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Hallo Wastl
Danke. Da lag ich allerdings mit meinen 2-3 Monaten deutlich daneben. Waren ja nur 6 Wochen. Zumindest ein Ansatz ist es fuer den Themenstarter.
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Sodale

Also 2 Rechnerprogramme (Trackmaker & Liscad 7.0) hätte ich jetzt gefunden, nur scheinen die für auf die Schnelle nichts zu sein.
Da zudem ein GPS-PDA nie verkehrt ist ... welches Gerät würdet ihr gerade im Bezug auf die Flächenmessung,
aber auch Vielseitigkeit (Fahrzeug-Navigation) und Preis-/Leistung, kaufen bzw. empfehlen?
Die Kostengrenze wäre bei ca. 450 Teuro.Gruß dravs
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Danke!! ;D
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Zitat
Original von dravs
... Da zudem ein GPS-PDA nie verkehrt ist ... welches Gerät würdet ihr gerade im Bezug auf die Flächenmessung,
aber auch Vielseitigkeit (Fahrzeug-Navigation) und Preis-/Leistung, kaufen bzw. empfehlen?
Die Kostengrenze wäre bei ca. 450 Teuro. ...
Hallo dravsDiese Frage zu beantworten faellt immer schwer. Es geht damit los, das in Deinem Fall ein PDA mit integriertem GPS ganz gut waere, damit Du nur 1 Teil hast. Dagegen spricht die groessere Flexibilitaet bei externen Empfaenger. Auf jeden Fall solltest Du einen PDA (keinen PNA) nehmen, da nur damit die groesstmoegliche Flexibilitaet in Sachen Software gewaehrleistet ist. Der Empfaenger, egal ob intern oder extern sollte ein SiRFIII sein. Die PDAs sind antuerlich mittlerweile sehr vielfaeltig. So hatte Aldi vor ein paar Wochen ein Geraet mit integriertem SiRFIII-Empfaenger (96700). Es kommt auch in der kommenden Woche wieder ein solches Geraet, wobei hier aber noch keine genauen technischen Daten bekannt sind. Dell hat z.Zt. einen sehr leistungsfaehigen PDA im Angebot (bis zum 28.3.2006 ).
Allerdings wuerde ich an Deiner Stelle das Pferd anders herum aufziehen. Warum/Wie? Da Du etwas spezielles an Software installieren moechtest, wuerde ich mich zuerst einmal beim Softwarehersteller erkundigen fuer welches Betriebssystem die Software geeignet ist. Denn auf den neueren PDAs ist vielfach WM5 als Betriebssystem installiert. Das ist aber noch nicht fuer alle Softwareversionen der diversen Programme kompatibel. Es waere fatal, wenn Du einen PDA mit WM5 kaufst und anschliessend feststellst das die gekaufte Software noch nicht auf WM5 lauffaehig ist.
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Hallo,
nur mal als Anmerkung, wenn es dravs wirklich nur um eine Flächenberechnung geht da reicht eine Logdatei doch vollkommen aus.
Dann muß man bloß die Koordinaten in Rechtwinklige Koordinaten umrechnen(geht glaube ich am PC mit NH50Trans). Und dann schreibt man sich eine Exceltabelle mit der gaußschen Flächenformel, schon ist man fertig.
Man muß bloß wissen was Anfangs- und Endpunkt sind. (außerdem müßte man noch eine Flächenkorrektur anbringen, je nach verwendeten Koordinatensystem, kann man aber glaube ich bei GPS Genauigkeit vernachlässigen) -
Zitat
Original von geometer
Hallo,nur mal als Anmerkung, wenn es dravs wirklich nur um eine Flächenberechnung geht da reicht eine Logdatei doch vollkommen aus.
Dann muß man bloß die Koordinaten in Rechtwinklige Koordinaten umrechnen(geht glaube ich am PC mit NH50Trans). Und dann schreibt man sich eine Exceltabelle mit der gaußschen Flächenformel, schon ist man fertig.
Man muß bloß wissen was Anfangs- und Endpunkt sind. (außerdem müßte man noch eine Flächenkorrektur anbringen, je nach verwendeten Koordinatensystem, kann man aber glaube ich bei GPS Genauigkeit vernachlässigen)Hm.
Irgendwie stehe ich jetzt auf dem Schlauch. Vielleicht ein Beispiel?
Was sind rechtwinklige Koordinaten? Ich dachte doch, die im log sind rechtwinklig? Wieso umrechnen?
Und wie lautet die Gaußsche Flächenformel?Die von hier??
Und Du meinst, dass damit ein Vermessungs- oder Mathelaie was anfangen kann?
Auch wenn ich selbstverständlich voraussetze, dass Du Recht hast.
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@karomue
stimmt, ist ein bischen sehr fachlich ausgedrückt.
Also mit rechtwinkligen Koordinaten meine ich das man die höchstwahrscheinlich als Gradwerte geloggten Koordinaten in Gauß-Krüger , UTM oder ähnliches umrechnet.
Ja mit deinem Link liegst du auch richtig, gibt auch noch andere Formen, aber die ist am einfachsten.
Bei der Formel muß man bloß fortlaufend im Uhrzeigersinn die Koordinaten der Eckpunkte nach der Formel addieren(wichtig beim letzten Punkt einfach den ersten Punkt als Folgepunkt nehmen). Schon hat man die Fläche(falls man aus versehen gegen den Uhrzeigersinn rechnet kommt glaube ich eine negative Fläche raus, aber mit richtigen Werten).
Der Einfachheit halber sollte man also gleich im Uhrzeigersinn die Grenze ablaufen.
Und Flächenkorrektur ist deswegen notwendig, weil die errechneten Koordinaten ja in der Projektionsebene liegen, also nichts mit dem realen Gelände zu tun haben.
Das umgeht man aber wenn man die Gradwerte gleich direkt in lokale örtliche Koordinaten umrechnet, geht sogar noch einfacher zu rechnen. Nur das man halt keine zu großen Entfernungen haben sollte.
hier ist mal ein kleiner Codeschnipsel aus meinem Programm(KooFind) der das macht:Nullpunkt(Lage egal, am besten im SO dann vermeidet man negative Koordinaten):
L0;
B0;
sinb = Math.Sin(B0);
rest = 1.0 - e2 * sinb * sinb;
RL = a / Math.Sqrt(rest) * Math.Cos(B0);
RB = a * (1.0 - e2) / Math.Pow(rest, 1.5);
wobei a = Große Halbachse und e2 = Exzentrizität ins Quadratdann:
xi = (Bi - B0) * RB;
yi = (Li - L0) * RL;(achso die Winkelwerte sollten natürlich im Bogenmaß vorliegen, einfach Winkel * Pi / 180)
wenn die Ausdehnung unter 1km liegt hat man damit auf alle Fälle Genauigkeiten im cm Bereich.(eigentlich hat die Höhe auch noch einen Einfluß, aber dann wäre die Berechnung noch komplizierter, man muß auch beachten das damit immer die Fläche in der Ebene berechnet wird, aber das ist bei amtlichen Flächen auch so(damit haben Besitzer von Hanggrundstücken immer mehr Fläche als im Grundbuch steht, aber man baut ja Häuser auch meistens senkrecht))
Wobei man natürlich immer sehen muß das die Maus keine so genauen Koordinaten liefert.
Aber ich behaupte mal wenn man die Grenze bei optimalen Empfangsbedingungen am Stück abläuft, können auf alle Fälle die Genauigkeiten gesteigert werden, den theoretisch ist es ja relativ egal ob die Koordinaten genau sind, Hauptsache das Verhältnis zueinander stimmt.
Es geht ja nur um die Fläche. -
Toll!

Nur: verstanden habe ich nur wenig mehr als 0.

Nein, ich meinte in Mathe mal gut gewesen zu sein, das ist aber 50 Jahre her.
Zum einen kann ich den Codeschnipsel nicht interpretieren. Das fängt schon bei sinb = Math.Sin(B0) an, da geht es wohl um den "Programmierdialekt". Ich kenne eigentlich nur VB bzw VBA (Excel), andere Programmiersprachen habe ich nicht. Gut, wir wollen hier keinen Mathekurs machen, es sei denn, Du wolltest die Zeit aufbringen wollen, Deine Formeln in Allgemein-Mathe zu übersetzen.
Mit den grundsätzlichen Fallstricken - Bogenmaß - habe ich mich schon herumgeschlagen, in meinem GPSLog ist in der neueren Version - nur mal so - auch die zurückgelegte Entfernung zwischen 2 (sekündlichen) Koordinaten enthalten.
Was anderes hat mich bei einer Flächenberechnung aber immer erheblich mehr gestört: man erhält doch in Bewegung so gut wie alle sek. neue Koordinaten. Damit wird die G.-sche Flächenformel aber schon zu einer Wahnsinnsberechnung. Weiterhin sehe ich doch eine große Ungenauigkeit, denn die GPS-Genauigkeit ist v- Du hast es erwähnt - ja nicht so berauschend. Gut, wenn man die Maus über Kopf hält, nicht gerade Waldstücke vermessen will, die Fläche nicht so groß ist, dass die Zeit zum Abwandern gegenüber der Positionsänderung der Sats klein ist, dann könnte man von quasistationären Bedingungen ausgehen. Vermutet man ferner noch, dass die Koordinatenschwankungen sich in etwa ausmitteln, na ja, dann könnte vielleicht doch noch was einigermaßen brauchbares herauskommen.
Interessante Überlegungen, bei denen die Meinung eines Vermessers (ich nehme an, dass Du aus diesem oder einem sehr verwandten Fach kommst) schon sehr lesenswert ist.
Wie gesagt, aber nur wenn Du die Zeit aufbringen willst. Eigentlich sollten wir hier Anderl noch in diese Diskussion - wenn es denn eine wird - einschalten, er hat m.W. auch erheblich mehr Kenntnisse als ich. Bei mir ist es mehr Befriedigung persönlicher Neugier. Und vielleicht Anreiz, mich mal programmiererisch zu betätigen, sofern ich die Formeln mal verstehen und in VBA umsetzen könnte.
Aber meine Mathekenntnisse soweit aufzupolieren - da sehe ich schon auch etwas schwärzer. 
Übrigens: "es geht ja nur um die Fläche", da hatte ich auch immer gefühlsmäßig gemeint, dabei wird der Fehler einfach größer als "nur" bei der Entfernung.
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Zitat
Original von karomue
Toll!
Nur: verstanden habe ich nur wenig mehr als 0.

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Hallo Charly
Du befindest Dich in guter Gesellschaft, da bin ich von ueberzeugt.Hallo geometer
reichlich viel Lese/Denkstoff am fruehen Freitagmorgen. Das muss ich zuerst einmal verdauen. Im Normalfall sage ich an der Stelle immer "Das muss ich mir diese Nacht mal unters Kopfkissen legen". Die eine Nacht reicht allerdings dazu nicht aus.PS:
Wenn Du Dein Koofind dann mal abgeschlossen hast kannst Du Dich ja der neuen Aufgabe widmen.
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Hallo,
Was meine Rechenkünste angeht, da sind die auch nicht so berauschend, aber beruflich bedingt sind halt einige Kenntnisse in der Vermessunstechnik vorhanden. Dafür sehe ich bei VB und Excel wie das Schwein ins Uhrwerk.
Aber ich werde mal ein kleines Konsolenprogramm schreiben das die Berechnungen durchführt und dann mit Sharpdevelop nach VB portieren(ob das dann exakt ist weis ich nicht, ich habe nämlich nur gesehen das es damit geht).
Wird vielleicht nicht heute oder morgen, aber schon allein aus Neugier und Ehrgeiz werde ich es machen.
Wobei ich noch anmerken muß das die gezeigte Umrechnung in lokale Koordinaten, natürlich nicht die optimalste Lösung ist, eigentlich müßte man eine flächentreue Projektion wählen aber damit steigt dann auch wieder der Rechenaufwand.
Was denn Rechenaufwand der Gaußschen Flächenformel angeht, muß ich mal sagen das der doch eigentlich nicht so hoch ist, wenn man bedenkt das jede Koordinate auch nur einen Rechenschritt erzeugt.
Aber trotzdem hast du recht karomue das es eher nicht günstig ist jeden wert aus einem Log zu verwenden, wenn man aber nur bestimmte Punkte verwenden will wird es wieder kompliziert denn entweder muß man in der Örtlichkeit eine Auswahl treffen(durch Markierung oder so) oder man hat eine grafische Oberfläche zur Auswahl.
Im Grunde genommen ist es aber egal, denn solange man nicht genau die amtlichen Grenzpunkte hat, kommt man eh nur auf Näherungswerte.
Wobei mich auch mal interessieren würde wie genau eine solche Methode dann an der Wirklichkeit ist, denn bis jetzt sind das alles nur theoretische Überlegungen, müßte man mal anhand konkreter Beispiele durchrechnen. -
<lach>
Ja, ja die Neugierde. Ist auch bei mir eine starke Triebfeder.
Ich würde ja - wenns denn mal unter VBA zum Laufen kommen sollte - gerne "mein" Grundstück vermessen, das macht aber nicht lösbare Probleme: Steilhang 2 m über Straße, teilweise Eckpunkte nicht zugänglich, teils unter nicht unterkriechbaren Bäumen...
Aber vielleicht fällt uns ja dazu noch was ein. Und wenn wir markante Punkte aus einer TOP25 nehmen.
Wir müssen doch jetzt den Beweis führen, ist "unser" GPS für Vermessung verwendbar und wenn ja, mit welcher Genauigkeit könnte man rechnen.
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Zitat
Original von karomue
Aber vielleicht fällt uns ja dazu noch was ein. Und wenn wir markante Punkte aus einer TOP25 nehmen.Wir müssen doch jetzt den Beweis führen, ist "unser" GPS für Vermessung verwendbar und wenn ja, mit welcher Genauigkeit könnte man rechnen.
Ich habs gerade versucht nach zu vollziehen ... mein Grundstück ist rechteckig, aber die Ecken teilweise schlecht zugänglich, die Kanten sowieso nicht. Also habe ich in den vier Ecken Wegpunkte gesetzt und die in den schlecht zugänglichen Ecken händisch korrigiert (im UTM-Wert, weil man da direkt Meter hat). Diese Wegpunkte in Ozi in einen Track gewandelt und die Fläche gemessen -> 100qm weniger als es sein sollten. Für die Steuer wär mir das ja ganz recht, aber zum Verkaufen?
Ergo: Unsere Konsumer-Empfänger taugen für Vermessungsaufgaben leider nicht

Wastl
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ZitatAlles anzeigen
Original von Wastl
Ich habs gerade versucht nach zu vollziehen ... mein Grundstück ist rechteckig, aber die Ecken teilweise schlecht zugänglich, die Kanten sowieso nicht. Also habe ich in den vier Ecken Wegpunkte gesetzt und die in den schlecht zugänglichen Ecken händisch korrigiert (im UTM-Wert, weil man da direkt Meter hat). Diese Wegpunkte in Ozi in einen Track gewandelt und die Fläche gemessen -> 100qm weniger als es sein sollten. Für die Steuer wär mir das ja ganz recht, aber zum Verkaufen?
Ergo: Unsere Konsumer-Empfänger taugen für Vermessungsaufgaben leider nicht

Wastl
Hallo Wastl,
Fläche in Ozi gemessen/gerechnet???
Ach ja, die -100 sagen nicht viel aus. Wie groß ist die Gesamtfläche?
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Zitat
Original von karomue
Fläche in Ozi gemessen/gerechnet???
Ozi kann aus einem eine Fläche umschliessenden Track die Fläce berechnen.Zitat
Ach ja, die -100 sagen nicht viel aus. Wie groß ist die Gesamtfläche?
Ups ... gesamt knapp 1.000qm -> Fehler von gut 10% Gut, ich gehe mal davon aus, daß der Fehler bei größeren Flächen kleiner wird ...Wastl