TTG im Feuerwehrauto?

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    Original von K-112
    Und ein LF zu fahren, noch stressiger(Aufstellung an der Einsatzstelle, Nähe zum Hydranten, Gasse für Rettungswagen lassen, wo parkt die Drehleiter? usw.) Daher finde ich die Entlastung des Fahrers (Und Beifahrer)
    wichtig. Natürlich werden wir nicht blind nach dem GO fahren, wenn jemand weiß, das der berechnete Weg sinnlos ist oder lange dauert, umso besser. Das Navi soll nur eine Ergänzung sein, es soll die Lücken unserer Ortskentniss schließen.


    Zum Glück hab ich diese Probleme nicht in einem solchen Umfang.
    Als Ergänzung ist es bestimmt ganz gut, aber beachte auch, dass die Tante ( ist das beim Go ne Frauenstimme ? ) andauernd Meldung macht; demnächst das, jetzt das, Achtung Hydrant usw. . Das kann einen Fahrer ganz schön ablenken, auch wenn es vom Beifahrer bedient wird.


    Habt Ihr jemanden, der schon so ein Teil besitzt? Dann einfach mal ausleihen und testen.


    Edit:


    Ich bin seit fast 10 Jahren in meinem Revier und es ist ein ruhiges Provinznest + Umgebung. Da ist es natürlich leichter, sich zurechtzufinden.

    Einmal editiert, zuletzt von ACP- Fahrer ()

  • Zitat

    Original von Cleaner
    Als Ergänzung ist es bestimmt ganz gut, aber beachte auch, dass die Tante ( ist das beim Go ne Frauenstimme ? ) andauernd Meldung macht; demnächst das, jetzt das, Achtung Hydrant usw. . Das kann einen Fahrer ganz schön ablenken, auch wenn es vom Beifahrer bedient wird.


    Die Warnung kann man für die einzelnen OVI-Gruppen ganz nach Belieben de-/ aktivieren. Ansonsten wäre es ganz schön nervig. Eventuell könnten sie den Warnton aber anstelle der Sirene verwenden. ;)

  • hehe.. hab gerade den Gedanken gehabt, dass da die Blitzer OVI auch interessant sein könnte, so unter dem Motto, ich hätte gerne die Strecke mit den meisten Blitzern :D


    Aber man kann den TomTom ja auch schön ohne Sound bedienen, falls jemand auf den Monitor gucken kann um sich die Strecke anzuschauen...

  • Hallo,
    Erstmal vielen Dank für die rege Beteiligung an dem Thema.


    Die Sache mit den Hydranten als POI wird, wenn es denn gemacht wird, eine Riesenarbeit. Es wird nämlich jeder Hydrant einzeln erfaßt und manuell eingegeben.
    Das hat aber den Vorteil, das man mit einem Klick auf den POI wichtige Infos sehen kann,
    zum Beispiel:


    "H150 (150mm Rohrleitungsdurchmesser) links vor Eingang Hausnr.43"


    Wenn der Gruppenführer (Das ist der, der vorne rechts sitzt) bei der Ankunft an der Einsatzstelle dem Wassertrupp (das sind die, die den Hydrant suchen müssen) so einen Satz zurufen kann, ist das schon viel wert.


    Mit den Hydranten-POI werden wir nicht unser ganzes Einsatzgebiet abdecken können, aber bekannte "Brennpunkte" (hohoho) können so sinvoll ausgestattet werden. Es wird auf ca. 500-600 POI hinauslaufen (Vorsichtige Schätzung).


    Andere Feuerwehren fahren z.b. mit Festeinbauten wie VDO Dayton rum. Davon halte ich aber nichts. Muß das Fahrzeug in die Werkstatt, ist das Navi weg. mit einem portablen Gerät bekommt das Ersatzfahrzeug dann auch ein Navi.


  • api,


    du scheinst es nicht zu verstehen: Wenn jemand persönlich wird, dann gibt's natürlich gelegentlich 'ne Reaktion. Und wenn R1 sich selbst ad absurdum führt, amüsier ich mich. Wer will daran mäkeln?


    Übrigens - meine Anmerkung zu Beginn, ob denn die viel gerühmte "Philosophie" des TTG für Einsatzfahrzeuge eine gute Maxime sei, ist voll im Topic gewesen. Das ist wirklich interessant zu wissen, dass die Feuerwehr auch einfach nur ankommen möchte. Ich habe bislang ja immer gedacht, die Jungs müssen auch schnell sein. Aber gut.


    Deine Antwort auf mein Posting allerdings war absolut OT. Sie drehte sich nicht einmal um den TTG, sondern um mich. Alle meine Postings zeigen, dass ich erst von der Sache wegkomme, wenn es persönlich wird.


    Unter diesem Gesichtspunkt - guck dir die Postings genau an - amüsier ich mich ganz besonders. Ich habe nie angefangen, persönlich zu werden. Mir geht es nicht einmal darum, ob der TTG gut oder schlecht ist. Das thematisieren viele hier nur immer herbei. Ich kann mir tatsächlich als Verbraucher leisten, einerseits einen TTG zu besitzen und seine Vorteile zu genießen, andererseits aber seine Nachteile zu publizieren.


    Wahnsinn oder? So viel Freiheit der Sache gegenüber! Andere hier empfinden diese Freiheit als Miesmacherei und sind ruckzuck persönlich. Und dann wundern die sich über die eine oder andere Retour-Kutsche.


    Das ist doch der Punkt.

  • Verbraucher schrieb:


    Das ist wirklich interessant zu wissen, dass die Feuerwehr auch einfach nur ankommen möchte. Ich habe bislang ja immer gedacht, die Jungs müssen auch schnell sein. Aber gut.



    Ankommen ist definitiv das wichtigste! wenn wir nicht ankommen, weil wir zu schnell waren, sieht das so aus:


    http://www.feuerwehrmann.de/Na…en/Images/Anon-A45-01.jpg


    oder so:


    http://www.feuerwehrmann.de/Nachdenken/Images/Ripper-01.jpg


    oder so:


    http://www.feuerwehrmann.de/Na…n/Images/Biermann-01a.jpg



    Also nochmal langsam, zum mitschreiben:



    Das Navi in unserem Fahrzeug soll eine ERGÄNZUNG sein, und kein Autopilot werden!

  • Zitat

    Original von K-112




    Das Navi in unserem Fahrzeug soll eine ERGÄNZUNG sein, und kein Autopilot werden!



    Hallo K - 112,



    ich kann euch/dich verstehen und zieh dein Projekt durch. Denn ein Navi in einem Rettungsmittel ist nichts neues und hierzu noch POI's die Arbeitserleichternd sein können --> sind immer Willkommen!!


    Letztendlich liegt die letzte Entscheidung immer beim Menschen!! :]



    Viele Grüsse,


    Rettungswagen

  • Echt krass die Bilder; hab' zwar schon des öfteren davon gehört aber so erhalten die ganzen Geschichten erst ein Gesicht.


    Ich würde vorschlagen ihr besorgt Euch erst mal ein Testgerät (aber keines von Verbraucher, die sind alle kaputt :evil: ) zum rumprobieren bevor ihr das Geld (ist ja nicht gerade wenig) für etwas ausgebt was Euch dann nicht weiterhelfen kann.


    Bedenklich sind meiner Meinung nach folgende Eigenschaften:


    - Satellitenfix nach dem Einschalten des Gerätes


    - teilweise "eigenwillige" Routenführung


    - Aktualität der Karten


    Ich für meinen Teil bin mit dem Gerät hochzufrieden. Wenn ich aber meine Fahrt(en) antrete weiß ich im Groben in welche Himmelsrichtung mein Weg führt. Bis ich dann definitiv wissen muß wo genau ich abzubiegen habe hat meine Lisa ihre Position schon längst bestimmt und weist mir den Weg.
    Des weiteren bin ich nicht darauf angewiesen die 100% schnellste Strecke zu fahren. Wenn bei der Planung mal ein Mehrweg von einigen Minuten oder Kilometern entsteht ist das für mich nicht schlimm. Dies passierte mir aber auch nur dann es wahrhaft mehrere Alternativen gab. Erst durch abfahren der einzelnen mir bekannten Möglichkeiten fiel mir auf daß der vom Go vorgeschlagene Weg zwar 1,5 km länger (dafür aber nicht durch Stadtgebiet sondern über Schnellstraße führte), zeitlich aber keine großer Unterschied festzustellen war.
    Und was die Aktualität der Karten angeht: kann ich nicht bestätigen. Ich darf mich aber auch glücklicher Besitzer der Kartenversion v398 schätzen, im Gegensatz zu einigen mit v314. Und daß mal irgendwo eine Einbahnstraße umgedreht wird oder ein neuer Kreisverkehr entsteht wird man nicht verhindern können. Wir als lebende und denkende (wenigstens einige von uns) Individuen brauchen dann ja auch einige Zeit zum eingewöhnen.


    Wichtig ist jedenfalls daß Du ein Navi als Hilfe siehst und nicht als eierlegende Wollmilchsau.


  • Das ist ja der Wahnsinn. Übel. Das bringt mich allerdings zu einem Lob über den TTG: Die neue Scheibenhalterung hält wirklich bombenfest. Wenn ihr dann ein Löschfahrzeug schrottet, bleibt der TTG mit Sicherheit an der Scheibe backen. Die fliegt mit TTG ins Grüne.

  • Hallo, diese drei Bilder sind nur ein Bruchteil von dem was jährlich in Deutschland passiert.


    Der Bluttransporter auf dem ersten Bild war einfach zu schnell (Tempo 180 wo 80 erlaubt ist, 21-jähriger Fahrer) bei dem Crash hat es Tote gegeben.


    Der Rettungswagen auf Bild zwei ist bei Rot in die Kreuzung gefahren. Resultat sieht man ja. Das darf man sich nicht schön vorstellen, voll über ne rote Ampel zu jagen; es ist purer Streß, und man fährt (normalerweise) mit Schrittempo in die Kreuzung.


    Auf Bild drei dachte der NEF-Fahrer, der Fiesta wäre rechts ran gefahren um Platz zu machen, dabei wollte die Fahrerin wenden und hatte das Notarzteinsatzfahrzeug gar nicht wahrgenommen. Resultat: Fahrerin eingeklemmt.


    Aber wir wollen nicht vom Thema abdriften....


    Ich werde nach der ersten Einsatzfahrt mit dem GO berichten.

  • Zitat

    Original von K-112
    Ich werde nach der ersten Einsatzfahrt mit dem GO berichten.


    Halt uns auf dem Laufenden, wir sind echt gespannt (naja, wenigstens ich).

  • Zitat

    Original von razfaz
    Coole Bilder :wow


    Find ich nicht, ich seh die oft genug und live ist es viel besch***** .

  • Zitat

    Original von K-112
    Davon mal abgesehen sind Haupstraßen für uns ganz klar der bessere Anfahrtsweg. Es ist mit einem tonnenschweren und meterlangen Fahrzeug besser, sich mit Blaulicht und Martinshorn auf einer Haupstraße Platz zu verschaffen als mit solch einem Gefährt den kürzeren Weg durch (eventuell zugeparkte und enge) Nebenstraßen zu fahren. Somit doch der schnellere Weg.


    Ich bin zwar grundsätzlich mit meinem TTG sehr zufrieden, muß aber ausnahmsweise dem Verbraucher mal Recht geben - das Routing innerhalb großer Städte ist nicht immer wirklich sinnvoll!
    Ich nutze meinen TTG sowohl privat als auch dienstlich (ebenfalls BOS) und müßte - sofern ich mich an seine Vorschläge halten würde - teilweise wirklich deutliche Umwege in Kauf nehmen müssen welche keinen echten Sinn mehr ergeben.
    Meine Erfahrungen beziehen sich auf Berlin, wo es ja eine Stadtautobahn gibt welche fast die ganze Stadt quert - wenn ich größere Entfernungen innerhalb der Stadt fahren will versucht mein kleiner Freund meist sehr beharrlich mich auf selbige Autobahn zu lotsen, was oftmals wirklich keinen Sinn macht. Durch die Stadt wäre in praktisch jedem Fall schneller, dies insbesondere wenn man im Rahmen des §38 StVO unterwegs ist.
    Ich fahre zwar kein Feuerwehrauto aber ich spreche jetzt hier auch nicht von kleinen Nebenstraßen sondern von absolut normalen Hauptstraßen welche er mir "verweigern" will. So benutze ich ihn innerhalb der Stadt in solchen Fällen auch nur als Orientierungshilfe und halte mich meist nicht exakt an die vorgegebene Route. Die Auswahl einer Alternative führt teilweise zu einem besseren Ergebnis, teilweise aber auch zu einem völlig Verwirrten :(
    Fakt ist für mich, daß er im dienstlichen Einsatz (wenn es um Schnelligkeit geht) nur bedingt geeignet ist und keinesfalls die eigenen Ortskenntnisse ersetzt. Die Auswahlmöglichkeit zwischen schnellster und kürzester Route ist damit für mich auch die wichtigste Forderung an TomTom für ein Update.