FAQ Teil 3: Grenzüberschreitendes Routing
Ich versuche auch mal was zu den FAQs beizutragen. Ein auch gerne wiederholtes Thema ist ja das grenzüberschreitende Routing.
Beim grenzüberschreitenden Routing muss man zum einen unterscheiden welche TTG-Hardware man benutzt und welche Kartenversion.
TTG 700:
Hier ist es am einfachsten. Der TTG 700 hat auf seiner internen Mini-Festplatte sämtliche verfügbaren Europa-Karten installiert und es ist ein komfortables grenzüberschreitendes Routing bis auf Hausnummernebene möglich.
TTG Classic, TTG 300, TTG 500, TTG One, TTG Rider:
Grundsätzlich ist ein grenzüberschreitendes Routing auf Hausnummernebene immer dann möglich, wenn man auf einer Karte bleibt. Das gilt z.B. für die DE_AT_CH_PL_CZ_Plus-Map. Sind die Länder auf einzelne Karten vereteilt, was man nicht zuletzt daran erkennt, dass die Karten auf der SD-Card in verschiedenen Ordnern abgelegt sind, so ist die Verfahrensweise von der Kartenversion abhängig.
Ich unterscheide hier mal zwischen den "alten" Karten bis Version 390 und den "neuen" Karten ab Version 562, die im Rahmen der Update-Aktion im Frühjahr 2005 auf den Markt kamen. Diese Unterscheidung ist allerdings nur für die Nutzer des TTG Classic relevant, da die Modelle TTG 300, TTG 500 , TTG 700, TTG One und TTG Rider bereits über das "neue" Karternmaterial verfügen.
Für den TTG 300, TTG One und TTG Rider gilt außerdem noch die Einschränkung, dass ab Werk kein grenzüberschreitendes Routing möglich ist, da nur das Kartenmaterial des Kauflandes mitgeliefert wird. Er wird hier allerdings trotzdem mit aufgeführt, da er natürlich durch Kauf und Installation weiterer Karten (z.B. der Maps Of Western Europe (MOWE)) aufgerüstet werden kann.
Vorgehensweise bei alten Karten:
Ein grenzüberschreitendes Routing ist hier nur mit den "Major Roads Of Europe" (MROE) möglich. Dieses Kartenmaterial beinhaltet die Autobahnen und wichtigsten Straßen Deutschlands. Dabei kann man z.B. folgendermaßen vorgehen (am Beispiel Deutschland nach Frankreich):
1. Umschalten auf die MROE
2. Route nach Frankreich berechnen (möglichst Nahe an das Ziel)
3. Hinfahren.
4. Umschalten auf die Frankreichkarte
5. Route bis zum Ziel berechnen.
6. Hinfahren.
Alternativ kann man das Umschalten auf die Feinnavigation in Frankreich auch schon an der deutsch-französischen Grenze vornehmen, dann hat man im Display des TTG eine etwas detailiertere Darstellung der Route und kann auch die OVIs des Ziellandes benutzen.
Vorgehensweise bei neuen Karten:
Die neuen Karten haben den Vorteil, dass die jeweiligen nationalen Karten in der "Plus-Version" immer mit den MROE verwoben sind. Ein Umschalten ist dann nicht mehr nötig.
Am Beispiel Deutschland nach Frankreich sieht das dann folgendermaßen aus:
1. Umschalten auf die France_Plus-Map.
2. Route nach Frankreich berechnen (hausnummerngenau bis zum Ziel).
3. Hinfahren.
Alternativ kann man es natürlich auch umgekehrt machen und mit der DE_AT_CH_PL_CZ_Plus-Map nach Frankreich fahren, aber dann eben nicht hausnummerngenau in Frankreich.