Mein Ausflug mit Frau Falk !!! (Teil 1)

  • Zitat

    Original von pedro
    Also nahm ich mir vor, von München nach Altötting zu fahren. Für Ortskundige heißt das: Einfach geradeaus die B12 nach Osten. Aber man muß eine Teststrecke ja kennen, um beurteilen zu können, wie ein Navi arbeitet; natürlich hätte ich auch ganz ohne Navi fahren können.


    Prinzipiell richtig - aber das führt leider häufig dazu, daß man vom Navigationssystem enttäuscht ist. Ging mir auf meiner Hausstrecke auch so. Tatsache ist, daß Du als Ortskundiger dem Navigationssystem überlegen bist.


    Seine Vorteile spielt das Navi aus, wenn man z.B. einen Geschäftstermin in einer fremden Stadt hat und alleine im Auto sitzt. Vorbei die Zeiten mit dem Straßenatlas auf dem Knie oder das Nachfragen bei Passanten. Hier sehe ich die echte Entlastung!


    Ich bin gerade (mit Unterstützung anderer) dabei, eine meiner Hausstrecken "navigationstechnisch zu analysieren", d.h. in diesem Fall in einzelne Streckenabschnitte zu zerlegen und die im Kartenmaterial hinterlegten Kartendaten zu untersuchen. Frau Falk wählt in meinem Fall eine angebaute Bundesstraßen-Ortsduchfahrt (Geschäfte und Wohnhäuser links und rechts, viel (ein-)parkende Autos) an Stelle einer anbaufreien Landesstraße.


    Zitat


    Was mich noch mehr befremdet: Frau Falk bestand neben einem sehr originellen Kurs auch darauf, an Einmündungen auf größere Hauptstraßen links abzubiegen, obwohl ein Verkehrszeichen nur das alleinige Rechtsabbiegen erlaubte. Und das nicht nur einmal, sondern im ganzen Bereich der Lindwurmstraße. Ortskundige wissen, daß das keine neue Sache ist, sondern schon seit Jahren so besteht!


    Auch das wird immer wieder festgestellt - hier sind Kartenfehler vorhanden (sogar recht häufig), was kein Verschulden von Frau Falk ist. D.h. mit anderer Navigationssoftware (z.B. Route 66) erhält man die gleichen falschen Abbiegehinweise.


    Diese falschen Abbiegebeziehungen sind zwar recht lästig, aber nach dem Nicht-Berücksichtigen wird ja sofort wieder eine neue Route berechnet. Im günstigen Fall verliert man (vernachlässigbare) 1...2 Minuten, im ungünstigen Fall hat man aber den schnellsten Weg bereits verpaßt und befindet sich z.B. mitten im Großstadtverkehr, was leicht (ärgerliche) 10...15 Minuten kosten kann...


    Gruß jof