museum herum. Auch da sollte Navteq nachbessern.
Grüße
RiderOTS