Falsche Höhenangabe -50m?




  • Hallo samurex,


    ich habe meinen PDA zur Zeit nicht hier um Dir die spgps.ini zu schicken aber wenn Du meinen Text und den Text von anoxx zusammen nimmst, hast Du genau den Inhalt der spgps.ini.



    Einen Link auf ein bestimtes Posting bekommst Du indem Du zu dem Posting gehst auf das Du verlinken willst. Dann kopierst Du die Internetadresse (markieren, rechte Maustaste, kopieren). Danach gehst du wieder in Deine Antwort und klickst in der Zeile die mit dem Feld B beginnt auf das fünfte Feld mit der Weltkugel (Hyperlink einfügen). Zuerst gibst Du einen Linknamen ein dann auf ok und danach kopierst Du die Adresse vom Anfang und wieder ok. Voilá, fertig.


    Und schön, dass der Thread wieder sachlich geworden ist. Aber es ist eine schwierige Materie und offensichtlich gibt es solange bis die Produzenten der GPS-Mäuse und die Softwarehersteller eine einheitliche Sprachregelung pflegen keine allgemeingültige Lösung.



    Frank

  • Zitat

    Original von frabe



    Einen Link auf ein bestimtes Posting bekommst Du indem Du zu dem Posting gehst auf das Du verlinken willst. ...


    ...genauer gesagt auf das Notizblocksymbol vor dem Datum links unter Nickname (ganz unten) klicken, dann hast Du den Beitrag bzw. dessen ID genau.

  • danke frabe und cohabit!


    noch mal an alle: hat noch jemand eine amputierte spgps.ini oder eine idee, wodurch das passiert?


    frage an Anderl und 900SS-97:
    was wäre denn vom rein empirischen standpunkt aus die konsequenz?
    reicht es, wenn ich mich auf einen punkt bekannter höhe stelle, mein gps-device ablese und den korrekturfaktor in die ini-datei eintrage ?
    bergspitzen würden sich anbieten, also auf in die alpen zum maus-eichen!
    in welchem umkreis ungefähr würde das dann stimmen plus/minus 5m ?


    samurex


  • Es reicht vollkommen, wenn Du die Höhe Deines Wohnortes kennst und die Korrektur einträgst.


    Du solltest aber am gewählten Ort die Höhenangabe eine Weile beobachten, da diese nicht konstant ist.


    Als ich das das letzte Mal gemacht habe, schwankte die Höhe sinusförmig um bis zu 50m (also mehr als die Geoidkorrektur bringt!)...

  • Zitat

    Original von samurex
    noch mal an alle: hat noch jemand eine amputierte spgps.ini oder eine idee, wodurch das passiert?


    samurex


    Wenn du MN5 auf der Speicherkarte liegen hast und den PDA sehr schnell nach dem Ende der Navigation ausschaltest, schafft es MN5 manchmal nicht die Ini-Dateien schnell genug zu schliessen und verursacht fehlerhafte Dateien.


    Dagegen hilft eine Korrektur in der Registry für Leute die wissen was sie tun, längeres Warten vor dem Ausschalten oder die Installation von MN5 im Hauptspeicher. Du kannst auch die Datei schreibschützen wenn Du immer die gleiche Maus verwendest.


    Falls Du MN5 schon im Hauptspeicher hast und trotzdem der Fehler aufgetreten ist, wäre das ein neues Problem.


    Frank


  • Log aufnehmen (VisualGPSce z.B.) an einem Standort, bei dem die Höhe bekannt ist, bzw. sofern man die TOP25 z.B. besitzt, an einem Ort, wo man die Höhenlinien eindeutig ablesen kann. Das sollte man aber wiederholt machen, um die Ungenauigkeiten der Höhe - die leider wesentlich größer als die in der Ebene sind - möglichst zu elimninieren.


    Es könnte - den Beweis kann ich nicht liefern - auch eine Möglichkeit sein, den HDOP-Wert zu beobachten. Wenn wir davon ausgehen, dass ein HDOP von 2 und darunter eine Satstellung repräsentiert, die eine gute bis ausgezeichnete Genauigkeit in der Ebene ergibt, könnte extrapoliert werden, dass dabei auch die Höhe einigermaßen genau ist.


    Im Vergleich der Höhe in einer TOP-Karte, oder an einem bekannten Ort - Bahnhöfe sollten die Höhe haben, viele Wegweiser haben sie - mit dem Höhenfeld im GGA-Satz sollte dann zum Ziel führen.

  • Zitat

    Original von karomue


    Es könnte - den Beweis kann ich nicht liefern - auch eine Möglichkeit sein, den HDOP-Wert zu beobachten. Wenn wir davon ausgehen, dass ein HDOP von 2 und darunter eine Satstellung repräsentiert, die eine gute bis ausgezeichnete Genauigkeit in der Ebene ergibt, könnte extrapoliert werden, dass dabei auch die Höhe einigermaßen genau ist.


    Aus dem HDOP auf den VDOP zu schließen halte ich für gewagt:


    Ich habe schon beobachtet, dass die Höhe eines Standorts trotz eines 3D Fixes mit einem HDOP Wert von 1.0 um bis zu 50m geschwankt hat - und zwar sinusförmig mit ziemlich fester Frequenz.


    Wie mir scheint, sind die Chipsätze, die in die GPS-Mäuse für den Hausgebrauch eingebaut sind, für hohe Genauigkeit in der Ebene (HDOP) und nicht im Raum (HDOP und VDOP) programmiert...


  • Wie man den Unterlagen, aus denen die Berechnungsmethoden entnommen werden können, entnehmen kann, ist eine Standortberechnung - und hier ist die Höhe genauso gemeint - abhängig davon wie die Sats stehen. Gute Standorte sind Dreieck so um die 45° Höhe und wenn möglich einer im Zenith.


    Da die Höhe nicht sooo interessant ist, habe ich darauf bislang nicht das Augenmerk gerichtet. Werde dies aber mal im Auge behalten.


    Was nicht heißt - auch wenn die Höhe um 50 m schwankt, meinetwegen auch sinusförmig, dass irgendein Proghersteller hier einen Festwert vorgeben kann ohne den Anwender zu informieren und ihm eine Änderungsmöglichkei an Hand zu geben. Womit wir wieder beim Thema sind. Kein weiterer Kommentar!

    Einmal editiert, zuletzt von karomue ()

  • Zitat

    Original von smarty
    ...
    Wie mir scheint, sind die Chipsätze, die in die GPS-Mäuse für den Hausgebrauch eingebaut sind, für hohe Genauigkeit in der Ebene (HDOP) und nicht im Raum (HDOP und VDOP) programmiert...


    Hallo smarty


    Ich habe zwar noch keine Firmware fuer einen Empfaenger geschrieben, aber ich bin davon ueberzeugt, das die Genauigkeit der Positionsbestimmung nicht in einem Programmiertechnischen Zusammenhang mit einem HDOP/VDOP-Wert steht. Die Genauigkeit ergibt sich nach meiner Einschaetzung aus den Positionsdaten/SATkonstellationen der einzelnen SATs. Die HDOP/VDOP-Werte ergeben sich als "Zusatzwert" aus der SAT-Konstellation.


    Wenn man nun die Geometrien der SATs nimmt und daraus die Positionsbestimmung macht, ergibt sich die "Ungenauigkeit" der Hoehe aus der zur Verfuegung stehenden Daten.

  • Zitat

    Original von 900SS-97


    Hallo smarty


    Ich habe zwar noch keine Firmware fuer einen Empfaenger geschrieben, aber ich bin davon ueberzeugt, das die Genauigkeit der Positionsbestimmung nicht in einem Programmiertechnischen Zusammenhang mit einem HDOP/VDOP-Wert steht.


    Da hast Du im Prinzip Recht.


    Die GPS-Maus entscheidet aber, welche Satelliten für die Positionsbestimmung herangezogen werden (sofern genügend Satelliten sichtbar sind, natürlich) und da kann ich mir schon vorstellen, dass die Priorität auf möglichst kleinen HDOP ausgerichtet ist...

  • Zitat

    Original von 900SS-97
    Die Genauigkeit ergibt sich nach meiner Einschaetzung aus den Positionsdaten/SATkonstellationen der einzelnen SATs. Die HDOP/VDOP-Werte ergeben sich als "Zusatzwert" aus der SAT-Konstellation.


    Und damit ist doch wohl der Umkehrschluß abzuleiten: gute xDOP-Werte = gute Koordinatenwerte - was man in jedem log nachvollziehen kann.

  • Hallo smarty, Charly


    In meinen Augen habt ihr beide teilweise Recht. Warum?


    Vorbedingung:
    Gute xDOP-Werte ergeben sich immer dann, wenn die "bespannte Flaeche" der SATs in Use moeglichst gross ist.


    Ja, gute HDOP-Werte fuehren sehr oft zu guten VDOP-Werten. Zur Veranschauung habe ich mal ein Bild angehangen. Wenn die SAT-Verteilung so gegeben ist, stimmen alle Werte. Warum? Weil einfach eine optimale Mischung aus tiefstehenden und hochstehenden SATs vorhanden sind. Bleiben wir mal beim HDOP-Wert, der ist recht gut, weil die "bespannte Flaeche", die man in dieser Betrachtungsweise erkennen kann, recht gross ist.


    Leider habe ich so auf die Schnelle kein Gegenbeispiel gefunden. Also ein wenig Hirnakrobatik. Stellt euch mal die SATs 8, 26, 28 und 29 als nicht vorhanden vor. Wenn ihr solche SAT-Verteilung vorfindet dann bleibt der HDOP-Wert gut, weil genuegend "bespannte Flaeche" abgedeckt wird. Der VDOP-Wert steigt allerdings dann an, weil eben fast nur tiefstehende SATs vorhanden sind. Wenn man sich die SAT-Verteilung in der Vertikalen anschauen wuerde (Bild gekippt), dann erkennt man das keine optimale Mischung vorhanden ist. Die SATs stehen dann wieder auf einer Linie (mehr oder weniger). Das bedeutet aber, das die "bespannte Flaeche" in der Senkrechten recht klein ist. Und die "bespannte Flaeche" in der Senkrechten ist fuer die VDOP-Werte zustaendig.


  • Wow, ja, das ist Hirnacrobatik.


    Gut, haben wir wieder was zu untersuchen.


    Mein Beitrag: im Falle 2D ist VDOP offensichtlich auf 1 festgenagelt. Hier gilt dann nicht, je kleiner je besser.


    Sollte aber durch weitere Beobachtungen erhärtet werden. Nicht, dass das evtl. nur Maus-spezifisch ist.


    Edit: Schreibfehler

    Einmal editiert, zuletzt von karomue ()

  • Zitat

    Original von karomue
    ...
    Mein Beitrag: im Falle 2D ist VDOP offensichtlich auf 1 festgenagelt. Hier gilt dann nicht, ja kleiner je besser.


    Sollte aber durch weitere Beobachtungen erhärtet werden. Nicht, dass das evtl. nur Maus-spezifisch ist.


    Hallo Charly


    Guter Hinweis. Den habe ich so bisher noch nie in meinen Ueberlegungen betrachtet/beobachtet. Die generelle Betrachtungsweise der "bespannten Flaeche" habe ich mir so mal in stillen Stunden abgeleitet. Da denke ich auch, das dies relativ stark belastbar ist. Wie Du aber bei 2D auf VDOP=1 kommst, kann ich so auf die Schnelle nicht nachvollziehen. Da muss ich noch mal drueber schlafen. Heute war ein anstrengender Tag. Da habe ich heute nicht mehr den wirklichen Nerv zu.