HOLUX GPSlim 236 - ein Spaziergang am Wutzsee

  • Ort: Lindow in der Mark Brandenburg
    Zeit: 20.05.2005, 14:12 bis 14:40
    Weg: knapp 2,4 km
    Wetter: wolkig mit einzelnen heiteren Abschnitten.


    Der Uferweg am Wutzsee führt durch dichten halbhohen Laubwald, vornehmlich Birken, Weiden und Erlen, die jetzt schon frisches Laub tragen. Gelegentlich zum See hin offen. Der Uferweg wurde mit kurzen Pausen zügig hin und zurück begangen.


    Es wurden zwei PDAs eingesetzt: ein iPAQ 3970 und ein Hx2750.


    Im CF-Schacht des Hx2750 steckte, 90° ausgeklappt, der Haicom Hi-303S-Klappempfänger. Geschützt durch das mitgelieferte Makrolonvisier steckte der Hx2750 in meiner Hemdtasche. Die Klappmaus schaute oben nach vorn heraus.


    Diese Anordnung hat sich für Klappmäuse wie Hi-303S und MD9500 bei mir bewährt. Körper und Kopf decken einen Teil des Himmels ab.


    Der iPAQ 3970 empfing in meiner Weste über Com8 mit 38400 Baud die BT-Signale der Holux GPSlim236. Die Maus steckte zunächst in der Jackentasche meiner Regenjacke, die ich offen umgehängt hatte. Offenbar durch Metallanteile im Jackenmaterial war sie dort aber in schlechten Empfangsverhältnissen. So wanderte sie in die andere Hemdtasche.


    Beide PDAs zeichneten über VisualGPS ein NMEA-Protokoll auf. Zur Kontrolle wurden Mäuse und PDAs mehrmals herausgenommen.




    EDIT


    Interessanterweise hatte sich auf einem der Protokolle ein Ausreißer-Waypoint in Birmingham eingeschlichen. Er wurde für die Karten-Darstellungen entfernt.



    EDIT

  • In der Abbildung der Holux GPSlim 236 erkennt man bereits die wesentlich höhere Genauigkeit der technisch höher entwickelten SiRFIII-Maus. Hin- und Rückweg differieren nur noch um geringe Beträge.


    Die Hi-303S zeigt eindeutig mehr Schwankungen bei der Zahl der Sat-in_use. Auch wenn diese Werte absolut gesehen nicht mehr besonders aussagekräftig sind, der Vergleich ist schon interessant. Die SiRFIII-Maus leitet ihre Fixe aus der Betrachtung von mehr Satelliten ab, und das ohne bedeutende Schwankungen.


    Schon die Bilder von GPSTrack sagen uns: Gemessen am Ergebnis ist die Empfangsleistung der Holux GPSlim 236 eine Klasse besser.


    Richtig deutlich werden die Unterschiede dann mit unterlegter Karte.

  • Wie sich die Streuung bei der Hi-303S in der Praxis auswirkt, zeigt die Abbildung vor dem Kartenmaterial von MS AutoRoute. Der Weg führt hier streckenweise durch das Wasser des Sees.


    Auch wenn das nur vertretbare Abweichungen von 20 oder 50 Metern sind: solche Bilder zeigen, wo die Probleme dieser SiRFII-XTRACK2-Mäuse für den Wanderer liegen. Man braucht einige Erfahrung, um sich bei solchen an sich geringfügigen Ungenauigkeiten im Gelände zurechtzufinden. Vor allem, wenn allgemein die Empfangsbedingungen mal schlechter sind als hier.

  • In der Abbildung des Protokolls der Holux GPSlim 236 vor dem Kartenmaterial von MS AutoRoute erkennt man den Fortschritt der Entwicklung.


    Die SiRFIII-Maus scheint hier in einer anderen Liga zu spielen. Eine so präzise Abbildung meiner Wanderungen hatte ich bisher mit SiRFII-Mäusen nur unter Ausnahmebedingungen. Dass solche Bedingungen nicht vorlagen, führt die Haicom im Vergleich vor.


    Hin- und Rückweg erscheinen bei der Holux fast deckungsgleich. Abweichungen könnten schon daher kommen, dass ich nicht die gleiche Spur auf dem Uferweg gegangen bin.


    Angesichts der unglaublichen Präzision habe ich leichte Zweifel, ob dieses Ergebnis repräsentativ ist. Weitere Wanderungen werden das bestätigen oder widerlegen müssen.

  • Hallo miteinander,


    ich sehe bei der Eingabe, daß man die Bilder jetzt wesentlich größer ausführen kann.


    Ich gehe noch mal rein.


    Dauert einen Moment ...


    Gruß
    artur

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  • Entsetzlich. Ärgerlich.


    Die Bilder werden offenbar auf ein Einheitsformat verkleinert - egal, wie groß man sie ausführt.


    Schade damit um die Arbeit.


    So ist eine vernünftige Dokumentation hier nicht mehr möglich.


    Da lob ich mir die Forumsoftware von vorher.


    Schade um die Möglichkeit, hier ernsthafte Arbeit zu leisten. Jetzt können wir nur Mickeymousefilme abliefern.


    Gruß
    artur

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  • Hallo miteinander,


    Kristian hat die Situation geklärt.


    Ein Hinweis sagt jetzt, was zu tun ist.


    Gruß
    artur

  • Für die Freunde von Magic Maps kann ich die ensprechenden Ansichten auch nachliefern.


    Wegen der dicken roten Pathstreifen sind diese Abbildungen weniger aussagekräftig als die von MS AutoRoute.


    Gruß
    artur

  • Hallo Artur,


    Du bist jetzt mal Testkandidat.



    Lasse mal beide durch GPSLog laufen, nimm aber die mitgepostete 236, denn Dein Original hat einen Unterbruch in einer Zeile (1731 war es soweit ich mich noch erinnere), was mich jetzt Stunden Fehlersuche gekostet hat ( :gap , mein Problem, Spaghetticode ist halt machmal nicht optimal...)


    Dann sag mal was dazu, wenn Du willst.


    Zu den Bildern: denke, Du hast es jetzt gemerkt, die kann man anklicken, dannn werden sie groß. :]

  • Hallo Charly,



    bei dem Unterbruch entstand vermutlich der fehlerhafte Waypoint, auf den ich im EDIT meines Eingangspostings hingewiesen hatte. Es tut mir leid, daß Dir mein Protokoll auf diese Weise so viel Mühe gemacht hat.


    Ich bin in diesem Fall ein ungeeigneter Testkandidat.


    Deine Anfrage überfordert mich, weil ich mit Exel (wie auch der übrigen Officefront) nicht eingeübt bin. Ich beherrsche gerade mal das Nötigste in Word, weil man in diesem Code ständig Dokumente auf den Tisch bekommt.


    Die entsprechenden Arbeiten verrichte ich lieber und versiert mit IMBs Smartsuite V9.8. Ich habe da eine gewisse Verweigerungshaltung gegen Redmont.


    Bitte sag mir einfach, worauf Du hinauswillst. Du hast gewiß interessante Aufschlüsse aus der Gegenüberstellung der LOGs gewonnen, die ich vielleicht nachvollziehen kann.


    Das würde mich vor allem interessieren, weil ich mit der Holux noch ganz am Anfang und wg. bestimmter unnormaler Verhaltensweisen auf Kriegsfuß stehe. Das kläre ich gerade mit dem Lieferer.


    Würdest Du mir das fertig ausgefüllte Datenblatt schicken, vielleicht sehe ich dann, was Du meinst. Oder - wenn ich nicht drauf komme - würdest Du es mit mir durchgehen?


    Danke für dein Angebot und


    Gruß
    artur

  • Hallo Artur,


    würde ich gerne tun - komplettes erstelltes Arbeitsblatt. Ist aber so um die 9 MB groß und kann hier deswegen nicht angehängt werden.


    Und mache Dir keine Sorgen über meine Zeit, sowas dient immer dazu, versteckte Fehler und Ungereimtheiten aufzuspüren und nach Möglichkeit zu eliminieren.


    Probiern wirs mal:


    GPSLog mit Doppelklick starten,
    Auswertung-Start anklicken,
    im Dateiauswahlfenster log wählen - nimm als erstes vielleicht das der 303,
    Auswahlfenster "weiteres log auswerten" mit ja beantworten
    das log der 236 wählen
    Auswahfenster mit nein beantworten,
    die Grafiken unten anwählen und - wenn Du Zeit hast - beurteilen.


    Nicht verzweifeln, da wird einiges durchgenudelt und bei den beiden logs, die ja nicht gerade kurz sind, dauert das ein Weilchen.


    Wenn Du magst, sag was dazu. Telegrammstil ist mehr als ausreichend, wenn Du schon drangehen willst, möchte ich Deine Zeit nicht über Gebühr beanspruchen. Vielleicht sind die Grafiken ja interessant für Dich.


    In den ersten beiden Tabellen stehen die tabellarischen Daten der beiden Mäuse. Bis zu 4 können so verglichen werden.

  • Hallo Charly,


    danke für Deine Bereitschaft.


    Auswertung-Start konfrontiert mich mit einer anspruchsvollen Exel-Fehlermeldung:


    Diesen Fehler können Sie aufgrund folgender Gründe vorfinden:
    Die Makrosicherheit ist auf
    "Sehr hoch" eingestellt, und die Anwendung hat ein signiertes Makro gefunden, das jedoch automatisch deaktiviert wurde. Aktivieren Sie das Makro folgendermaßen:
    Wählen Sie die Option Extras und anschließend Makro und Sicherheit. Stellen Sie im angezeigten Dialogfeld Sicherheit die Sicherheitsstufe auf Hoch ein, indem Sie auf das Optionsfeld Hoch klicken.
    Schließen Sie die Datei und alle anderen Instanzen der Anwendung, die gerade auf dem Computer laufen. Schließen Sie auch alle Anwendungen, die die gerade laufende Anwendung verwenden.
    Öffnen Sie die Datei erneut, überprüfen Sie die Vertrauenszertifikatdetails und aktivieren Sie Makros von dieser Quelle immer vertrauen, wenn Sie dem vom Zertifikataussteller ausgestellten Zertifikat vertrauen.
    Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktivieren, um das Makro auszuführen.
    "Hoch" eingestellt, und die Anwendung hat ein signiertes Makro gefunden; Sie haben jedoch in der Makrowarnung beim Öffnen der Datei Deaktivieren gewählt. Aktivieren Sie das Makro folgendermaßen:
    Schließen Sie die Datei und alle anderen Instanzen der Anwendung, die gerade auf dem Computer laufen. Schließen Sie auch alle Anwendungen, die die gerade laufende Anwendung verwenden.
    Öffnen Sie die Datei erneut, überprüfen Sie die Vertrauenszertifikatdetails und aktivieren Sie Makros von dieser Quelle immer vertrauen, wenn Sie dem vom Zertifikataussteller ausgestellten Zertifikat vertrauen.
    Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktivieren, um das Makro auszuführen.
    "Hoch" oder "Sehr hoch" eingestellt, und das Makro war nicht signiert und wurde von der Anwendung automatisch deaktiviert. Aktivieren Sie das Makro folgendermaßen, wenn Sie sich überzeugt haben, dass Sie der Quelle des nicht signierten Makros vertrauen können:
    Wählen Sie die Option Extras und anschließend Makro und Sicherheit. Stellen Sie im angezeigten Dialogfeld Sicherheit die Sicherheitsstufe auf Mittel ein, indem Sie auf das Optionsfeld Mittel klicken.
    Schließen Sie die Datei und andere Instanzen von Applikationen, die zur Zeit ausgeführt werden.
    Öffnen Sie die Datei erneut, und klicken Sie auf die Schaltfläche Aktivieren, wenn Sie gefragt werden, ob das nicht signierte Makro ausgeführt werden soll.
    Wenn Sie das Makro akzeptiert haben, stellen Sie wieder den ursprünglichen Makrosicherheitsgrad ein.
    Eine andere Instanz Ihrer Anwendung hat die Sicherheitseinstellungen gesperrt und verhindert Änderungen an den Sicherheitseinstellungen.
    Es wird empfohlen, alle Office-bezogenen und andere Instanzen der gleichen Applikation zu schließen, wenn Sie versuchen Ihre Sicherheitseinstellungen zu ändern.
    Visual Basic für Applikationen (VBA) ist auf Ihrem Computer nicht installiert.
    Wenn VBA nicht installiert ist, können mit VBA-Makros verbundene "Certificates of Trust" nicht akzeptiert werden. Deshalb können keine VBA-Makros ausgeführt werden, selbst wenn sie mit einem "Certificate of Trust" verbunden sind, da der erforderliche Makro-Interpreter nicht auf dem System installiert ist. Zwei Szenarios können zu diesem Fehler führen:
    Ihr Administrator hat entschieden, VBA nicht zu installieren
    Die Office-Version, die Sie ausführen, installiert VBA nicht standardmäßig
    Falls Sie eine Office-Instanz ausführen, die VBA nicht als installierte Feature unterstützt, müssen Sie Ihre Office-Version aktualisieren, um VBA-Makros ausführen zu können.
    Das "Certificate of Trust" ist ungültig - (Wenn das der Fall ist, können Sie die Schaltfläche Aktivieren nicht auswählen).
    Das Zertifikat gilt nicht mehr als vertrauenswürdig, wurde von der ausstellenden Stelle zurückgezogen oder ist eschädigt. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, die Sie in Erwägung ziehen sollten, weshalb das Zertifikat von Ihrem System nicht mehr als gültig anerkannt wird. Es wird davon abgeraten, einem Makro mit einem ungültigen Zertifikat zu vertrauen bzw. dieses Makro auszuführen.
    Ein Hilfethema zu diesem Problem ist Online verfügbar.
    Weitere Informationen zu dieser Fehlermeldung erhalten Sie online.




    Da komme ich ich jetzt nicht weiter. Ich frage in solchen Fällen meinen Sohn, der sich beruflich mit so etwas auseinandersetzt. Wenn wir jetzt nicht weiterkommen, wird er mir das morgen einrichten. Er hat auch bei den Tunnelversuchen die Exelarbeiten übernommen.


    Gruß
    artur