GPS gibts in Ger nicht wirklich ...

  • Was ich sagen will...


    - Notruf
    - Polizei
    - Pannendienst
    - Staumelder-Dienst


    Die können alle nichts mit GPS-Koordinaten machen... die brauchen Straße und Hausnummer... oder es kommt nichts dabei rum.


    Dabei ist es weltweit nicht unüblich mit diesen Daten zu arbeiten. In einigen Ländern stehen neben "Gelbe-Seiten"-Einträgen die GPS-Koords einfach dabei. Das finde ich sehr ungeschickt. Wenn ich z.B. im Auto einen Unfall melden will und das GPS mir sagt das ich auf der A5 bin ... das ist wenig hilfreich... Die meisten Navis geben NICHT aus welcher Straßenkilometer das ist, oder zwischen welchen Abfahrten das liegt. Aber mit den metergenauen GPS-Daten kann der Rettungsdienst nichts anfangen. In manchen Orten - auch in meinem Wohnort - gibt es verschachtelte Wohnstraßen in denen selbst ein Anwohner kaum weis wo welche Hausnummer ist... also einfacher zu finden ist es sicher mit GPS.


    Auf Anfrage reden sich alle mit den "enormen Kosten" heraus die das verursachen würde... ??? Selbst kostenlose Dienste wie "mapquest" geben weltweit Karten raus die man per GPS-Daten erreichen kann... Und der ADAC-Pannendienst hat in der Zentrale alle Straßen sowieso in einem Navi-Hilfssystem... man kann sich ja lotsen lassen wenn man den eigenen Standort dort angibt und sagt wohin man will ... aber auch die können auf der Karte einen ort nur finden wenn man eine KREUZUNG angibt an der man steht...


    sowas... gruß

  • Zitat

    Original von bitboy0
    Was ich sagen will...
    . .......Das finde ich sehr ungeschickt. Wenn ich z.B. im Auto einen Unfall melden will und das GPS mir sagt das ich auf der A5 bin ... das ist wenig hilfreich... Die meisten Navis geben NICHT aus welcher Straßenkilometer das ist, oder zwischen welchen Abfahrten das liegt. Aber mit den metergenauen GPS-Daten kann der Rettungsdienst nichts anfangen.

    Hilfreich kann es jedoch sein, wenn man während der Fahrt die Augen aufhält. So weiß man ungefähr, welche Abfahrt vor oder hinter einem liegt. Schildchen mit Angabe des Straßenkilometers soll es in gewissen Abständen auch geben. ;)


    Zitat

    Original von bitboy0 In manchen Orten - auch in meinem Wohnort - gibt es verschachtelte Wohnstraßen in denen selbst ein Anwohner kaum weis wo welche Hausnummer ist... also einfacher zu finden ist es sicher mit GPS...............sowas...
    gruß

    Naja, einfacher ist es doch, wenn ich Straße und Hausnummer weiß, und mich dort hin navigieren lasse. An den meisten Häusern stehen normalerweise auch die Hausnummern dran!?


    Deine Idee ist im Prinzip nicht schlecht, aber wirklich zu aufwändig. Jeder Rettungswagen, Feuerwehrwagen und auch Polizeiwagen müsste ein Navi an Bord haben, was aber meines Wissens nicht der Fall ist. So ist es (z. Zt.) wirklich einfacher, nur nach Orts- und Straßenangabe zu fahren.

  • Zitat

    Original von bitboy0
    Wenn ich z.B. im Auto einen Unfall melden will und das GPS mir sagt das ich auf der A5 bin ... das ist wenig hilfreich... Die meisten Navis geben NICHT aus welcher Straßenkilometer das ist, oder zwischen welchen Abfahrten das liegt.


    Da du den Unfall ja nicht während der Fahrt durchgibst, sondern nachdem du abgesichert und Erste Hilfe geleistet hast, kannst du in der Karte auch nachsehen, zwischen welchen Abfahrten du stehst. Und bis zum nächsten km-Schild sind es max. 250 m.
    Zu den Koordinaten:
    - In welcher Notation sollen sie denn durchgegeben werden.? X°,X',X" oder Dezimal oder gemixt?
    - Nicht in alle Systeme kannst du Koordinaten ohne Hilfsprogramme eingeben.


    Gruß
    bonnie

  • Hallo


    GPS im Rettungsdienst [Beispiel DRK Zollern-Alb]


    ...wenn so etwas konsequent und flächendeckend umgesetzt werden soll, ist das tatsächlich mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden.


    Und dass bei einer Unfallmeldung auch GPS-Koordinaten durchgegeben bzw.aufgenommen werden können, dürfte ein großes [sehr großes] Potential an Fehlerquellen enthalten. Straße/Hausnummer ist nun mal eine gängige "Größe" bei uns... aber vielleicht gibt es ja einmal Lösungen in diese Richtung. Ich meine der ADAC hat schon vor längerem ein System ins Angbeot aufgenommen, bei dem eine Panne/Unfall auf Knopfdruck via GPRS an die Zentrale übermittelt wird. Finde aber keine Infos mehr...


    MfG

  • Tach auch,

    da Deutschland mittlerweile nahezu 100%ig tiefendigitalisiert ist, und die Infrastruktur gut ausgebaut ist, würden bei einer Umstellung auf GPS-Daten tatsächlich die Kosten den Nutzen übersteigen.

    Wie schon weiter oben erwähnt, sind Autobahnen und Landstraßen im allgemeinen mit Kliometerschildern ausgestattet, Straßen im Siedlungsraum mit Straßenschildern, Häuse mit Hausnummern. Darüber ist eine hinreichend genaue Navigation möglich. Ich bezweifle, dass die Einführung eines zweiten, parallelen Ortsbestimmungssystems in der Öffentlichkeit auf Zustimmung stößt.

    Zum Thema Rettungsdienste: Hier sollte man nicht so kleingeistig denken. Besser als die Angabe der Geokoordinaten per Telefon (was, soweit mir bekannt ist, schon heute möglich ist) ist eine automatisierte Weiterleitung vom Auto zu einer Notfallstelle, zu den entsprechenden Rettungswagen. Die EU will ein entsprechndes Gesetz auf den Weg bringen. Jedes Neufahrzeug wäre dann ab .... mit einem Telefonmodul mit GPS-Antenne ausgestattet und der Nutzer könnte zum einen manuell einen Alarm auslösen, zum anderen würde es automatisch passieren, wenn am Fahrzeug ein Unfall registriert wird.


  • Wenn ich mich rechterinnere, ist so eine GPS-Notruffunktion bei Handys in China voegeschrieben.