Langlaufloipe legen mit Pistenraupe und Pathaway

  • Hallo,
    will am Wochenende Langlaufloipe mit Pistenraupe nach aufgezeichnetem Track legen.
    Wer kann mir helfen?
    Wie kann ich navigieren?
    Habe Track im Herbst aufgezeichnet, bin gespannt ob ich die Brücken teilweise "erwische"
    Will nicht gerade mit knappe 9 Tonnen im Graben landen.
    Geschwindigkeit dürfte beim Verdichten und spuren bei ca. 18 km/h sein.
    Wo ich jetzt schon so meine Probleme sehe, da die Kartenansicht nicht in Fahrtrichtung
    schwenkt, wo ich da wohl hinfahre!
    Bitte gebt mir noch einige Tipps was ich beachten sollte.


    Hier übrigens noch ein Originalauszug von Kässbohrer:


    In diesem Rahmen stellte sich einen Arbeitsmittel der Zukunft vor: das GPS. Ziel ist auch hier die Wirtschaftlichkeit der Pistenpräparierung zu erhöhen. So erweist sich u.a. die Möglichkeit, zentimetergenau die Schneedecken-Höhe unter der Pistenraupe bestimmen zu können als ein bedeutender Vorteil des GPS-Systems im PistenBully, dessen Einsatz die Kässbohrer Geländefahrzeug AG derzeit testet.


    Wie soll das denn funktionieren?


    Danke für Euere Antworten


    Gruß Erich

  • Hi allgeier,


    sorry, aber vergiss es!


    Bin seit 40Jahren aktiver Langläufer.


    Hab so manchen Wettkampf im Spurgerät mit vorbereitet.


    Das Einzige, was wirklich hilft, sind absolut detaillierte Ortskenntnisse!


    Nur wer über detaillierte Kenntnisse der Landschaftbeschaffenheit verfügt, kann das Spurgerät effektiv leiten, dabei würde ein Navi nur zur Verwirrung beitragen, denn es sind manchmal nur Dezimeter, die schwierige Stellen passierbar machen.

  • Moin Allgeier,


    versuch nicht mit GPS die Brücke zu treffen. Bei einer schwankenden Genauigkeit des GPS von +/- 5 .... 20 m ist die Gefahr doch sehr groß im Graben zu landen.
    Sicher kannst Du erkennen, ob Du auf der gelegeten Loipe vom Vorjahr fährst, aber halt nich auf den entscheidenden Meter genau.


  • Ich gehe mal davon aus, dass Kässbohrer hier nicht ein 400 Euro - Bundle meint, sondern ein Profi-System. Wäre mal interessant zu wissen, wie so was genau aussieht. Vermutlich ähnliches Equipment wie die Landvermesser ?

  • Wenn du im Graben landest, dann kannst du dem Bergungstrupp wenigstens genau sagen, wo du liegst :D


    Nee, mal ernsthaft: ich sehe das ähnlich wie meine Vorredner: denke, dass da mit einem normalen Consumer-GPS nicht das erreicht werden kann, was du denkst. Und v.a. wie das mit der Schneehöhe gehen soll ist mir schleierhaft.
    Allerdings denke ich, du wirst doch mit offenen Augen das Ding fahren, also solltest du weder im Graben laden noch irgendwelche Brücken verfehlen... soweit meine Tipps ;D

  • Es ist wohl Allgemeinwissen, dass die Höhen - leider - sehr viel ungenauer sind, als die Koordinaten in der Ebene. Ob die Höhe mit DGPS-Unterstützung auch korrigiert wird, weiß ich nicht . Da müssten unsere Vermesser mal was dazu sagen, obwohl ich es mir schon vorstellen könnte.


    Da wird EGNOS auch einen Schub bringen, aber nicht bei der "kostenlosen" Version, ich meine gelesen zu haben, dass die höhere Genauigkeit (Sonderfrequenz??) nur gegen Cash genutzt werden kann. Wenns dann mal wahr werden sollte...

  • @ Alle,
    Danke für die Meinungen die ALLE richtig sind, erster Versuch war sinnlos!
    Es wäre so schön gewesen, für die Genehmigungen, wo haben wir die Weidezäune aufgemacht etc.
    Wir bleiben bei der "Alten Version". vorab zum Erkunden mobiles Schneemobil, obwohl wir ja das Gebiet kennen, aber bei soviel Schnee ist alles anders.


    Ein Versuch wars wert.


    @Peter
    Das was Kässbohrer schreibt hat mein Intresse schon geweckt, mach mich mal schlau.


    Übrigens kann ich mal fahren mit so einem Gerät mit 430 PS, gehört aber leider nicht zu meinem Fuhrpark!
    Im Normalfall darf ich mich am Nebensitz aufhalten.


    Danke und Gruß
    und gehe wieder meiner abendlicher Beschäftigung nach!!
    Schneefräsen mit 14 PS.
    Bis später.
    Erich

  • Zumindest kannst Du so bei Nebel wieder den Heimweg finden ;)
    Wie wäre es den mit einem Leitdraht in der Erde vergraben und die Maschine alleine
    auf die Piste schicken? ;D


    Gruss
    Garry

  • Zitat

    Original von Garry
    Zumindest kannst Du so bei Nebel wieder den Heimweg finden ;)
    Wie wäre es den mit einem Leitdraht in der Erde vergraben und die Maschine alleine
    auf die Piste schicken? ;D


    Gruss
    Garry



    Soviel zum Thema "geleitete Navigation" :D

  • Zitat

    Original von Garry
    Zumindest kannst Du so bei Nebel wieder den Heimweg finden ;)
    Wie wäre es den mit einem Leitdraht in der Erde vergraben und die Maschine alleine
    auf die Piste schicken? ;D


    Gruss
    Garry


    Hi Garry,
    leider habe ich keinen 30 km langen Draht sonst wäre dies bestimmt einen Versuch wert.
    Schönes Wochenende

  • Zitat

    Original von allgeier01
    In diesem Rahmen stellte sich einen Arbeitsmittel der Zukunft vor: das GPS. Ziel ist auch hier die Wirtschaftlichkeit der Pistenpräparierung zu erhöhen. So erweist sich u.a. die Möglichkeit, zentimetergenau die Schneedecken-Höhe unter der Pistenraupe bestimmen zu können als ein bedeutender Vorteil des GPS-Systems im PistenBully, dessen Einsatz die Kässbohrer Geländefahrzeug AG derzeit testet.


    Nun, das werden 3 verschiedene Systeme sein:
    a) ein "normales" wohl aber etwas professionelleres GPS-Gerät
    b) ein differential-Empfänger zur Korrektur von a)


    Damit sollte es machbar sein, +- 10cm Genauigkeit zu erreichen. Wiederholbar.
    Frage nicht nach den Kosten. Schau bei Trimble nach - aber setz Dich vorher hin.


    c) Ein Sonar, das die Schneedicke mitschreibt, und zusammen mit den GPS-Daten abspeichert.


    Wozu das allerdings gut sein soll?

  • Zitat

    Original von Holger Issle


    Wozu das allerdings gut sein soll?


    Naja, mit einem Lenkomat hat man dann einen ruhigen Job auf der Raupe... ;D


    Garry

  • Garry,


    die Sache mit dem Lenkautomat halte ich für durchaus sinnvoll. Wo ich mich frage was es soll ist die Schneedicke zu messen und abzuspeichern. Das stand zumindest im Originalposting mit drin, daß der Bully das kann. Wenn der Bully drüber ist ist es eh zu spät, und beim nächsten Mal ist die Schneelage eh wieder anders. Also warum? So ganz ohne Sinn werden die das doch nicht einbauen wollen ?(

  • Zitat

    Original von Holger Issle
    Garry,


    die Sache mit dem Lenkautomat halte ich für durchaus sinnvoll. Wo ich mich frage was es soll ist die Schneedicke zu messen und abzuspeichern. Das stand zumindest im Originalposting mit drin, daß der Bully das kann. Wenn der Bully drüber ist ist es eh zu spät, und beim nächsten Mal ist die Schneelage eh wieder anders. Also warum? So ganz ohne Sinn werden die das doch nicht einbauen wollen ?(


    Als Warnung bevor das Spurgerät Bodenberührung bekommt?
    Oder um die Stellen zu markieren wo die nächste Schneewolke hingeschickt werden muss?


    Garry