DSL - Netcologne oder Arcor

  • Und für die FritzBox stattdessen gilt: Modem ist überflüssig, da eingebaut. Somit Leitung aus der NTBA+DSL-Leitung aus Splitter in die FritzBox, Ausgang Netzwerkleitung (falls gewünscht) und S0-Bus für die TK-Anlage
    Der DSL-Teil der Eumex wird somit stillgelegt.


    Gruss


    Wolfgang


    P.S.: Mit der neueren Firmware kann die FritzBox zwar auch direkt an ein LAN angeschlossen werden, dies führt mit einer Eumex aber sehr gerne zu erheblichen Problemen.

  • So, jetzt habe ich mir die Verkabelung nochmal genauer angeschaut und so sieht es aus:


    Das Hausanschlusskabel geht an einen Kasten, ich denke das NTBA. Von dort geht ein Kabel zur ersten Telefondose. Dort ist über einen TAE-Stecker eine Box angeschlossen auf der T-Net und ISDN draufsteht. Von dort geht ein Kabel zum Verteilerkasten. Alle Kabel sind 8-adrig mit jeweils nur 4 angeschlossenen Adern.


    In den Verteilerkasten münden auch die anderen jeweils 8-adrigen Kabel aus den jeweiligen Zimmern. Im Verteilerkasten sind 4 der 8 Adern aus den Zimmern mit den gleichfarbigen Adern des Kabels aus der T-NET/ISDN-Box verbunden. Die anderen Adern hängen nur rum.


    Zusätzlich kommt ein Kabel vom Wohnzimmer an dem zurzeit unser Analogtelefon angeschlossen ist. Bei diesem Kabel sind auch die vier normalen Adern mit den übrigen gleichfarbigen Adern verbunden. Zusätzlich gehen zwei weitere Adern zu der abgehenden 8-adrigen Leitung, die unters Dachgeschoß zur dortigen Telefondose führt. An dieses Kabel sind auch die anderen vier zusammengefassten Adern angeschlossen. Angeschlossen sind bei dem Kabel, daß zur Telefonanlage geht, also 6 Adern.


    Im Dachgeschoß befindet sich eine Telefondose mit zwei Buchsen. An diese Dose sind die vier unten zusammengeführten Adern angeschlossen. Die beiden zusätzlichen Adern gehen an die Klemme 1 a/b an der Telefonanlage. Die Telefonanlage ist über den Anschluss TISDN mit der Telefondose verbunden.


    Wo kommt den nun idealerweise der Splitter und der W-LAN-Router hin? Vom Keller bis zu meinem Rechner geht es durch drei stahlbewehrte Decken.


    Wo wird bei der Fritzbox die jetzige Telefonanlage angeschlossen oder kann ich nur mit der Fritzbox auch die einzelnen Räume mit unterschiedlichen Telefonnummern ansprechen?


    Kann ich mit der jetzigen Verkabelung allen Räumen bei eingehenden Anrufen eine separate Telefonnummer zuordnen?


    Wenn ich die Telefonanlage an die Fritzbox anschließe, können dann zwei Telefonate gleichzeitig geführt werden?


    Ich hoffe meine Beschreibung hilft weiter. Ich gehe mich jetzt erst mal vom Staub und den Spinnenweben befreien. :D


    Frank


    PS Ich habe noch eine Zeichnung angehängt

  • Wieso überhaupt noch eine ISDN-Hausanlage? Die Fritzbox ist doch selber eine!


    Ich habe meine Auerswald aus dem Dienst genommen und verwende nun nur noch die Fritzbox. An der Fritzbox sind über den S0-Bus zwei ISDN-Telefone angeschlossen und an den analogen Anschlüssen sind ein analoges Telefon, ein Fax und ein analoges Giagset DECT Mobiltelefon mit ein paar Mobilteilen angeschlossen. Vorher hatte ich aus Faulheit einfach die Auerswald am S=-Bus der Fritzbox aber das ist nicht notwendig, da die Fritzbox alles kann, was ich brauche bzgl. Hausanlage.


    @frabe
    Da du die anderen Dosen zumindest bisher nicht verwendest würde ich in der Tat einfach zweiadrig das Signal von der Telekom nach oben führen und dort dann den Splitter samt NTBA und der Fritzbox betreiben. Die Eumex dürfte komplett überflüssig sein.

  • Hi Candid,


    das Ganze mache ich ja nur gerade weil ich jetzt die anderen Anschlüsse brauche. Meine Frau will ihren eigenen Rechner und damit ins Internet und meine beiden Kinder in deren Zimmern ebenso.


    Ich muss jetzt also kurzfristig 3 zusätzliche Rechner ins Internet bringen und zumindest unsere Tochter bekommt auch ein eigenes Telefon.


    Frank

  • Zitat

    Original von frabe
    Das Hausanschlusskabel geht an einen Kasten, ich denke das NTBA.


    Das wird der Splitter sein. Dieser Splittet das Signal in den ISDN- und den DSL-Teil. Daher der Name.


    Zitat

    Original von frabe
    Von dort geht ein Kabel zur ersten Telefondose. Dort ist über einen TAE-Stecker eine Box angeschlossen auf der T-Net und ISDN draufsteht.


    Das ist der NTBA.


    Zitat

    Original von frabe
    Von dort geht ein Kabel zum Verteilerkasten. Alle Kabel sind 8-adrig mit jeweils nur 4 angeschlossenen Adern.


    Das ist sehr gut! Du hast soeben den Hauptgewinn gezogen ;).


    Zitat

    Original von frabe
    In den Verteilerkasten münden auch die anderen jeweils 8-adrigen Kabel aus den jeweiligen Zimmern. Im Verteilerkasten sind 4 der 8 Adern aus den Zimmern mit den gleichfarbigen Adern des Kabels aus der T-NET/ISDN-Box verbunden. Die anderen Adern hängen nur rum.


    Das dürfte der S0-Anschluss sein. Denn aus dem NTBA kommt 4-adrig der S0-Bus (ISDN).


    Zitat

    Original von frabe
    Zusätzlich kommt ein Kabel vom Wohnzimmer an dem zurzeit unser Analogtelefon angeschlossen ist. Bei diesem Kabel sind auch die vier normalen Adern mit den übrigen gleichfarbigen Adern verbunden. Zusätzlich gehen zwei weitere Adern zu der abgehenden 8-adrigen Leitung, die unters Dachgeschoß zur dortigen Telefondose führt.


    Die vier Adern werden zur Zeit nicht verwendet, die anderen zwei Adern sind die vom analogen Telefon im Wohnzimmer.


    Zitat

    Original von frabe
    An dieses Kabel sind auch die anderen vier zusammengefassten Adern angeschlossen. Angeschlossen sind bei dem Kabel, daß zur Telefonanlage geht, also 6 Adern.


    Vier Adern sind der S0-Bus (ISDN), der vom NTBA zur ISDN-Hausanlage führt, die anderen 2 Adern sind das Wohnzimmertelefon.


    Zitat

    Original von frabe
    Im Dachgeschoß befindet sich eine Telefondose mit zwei Buchsen. An diese Dose sind die vier unten zusammengeführten Adern angeschlossen. Die beiden zusätzlichen Adern gehen an die Klemme 1 a/b an der Telefonanlage. Die Telefonanlage ist über den Anschluss TISDN mit der Telefondose verbunden.


    So ist es, siehe oben.


    Zitat

    Original von frabe
    Wo kommt den nun idealerweise der Splitter und der W-LAN-Router hin? Vom Keller bis zu meinem Rechner geht es durch drei stahlbewehrte Decken.


    Ganz eindeutig, das kommt alles nach oben. Gehe mit der zweiadrigen Leitung, die von der Telekom kommt, direkt nach oben zum PC.


    Dort gehen die zwei Adern erstmal in den Splitter, von diesem gehts dann in die Fritzbox an das DSL-Modem der Fritzbox und an den NTBA, von dem aus dann ebenfalls ein Kabel in die Fritzbox kommt. Das wurde hier schon beschrieben-


    Dann hast du noch 6 Adern frei, von denen du momentan nur die zwei für das Wohnzimmertelefon brauchst. Das Wohnzimmertelefon kannst du direkt an die Fritzbox anschließen (dort können drei analoge Geräte angeschlossen werden).


    Du hast dann immer noch 4 Adern, mit denen du dann später bei Bedarf von der Fritzbox aus den S0-Bus wieder nach unten in den Keller bringen kannst, um dann von dort aus in die anderen Räume den S0-Bus für ISDN-Telefone zu bringen, oder du kannst noch zwei weitere analoge Telefone über den Umweg durch den Keller mit der Fritzbox verbinden.


    Zitat

    Original von frabe
    Wo wird bei der Fritzbox die jetzige Telefonanlage angeschlossen oder kann ich nur mit der Fritzbox auch die einzelnen Räume mit unterschiedlichen Telefonnummern ansprechen?


    Ja, kannst du, die Eumex kannst du verkaufen.


    Zitat

    Original von frabe
    Kann ich mit der jetzigen Verkabelung allen Räumen bei eingehenden Anrufen eine separate Telefonnummer zuordnen?


    Jain. Wenn du ISDN-Telefone verwendest, dann geht das, analog kannst du maximal drei Geräte anschließen und entsprechend ansprechen.


    Zitat

    Original von frabe
    Wenn ich die Telefonanlage an die Fritzbox anschließe, können dann zwei Telefonate gleichzeitig geführt werden?


    Vergiss deine alte Eumex, die Fritzbox ist selber eine Telefonanlage, mit der du natürlich auch zwei und mehr Gespräche parallel führen kannst.


    Zitat

    Original von frabe
    Ich hoffe meine Beschreibung hilft weiter. Ich gehe mich jetzt erst mal vom Staub und den Spinnenweben befreien. :D


    Glaub mir, das hat sich gelohnt ;)

  • Zitat

    Original von Lucky-Felix
    @Candid


    Nur so aus Neugier, welche Auerswald war es?


    Die ETS2204i, brauchst du eine ;)

  • Zitat

    Original von frabe
    das Ganze mache ich ja nur gerade weil ich jetzt die anderen Anschlüsse brauche. Meine Frau will ihren eigenen Rechner und damit ins Internet und meine beiden Kinder in deren Zimmern ebenso.


    Ich muss jetzt also kurzfristig 3 zusätzliche Rechner ins Internet bringen und zumindest unsere Tochter bekommt auch ein eigenes Telefon.


    Du würdest wie von mir beschrieben wenigstens einen Rechner direkt über die Fritzbox betreiben. Die anderen dann eventuell per WLAN oder du ziehst noch Netzwerkkabel. Dann hast du natürlich deutlich höhere Performance. Für Internet aber ist WLAN völlig ausreichend. Ich mache das auch so. Zwei PCs und zwei Drucker per LAN und ein Notebook im Wohnzimmer per WLAN.


    Wenn du die Fritzbox samt Splitter und NTBA zu dem einen PC bringst sind wie gesagt erstmal nur zwei der acht Adern belegt. Dann brauchst du zwei Adern, um das Wohnzimmertelefon wie gehabt anzuschließen. Nun sind noch vier Adern frei, damit kannst du also sofort noch zwei analoge Telefone nach unten in den Keller "bringen" und dann von dort in beliebige Räume weiterverbinden. Das klingt für mich so optimal.

  • Zitat

    Original von Candid


    Die ETS2204i, brauchst du eine ;)


    Nö, Danke, im Moment geht der Trend noch nicht zur Zweitanlage, aber an einer Soft-LCR mit Automatic-Feature hab ich Interesse.

    Einmal editiert, zuletzt von Lucky-Felix ()

  • WOW,


    Candid Du bist ein AS.


    Falls Du auch in Bad Honnef bist, gibt es ein großes : drink


    Supervielen Dank.


    Frank