welches Ausrüstung für outdoor ???

  • Hi,


    ich habe weder GPS-Gerät noch PDA, kann mir also das Idealgerät anschaffen. Frage: Welches??


    Ich möchte wandern und Radfahren, möglichst auf Nebenwegen, mal in Frankreich, mal in Ungarn, hauptsächlich in Deutschland. Zur Hinfahrt im Auto auch willkommen, aber eben nicht Hauptzweck. Außerhalb Europas auch nett.


    GPS-Handgeräte von Garmin haben zu wenig Speicher bzw. zu kleine Akkus, vom Gewicht und Größe her wären sie aber prima. Mit PDA könnte ich allerdings noch sehr vieles anderes anstellen.


    Also was sollte ich mir anschaffen, mit technisch möglichst vielen Optionen und ladbar mit möglichst vielen Kartenmaterialien?


    Ach so, robust zählt auch, neben Akku und Speicher als dritte Priorität, dann Gewicht, dann Größe.


    Vielen Dank für die Hilfestellung

  • Warum sind dir Akkus von Garmins zu klein? Die Teile laufen 12 bis 20 Stunden, das wird kaum ein PPC schaffen.


    Ich würde mir an deiner Stelle einen PPC anschaffen, der sowohl Compactflash- als auch SD-Slot hat. So hast du zumindest die Möglichkeit, auch mal ein CF-GPS einzusetzen. Achte drauf, dass die serielle Schnittstelle voll beschaltet ist. AcerN10 und iPAQ 19xx können kein serielles GPS anschliessen.


    Für deine Zwecke brauchst du eine Rasterkartensoftware (Ozi-Explorer, Fugawi, ...).
    Damit kannst du Wanderkarten von Papier oder CD verwenden, teilweise musst du dich aber mit dem Thema kalibrieren beschäftigen.


    So, jetzt wart ich erst mal auf weitere Fragen von dir ;)

  • herzlichen Dank peterpu für die rasche Antwort.


    Also zuerst zu den Akkus. Die Geräte von Garmin, die ich kennenlernte, verwendeten 2 Mignons. Das kann 10 bis 20 Stunden reichen. Ich denke, wenn das angegeben ist, reichen meine Akkus im Gelände 5 bis 12 Stunden. Das reichteindeutig nicht, ich bin eigentlich 8 vbis 12 Stunden unterwegs. Wenn ich die Akkus wechsle, ist die ganze Tour weg. Vielleicht habe ich da was falsch gemacht beim Testen, aber ich fand jedenfalls keine Speicheroption. Damit gab ich das Garmingerät zurück als sehr nett aber ganz untauglich.


    Nun zu der GROSSEN Enttäuschung in der Antwort von peterpu: beim PDA hält der Akku noch kürzer ???? Dann taugt GPS wohl nur im Fahrzeug? Also doch nichts für draußen?


    Mein Handy ist fast eine Woche aktiv mit einer Akkuladung, so hatte ich mir das für's GPS auch vorgestellt.


    Frage: Gibt es eine gute Lösung mit Akkuwechsel für's PDA? Ich möchte mindestens drei Tage ohene Steckdosenkontakt und täglich mindestens und sicher 11 Stunden dem GPS vertrauen können.

  • Zitat

    Original von raisch
    ...
    Frage: Gibt es eine gute Lösung mit Akkuwechsel für's PDA? Ich möchte mindestens drei Tage ohene Steckdosenkontakt und täglich mindestens und sicher 11 Stunden dem GPS vertrauen können.


    Wenn du tatsächlich ohne Nachladen mit dem PPC solange ins Outback willst, würde ich ernsthaft auf 4 Monozellen setzen (von denen kannst du ja noch mehr mitnehmen, eine Frage des Gewichtes).


    Da gibts zum einen die Lösung, eine normale GPS-Maus und den PPC aus so einem Akkublock zu versorgen. Das läuft mindestens einen Tag, eher mehrere. Schau mal bei fermoll, der betreibt sowas.


    Oder du verwendest ein einfaches Garmin und einen PPC seriell verbunden. Sowas läuft auch 8-12 Stunden und beide Geräte lassen sich durch zusätzliche Mignonzellen weiterbetreiben bzw. nachladen (Batterieextender).
    Einen Datenverlust gibt es dabei nicht, eine Rasterkartensoftware schreibt den Track kontinuierlich in eine Datei, da ist bei Stromverlust nichts weg.

  • Vielen Dank peterpu für die raschen Antworten.


    Parallel sucht auch jemand nach einer Akkulösung unter [> Mobil mit 12V Akku] und da schaut's düster aus, wenn man die Beiträge so liest.


    Die für mich erkennbare Meinung im Forum: gibt's nicht, (auch nicht mit 5 V).


    Ich bin an einer voll funktionsfähigen Lösung ohne Bastelei interessiert, an nichts anderem. Alle Teile mit Garantie. Kein eigener Draht. Ich dachte dabei eigentlich an HiTec mit Satelliten und so. Aber nicht an Akkus zusammenlöten. Also ich komme zu der Meinung, dieses Jahr ist's noch nicht so weit her mit HiTec unterwegs.


    Naja, ich tröste mich wohl damit, dass der PC zuhause ja auch nicht immer funktioniert, trotz 2,6 MHz und XP. Vielleicht nächstes Jahrzehnt.

  • Normalerweise gehen beim Akkuwechsel keine Daten verloren, da ist noch eine kleine Backup-Versorgung drin die das verhindert. Was für ein Gerät war das?


    PDAs gibt es derzeit nicht in einem wirklichen Outdoor-Gehäuse, jedenfalls nicht im üblichen Preissegment unter 1000 Euro.


    Für Deine Ansprüche kommt eigentlich nur ein Garmin-Handheld in Frage. Um einen täglichen Akkuwechsel kommst Du kaum herum - mit Spezialbatterien schaffst Du vielleicht auch ein paar Tage, aber zu eine deutlichen Mehrpreis.


    Was für Dich zukünftig Interessant wird ist eine Bluetoothlösung - die gibt es zwar schon aber wegen dem Strombedarf ist die Betriebszeit noch auf ca. 6h beschränkt ohne externe Versorgung.
    D.H. um ein Kabel kommst Du derzeit micht herum bei Deinen Anforderungen.
    Der Vorteil vom abgesetzteb GPS-Handheld ist der bessere Empfang bei Unterbringung oben im Rucksack, der PDA muss dann nur temporär eingeschaltet werden, so dass man hier durchaus auch 2-3 Tage ohne nachladen auskommen kann.


    Garry




    Garry

  • Hi Garry,


    vielen Dank, klingt plausibel.


    Ich sehe 2 Garmin-Probleme (ich testete 2002 ein eTrex mit Kompass + Altimeter):


    1) Batteriestandzeit. Angabe lautete: 10 h
    Mit versch. NiCds bzw. NHMs, frisch entladen + geladen, hielten 5-8 h, nie 10 h. Spezial-Akkus wurden in keinem Garmin-Prospekt vorgeschlagen. Eventuell mangelhafte Produktbeschreibung?
    Jedenfalls das mit den beiden Mignons ist doch ein Witz. Dachte ich.


    Das Gerät ging jedenfalls immer wieder nach einigen Stunden unbemerkt aus.
    Nach Akkuwechsel waren die Daten jedenfalls weg und eine neue Einpeilung für den Kompass war nötig. Allein mit Garmin hätte ich nicht sicher zurückgefunden. Wichtige Daten müsste man also notieren, das empfinde ich als HiTech-Zumutung.


    Der Händler nahm das Gerät kommentarlos zurück, als ich mich wegen der unverständlich geringen Akkustandzeiten beschwerte.


    Das mit den beiden Mignons war zwar ein Witz, aber ernst gemeint. Den Witz habe ich wohl nur nicht verstanden. Den Ernst schon.


    Mein Handy von 1998 bleibt 5 Tage empfangsbereit. Die Akkufrage war also schon im letzten Jahrtausend technisch gelöst. Die Wechselspeicher gabs damals übrigens auch schon.


    2) Speicherkapazität. 20MB schienen üppig. Ich plante 2 Wanderungen in Frabnkreich, aber für die Anfahrt blieb kaum Platz, da musste ich Abstriche machen. Einen für mich selbstverständlichen Speichereinschub suchte ich vergebens, für dieses eklatante Manko habe ich keine plausible Erklärung.


    Also PDA?
    Wie sich gleich herausstellte: Viel höherer Verbrauch!


    Aber für GPS scheint zu gelten: Spielzeug. Tauglich für Angler, die bleiben am Ort.


    HiTech = Spielerei ???


    Die Notlösug, die sich nun herauskristallisiert: GPS-Handheld + PDA + 5-10 Akkus, welche nicht kompatibel sind + Speicherkarte + Verbindungskabel. Nett.


    Oder statt Verbindung Bluetooth, ist noch schwerer und benötigt noch mehr Akkus.


    Und wer zahlt das Ganze? Wohl ich. Schätze so 1000-2000 .


    Und wer schleppt das Ganze? 14 Kilo habe ich am Buckel, jedes mehr macht Probleme. Die neuen Geräte wiegen soviel wie 1 L Wasser (1 kg). Weniger Wasser? Oder kein Schlafsack (900 g) ?


    Oder GPS-Handheld mit eingebautem Mobiltelefon, dann spare ich das Gewicht des Handys -- aber über 1000. Und die bange Frage: ist das wirklich ausgereift? Ich hasse es ja schon, 300 in Sand zu setzen.


    Nachwievor brauche ich die Karten, denn GPS ist ja systembedingt unzuverlässig in Wald und Tälern und vielleicht auch durch Umwelteinflüsse. In Hinblick aufs Moutainbike bezweifle ich, dass es in der Radhalterung wirklich funktionsfähig bleibt. Ich habe da verzweifelte Anmerkungen gelesen über die Anwendung im Strassenauto. Ich wusste noch gar nicht, dass man dort geschüttelt wird.


    Mein Radhändler, der GPS-Geräte verkauft (mit Profit, davon gehe ich aus), riet mir wieder zur Karte.


    Mein Fazit: GPS-Geräte -- unausgereift, schwer, teuer, viele Steckverbindungen, viele störanfällige Teilchen, vieles, was man schützen muss.


    Mein Wunsch: klein, leicht, großes Display, preiswert, großer Wechselspeicher, leistungsfähiger Wechselakku, zuverlässig, robust (in allen Punkten bleiben Karte + Kompass immer überlegen) aus möglichst einem Guss.


    Allerdings hätte ich GPS schon gern, da ich mich schon öfters verlaufen habe und das ist in Gruppe besonders peinlich und manche Tour unternahm ich aus Sicherheitsbedenken nicht, wegen ungenügendem Kartenmaterial.


    Vielleicht ist GPS in 2004 soweit ??


    Schau ma mal

  • Hallo,


    ich möchte mal folgende Kombi vorschlagen, die ich z. T. selber in Gebrauch und für gut befunden habe:


    Ipaq 3970 mit Expansion Pack Plus (also inkl. zweitem Akku), CF-GPS (SysonChip CF Plus), SD-Card für die Daten bzw. Karten, und für die ganz langen Touren den Batterie-Pack (http://www.haid-services.de/pd907245762.htm?categoryId=17).


    Der Ipaq hält ca. vier bis fünf Stunden. Der Zusatzakku des Expansion-Pack ca. eine bis eineinhalb. Das sind also schon mal gute fünf Stunden. Und mit dem Batterie-Adapter und vier Batterien soll man den Ipaq ca. zwei bis dreimal aufladen können. Leider habe ich diesen Adapter selbst noch nicht getestet. Steht aber bald (bei der nächsten Bestellung) an. Selbst wenn man den Ipaq nur einmal mit einer "Ladung" aufladen kann, dann könnte man mit acht oder zwölf Ersatzakkus- bzw. batterien schon eine ganz schön lange Zeit navigieren.


    Als Schutz für den Pocket-PC hat der Expansion Pack den obligatorischen Hartplastikcover und zusätzlich trage ich die Kombi in einer gepolsterten Gürteltasche, die normalerweise als Magnesia-Beutel für Kletterer dienen. Da es die Taschen in verschiedenen Größen gibt, paßt der Batteriepack noch gut mit rein, ohne daß es dann zu sehr "aufträgt".


    Und wenn das ganze dann auch noch wasserdicht sein soll, dann kann man die Navi-Kombi in einen Aqua-Pack stecken.


    Finde ich jetzt nicht so schlecht ...

  • Hallo,
    vielen Dank an alle, die mir Rat gaben.


    Weitere Vorschläge sind willkommen. Der beste sollte prämiiert werden (von wem?), Projekt "GPS outdoor".


    Eure Vorschläge kann ich jetzt nicht kommentieren, muss ich erst sehen. Vom Gewicht, vom Preis, von der Umständlichkeit der Handhabung und des Erwerbs. Ich sehe, es gibt Möglichkeiten. Alles mit Probieren und auch bisschen Basteln verbunden, hauptsächlich Suchen, eigentlich hochinteressant. Wollte es irgendwie einfacher.


    Eigentlich wollte ich ja von Euch nur einige Gerätebezeichnungen hören, mit denen Outdoornavigieren unproblematisch funktioniert. Das geht so wohl nicht.


    Ratschläge holte ich auch aus zwei Parallelveranstaltungen:


    Das Forum von www.pocketnavigation.de » Sonstiges über GPS-Navigation » Adapter & Kabel etc. » Externe Stromversorgung


    sowie


    Das Forum von www.pocketnavigation.de » Allgemeines » Allgemeine Fragen zum PPC » Mobil mit 12V Akku

    Problematisch ist meines Erachtens noch, wie ich das austesten kann. Ich finde die Gegenstände doch kaum in einem Laden nebeneinander.


    Schade, dass die GPS-Spielerei so aufwändig ist. Ist wohl nichts für Leute, die eine befriedigende wie einfache Lösung suchen um durchs Gelände zu kommen.


    Habt herzlichen Dank.

  • Ich betreibe meine Lösung mit vier Mignon Akkus (1500mAH) ca. 7h. Mit den neueren 2000mAH dürfte das dementsprechend länger dauern. Dabei bleibt der Casio Akku nahezu voll. Bei Touren habe ich zwei Reservesätze Akkus bei mir. Das reicht sicher für einen Tag. eine Lösung mit vier Mono Akkus 7000 mAH habe ich mal drei Tage laufen lassen und dann den Versuch abgebrochen. Die wiegen natürlich auch mehr. Genaueres s. HP.

  • Sag mal fermoll, was sind das denn für Mono-Akkus mit 7000 mAh? Ich dachte, bei 2000 mAh ist die "Kraft" bzw. Ausdauer am Ende!? Jetzt noch die Frage, die von einem technisch unbedarften kommen muß: Hattest Du dann 4X7000 mAH (= 28.000 mAh???) in Deinem Akku-Pack oder zusammen 7000 mAh?

  • bin zwar nicht fermoll, aber die Antwort krieg ich auch hin ;D


    Mono-Zellen sind deutlich größer als Mignon, ca. 35 mm im Durchmesser. Daher die höhere Kapazität.


    Die Akkus werden in Reihe geschaltet, d. h. die Spannung erhöht sich, die Kapa bleibt.
    Bei 4 Zellen mit 1,2Volt und 7000 mA/h gilt also:
    4,8 Volt und 7000 mA/h.

  • Jou, danke! Hätte ich auch selber drauf kommen können! Aber das ist mir dann zu groß. Wenn ich wirklich mal sooo richtig lange Saft brauche, dann lege ich mir halt noch ein paar Mignons zu. Danke!

  • Ich habe mestens zwei bis drei Sätze mit. Damit bin ich auf der sicheren Seite.