Hallo miteinander,
gestern habe ich in einem kurzen Beitrag im Berliner Fernsehen erfahren, warum die Telekom hier in unseren stillen Vorortstraßen so hektisch die Glasfaserversorgung auf Breitbandkabel umgestellt hat. Ich hatte mir darüber öfter schon den Kopf zerbrochen.
In dieser Sendung erfuhr ich es: ein Funkanbieter hatte auf dem Pankower Rathaus einen starken Sender installiert, der Teile Pankows und Niederschönhausens mit eben einem solchen Breitbandanschluß via Funk versorgen kann.
Und plötzlich, nach Jahren vergeblicher Antragstellerei wie aus heiterem Himmel, fängt die Telekom an, hektisch die Straßen aufzureißen und neue Kabelkästen zu installieren.....
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Seitdem die Telekom uns im November auf diese Weise mit einem 6 Mb-Anschluss beglückte, haben wir zwar keine Probleme mehr mit dem Internet, aber an der Weisheit dieses Verfahrens habe ich meine Zweifel. Es wäre doch denkbar und vielleicht auch sinnvoll, wenn in einem strukturschwachen Gebiet der eine ein Funknetz aufbaut und der andere in einem anderen Gebiet sein Breitbandkabel verlegt.
Tausende von Nutzern kämen dann früher zu einer vernünftigen Internet-Anbindung, es würde kein Kapital verschleudert, keine Existenzen würden vernichtet, und beide würde ihr Geschäft machen können.
Aber wie heißt es im Märchenbuch? Der frei aufspielende Kapitalismus führt zu dem effektivsten Wirtschaftsleben, das denkbar ist.
Nur für einige,
sagt
artur