Beiträge von Tobias

    (von peter, 24.02.2002)


    Hallo,


    ich hatte den NAVMAN 3 Wochen lang und hatte vom ersten Tag an Probleme damit. Schwierigkeiten mit dem Empfang, die Software hat sich mehrmals aufgehängt. Habe die verschiedenen Updates aufgespielt, auch das war keine Lösung. Teilweise zeigte die Anzeige den Empfang von 52 Satelliten gleichzeitig und Koordinaten, die auf dieser Welt nicht existieren. In das Gerät habe viele kostbare Stunden meiner Freizeit investiert, von den Nerven ganz zu schweigen. Mit der Halterung habe ich dieselben schlechten Erfahrungen gemacht. Ist regelmäßig von der Scheibe geknallt. Ein Anruf beim Importeur (Ferropilot) brachte folgenden Hinweis: Das Gerät sei aus einer frühen Serie und gegenüber dem iPAQ nicht ausreichen abgeschirmt. Ich solle es mal einschicken. Jetzt bin ich gespannt, wie lange das Gerät weg ist, bzw. wie kulant der Importeur ist.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen????


    Gruß, Peter

    (von reinhard, 24.02.2002)


    Hallo ihr bösen Navman-Verächter )


    wie unterschiedlich doch die Erfahrungen mit diesem edlen Teil sind. Ich bin jetzt seit 3 Monaten mit diesem Teil unterwegs und recht zufrieden damit. Die Halterung habe ich natürlich sofort umgebaut. Der Empfang stellt sich nach 40 Sekunden ein (im Fahrzeug) und bleibt auch an der Konsole stabil. Wenn es anders wäre, würde ich das schon zugeben !Die Genauigkeit variiert selbstverständlich von ungenau bis sehr genau. Je nachdem wie der Empfang ist und wie genau das Kartenmaterial an diversen Standorten ausfällt. Auch wenn ich ein paar Wochen nach der Cebit auf P1 (kommt neue Software heraus) umsteigen werde, bin ich vom Navman bestimmt nicht mehr enttäuscht worden wie ihr mit diversen anderen Systemen auch.

    (von Tobias, 24.02.2002)


    Hallo Lars! Da sind wir ja endlich auch mal einer Meinung! Ich habe das Navman ja auch schon auf meiner Seite negativ bewertet! Das ganze Konzept taugt wenig! Die Ungenauikkeit würde ich aber auf jeden Fall auch der Software zuschreiben womit wir wieder beim Thema wären!
    Aber etwas zu den 4 Stunden:
    Wenn ich mich mit einem Garmin eTrex (wirklich gutes Gerät!) an ein Fenster stelle, werde ich mit Masse auch keinen Empfang haben!
    Jeder sollte eigentlich wissen, dass man ein GPS bei der ersten Inbetriebnahme schon die Möglichkeit einräumen sollte mal mindestens 5 Sat. zu empfangen! Am Fenster wird das kaum möglich sein, da brauch man sich nicht zu wundern und auf die Empfangsleisleistung schimpfen, die aber beim Navman wirklich nicht die beste zu sein scheint!
    Also ein allgemeiner Tipp zu GPS-Hardware und erster Inbetriebnahme:
    Am besten auf´s freie Feld und nicht ungedultig am Fenster stehen!
    Gruß
    Tobi


    @Lars die P1 Maus, hatte bei mir bei erstenmal nach ca. 4 Minuten besten Empfang...

    (von Lars, 24.02.2002)


    Ich hatte vorgestern die "Chance" den Navman auszuprobieren. Das Resultat war schlichtweg schlecht; ich kann niemanden empfehlen, sich das Gerät anzuschaffen.


    1. Eindruck


    Sieht ganz nett aus und ist leicht. Aber bereits jetzt fällt auf, dass das Jacket, nachdem man es mit der Halterung für das Auto verbunden hat, an diesem Halter wackelt. Nicht sehr vielversprechend für die ersten Fahrversuche.


    2. Installation


    Dass man das ROM-Update benötigt, weiß ich nur aus dem Internet. Kein direkter Hinweis in irgendeiner Bedienungsanleitung. Immerhin klappte der Update ohne Probleme. Die beiliegende Karten-Software ist TomTom City und Route, die ich grundsätzlich gut finde (abgesehen von der fehlenden Sprachausgabe, ReRouting etc.; das ist ja schon woanders ausgiebig diskutiert worden).


    Um aber das System vernünftigt zu installieren, muss man erst einmal für ein paar Downloads einen Ausflug ins Internet unternehmen. Die beiliegende Software für den GPS-Support muss erst einmal aktualisiert werden. Außerdem hängt sich die Software machmal mit Activesync auf ! Aber dafür gibt es auch schon einen Fix auf der Seite des Herstellers (noch ein Download). In der Zwischenzeit waren 2 Stunden vergangen.


    3. Inbetriebnahme


    Das Ding nahme keinen Kontakt zu den Satelliten auf. Ich habe ja erwartet, dass die "Time to First Fix" 15-20 Minuten betragen kann. Als nach 25 Minuten immer noch nichts passierte, wurde ich ungeduldig. Wohlgemerkt: Das Gerät stand bei offenen Fenster im 3. Stock und hatte einen freien Blick zum Himmel.


    Aber da gibt es ja noch einen Download bei Navman. Ein Testprogramm für den GPS-Empfang. Scheinbar taucht das Problem öfters auf. Die Software zeigte den Empfang von 4-5 Satelliten an, d.h. der Navman schien zu funktionieren. Noch mal 30 Minuten ans Fenster gestellt, und als ich wiederkam, tatsächlich, er hatte Empfang (ca. 4 Stunden nachdem ich die Packung geöffnet hatte).


    4. Auto


    Die Halterung schien gut an der Scheibe zu haften und ich befestigte den Navman daran. Der Empfang war relativ schnell da (ca. 1-2 Minuten) und auch verhältnismäßig stabil.


    Jetzt wollte ich noch das Stromkabel mit dem Zigarettenanzünder verbinden....Scheinbar befinden sich die Anzünder bei Neuseeländischen PKW immer direkt an der Scheibe. Das Kabel ist so kurz, dass bei meiner A-Klasse eine echte Spannung auf dem Kabel liegt, die den Navman erst einmal von der Scheibe katapultierte. Ich weiß nicht, warum sich Hersteller so wenig Gedanken machen.........


    4. Fahrt


    Man ist das Ding ungenau ! Ich befinde mich permanent neben der Straße. Schalte ich die "Map-Matching Funktion" ein, wackelt die Karte, da die Software permanent die GPS-Position korrigiert. An Kreuzungen springt dann die Position zwischen den verschiedenen Straßen hin und her. Ich bin 2 Strecken gefahren, die ich auch schon mit einer GPS-Maus und TomTom abgefahren bin, der Vergleich zu der einfachen GPS Maus aus Taiwan fiel leider immer zu Ungunsten des Navman aus. Das hat sich während der Fahrten nicht geändert. Und dann fiel mir der Navman auch noch innerhalb einer Stunden 3 Mal von der Scheibe !


    5. Fazit


    Der Navman ist vollkommen ungeeignet, überteuert und nicht durchdacht. Am nächsten Tag war ich auf dem Postamt und habe ihn wieder zurückgeschickt.


    Epilog:


    Ich meine, dass sich eine "All-in-One"- Lösung im PKW nicht durchsetzen wird, da es eine Diskrepanz zwischen dem Ort für den optimalen GPS-Empfang (außen oder direkt am Fenster) und dem optimalen Ort für den PocketPC (Konsole) gibt. Ich weiß nicht, wie man dies mit einer "All-in-One"-Lösung schaffen will.


    Grüße Lars

    (von Tobias, 07.02.2002)


    Ohhhh, ich habe das auch mal mit einer Madeirakarte gemacht und konnte vor Ort alles neu kalibrieren (über txt-File direkt auf dem Ipaq! Krampf!), weil das Gitter derart falsch war!
    Von welchem Hersteller sind die Karten
    Aber ich habe es damals auch mit der Demoversion von Panavue gemacht und die Logos auf der Karte sind zwar nervig aber noch auszuhalten!
    Gruß
    Tobi

    (von JGB, 07.02.2002)


    Danke Tobi für Deine Tips. Ich schaue mal, wie das mit meinen grauen Haaren wird und werde es erstmal mit panavue als Demoversion arbeiten. Das Projekt sind 4 topogr. Karten 1:50.000 von Gran Canaria. Ich bin dazu ganz gespannt wie gut das UTM Gitter auf der Karte der Realität entspricht, wenn ich das eTrex vorort anwerfe.


    Gruss


    JGB

    (Von peterpu, 07.02.2002)


    Wurde schon mehrfach gepostet, aber hier nochmal der entscheidende Punkt:


    - Erstelle die Seitenansicht.
    - Solange diese aktiv ist, befindet sich unter C:\windows eine tmp-Datei (meist ziemlich groß, je nach Seitengröße)
    - Benenne dieses tmp-File um in BMP und kopiere es in deinen Wunschordner.
    Jetzt hast du das gewünschte BMP
    Dran denken, Bildschirm auf 256 Farben, sonst wirds unötig groß


    Grüße
    Peter

    (von Meden, 07.02.2002)


    @Perlimbertus:
    Ich habe auch diese Doppel-CD und würde sie gerne mit dem OziExlporer nutzen. Wie bekommt man die Karten in das passende Ozi-Format (bmp)? Bisher konnte man ja nur Screenshots übernehmen..


    LG
    Meden

    (von Pelimbertus, 07.02.2002)


    Hab ich früher gemacht mit der Autostich-Funktion vom Graphikprogramm von Ulead (genauer Titel vergessen). Falls Du österreichische Karten brauchst, ist es allerdings einfacher, Du besorgst Dir die Landesaufnahme vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (www.bev.gv.at). 2 CD-Rom, Übersichtskarte sowie Maßstäbe 1:500.000, 1:200.000 und 1:50.000. individuelle Overlays möglich. Hat mich vor 3 Jahren rd ATS 1.000,- kostet. Es soll auch etwas Ähnliches aus Deutschland geben.


    P.I.

    (von Tobias, 07.02.2002)


    Wenn Du es genau haben willst, gebe ich Dir den Tip, laß es machen! Kostet pro Karte ca.20Euro und verhindert ein gesenkte Lebenserwartung von 5 Jahren!!!


    Ansonsten klappt das mit einem A4-Scanner mit viel, viel Mühe und großem Zeitaufwand und großer Rechnerleistung auch von Hand! Hier ist aber ne Menge Übung notwendig, und ich kann nur davon abraten es mit einem normalen Bildbearbeitungsprogramm zusammenzusetzten!!!!


    Wenn man es schon selber macht sollte man auf panavue http://www.panavue.com/ zurückgreifen!
    Damit ist es schwer genug, einwandfreie Karten zusammenzusetzen!


    Das größte Problem besteht darin, die Teile alle genau gerade einzuscannen, das passt nie 100% und gibt ne wilde Dreherei und Verschieberei mit dem Ergebniss, graue Haare!!!


    Bei Karten fallen minimale Verschiebungen schon sehr auf, weil dann Straßen und Wege versetzt sind und die GPS-Genauigkeit geht schnell verlohren.


    Ich habe schon viel zu viele Stunden meines kurzen Lebens damit verschwendet meinen Scanner mit solchen Problemen zu überfordern. Ich meine es kommt drauf an, wie Perfektionistisch Du bist aber ich rate Dir auf jeden Fall zu Panavue!!!


    Schreib auf jeden Fall mal was draus geworden ist und wenn Du noch spezielle Fragen hats, ich habe das schon öfter gemacht!


    Noch was: Ich kann nur davon abraten, bei Panavue die automatische Zusammensetzung zu wählen! Dann beschäftigt man den Rechner stundenlang (je nach Gesch. auch kürzer!!!) mit dem Ergebnis, dass man es doch nochmal von Hand machen muß!
    In 90% der Fälle hat die Automatik zumindest bei Karten immer versagt! Setz die Punkte von Hand, dass ist ne Menge Arbeit aber so schafft man fast perfekte Karten!
    Viel Spaß beim rätseln obs das richtige Pixel ist!!!


    Gruß
    Tobi



    Gruß
    Tobi

    (von JGB, 07.02.2002)


    Hat jemand Erfahrung im Einscannen von Landkarten auf dem eigenen DINA4 Scanner. Ich habe die Tipps bei OziExplorer gelesen. Ich dachte, die manuelle Technik, die dort beschrieben wird, anzuwenden. Die einzelnen Segmente wollte ich per Photoshop zusammenfügen. Oder ist es ratsamer ein Landscape-Programm zubenutzen?


    Gruss


    JGB

    (von Lars, 20.02.2002)


    Hallo an alle Community-Member,


    ich bin seit heute neu dabei, habe aber schon viele Beiträge zum Thema Navigation in den letzten 2 Wochen bei Euch gelesen. Hat mich davon abgehalten, den Navman zu kaufen, weil m.E. die Nachteile, die geschildert wurden (schlechter Empfang, Autohalterung z.T. wackelig, lange Wartezeit bis zum Satelliten-Kontakt im Auto, Software ohne Sprachausgabe, relativ hoher Preis etc.). Vielen Dank für die Tips und Beiträge.


    Daneben möchte ich aber auch mal eine Lanze für das Tegaron-System brechen, das ich seit einem halben Jahr benutze. Es kommt im Forum (m.E. zu Unrecht) zu schlecht weg. Am Anfang vielleicht mal die Kritikpunkte:


    Software unterstützt nur "Alt-Handys". Ein Update scheint in absehbarer Zeit nicht zu kommen.


    Die Hotline antwortet grundsätzlich nicht auf E-Mails. Kontakt mit Kunden scheint unerwünscht zu sein. So stellt man sich "Customer-Service" im Internet-Zeitalter vor !


    Kartenmaterial erscheint manchmal veraltet zu sein (unverständlich, da man theoretisch die Vorteile des Systems nutzen könnte, immer up-to-date zu sein).


    Fahrtanweisungen z.T. fehlerhaft, was aber auch am Kartenmaterial liegen könnte.


    So, jetzt die Vorteile:


    Günstig in der Anschaffung. Ich habe mein System für ca.250 Euro bei eBay ersteigert.


    Man benötigt kein kostspieliges Zubehör wie bei P 1 oder Destinator (Speicherkarten, Compaq-Jacket, zusätzliche Autohalterung etc.). Das addiert sich schnell auf 1.000 Euro hoch, und dann kann ich mir auch ein Traffic Pro von Becker kaufen (es ei denn, ich muss permanent mein System von einem Auto in das andere schaffen). Man kann seinen iPaq sozusagen "nackt" benutzen.


    I.d.R. sehr präzise Sprachsteuerung, das System ist auch nich geschwätzig, wie Destinator/P1.


    Und das beste ist die dynamische Routenführung !!!!!!!!!!! Das System hat mich bereits mehrere Male vor Staus bewahrt und sehr gute Ausweichrouten ermittelt. Es ist schon toll, wenn man sich um die Verkehrslage nicht mehr kümmern muss ! Kein permanentes Lauschen des Verkehrsfunks.


    Tegaron ist für mich vom Preis-/Leistungsverhältnis z.Z. das beste System mit Sprachausgabe (wenn man hauptsächlich in Deutschland unterwegs ist).


    Aus Spass habe ich mir gestern die TomTom Programme (City und Route) besorgt, die ich zusammen mit einer GPS-Maus ausprobieren möchte. Mal sehen, wie das funktioniert.


    Grüße Lars

    (von HPVD, 11.02.2002)


    Ja mag sein dass das im allgemeinen so gilt, aber ich meine gelesen zu haben, dass beim Anschluss einer GPS-Maus an einen "Großen"-Computer diese nur als Hayes-kompatibles Standart-Modem installiert werden muss. Dummer Weise kann ich die Seite auf die schnelle nicht wieder finden.
    Kann das vielleicht hier jemand bestätigen?
    Aber wenn das dort so ist müsste es doch eigentlich auch bei den kleinen so gehen , sofern es einen entsprechenden Modem- Treiber gibt, oder?


    Gruß2U


    HPVD


    Ja mag sein dass das im allgemeinen so gilt, aber ich meine gelesen zu haben, dass beim Anschluss einer GPS-Maus an einen "Großen"-Computer diese nur als Hayes-kompatibles Standart-Modem installiert werden muss. Dummer Weise kann ich die Seite auf die schnelle nicht wieder finden.
    Kann das vielleicht hier jemand bestätigen?
    Aber wenn das dort so ist müsste es doch eigentlich auch bei den kleinen so gehen , sofern es einen entsprechenden Modem- Treiber gibt, oder?


    Gruß2U


    HPVD

    (von HPVD, 11.02.2002)


    Hallo an alle hier im Forum!
    Ich bin der neue, grade frisch eingezogen und poste hier schon mein erstes neues Thema


    Weiß jemand ob und wie man mit einem Casio E-200 und der entsprechenden Host-Erweiterung eine GPS-USB-Maus betreiben kann?


    Wäre doch eine feine und auch recht günstige Sache, denn die Maus könnte ihren Strombedarf (so ca 100mA) direkt vom E-200 decken.
    Der Vorteil wäre dann gegenüber einer CF-Karte dass man mit der Maus auch wenn der PPC in der Tasche steckt besseren Empfang haben könnte wenn man z.B. die Maus z.B. in der Deckeltasche eines Rucksacks unterbringen würde.


    Bräuchte man theoretisch nur einen Treiber der einen virtuellen COM-Port einrichtet?
    Mit etwas Glück gibt es einen solchen ja in einiger Zeit von Casio z.B. für ein USB-Modem...


    Schon mal vielen Dank für Eure hoffentlich zahlreichen Postings.


    Gruß
    HPVD