GPS - Empfangslöcher

  • Nun ganz so kann man das auch nicht sagen. Zwar ist das eine Signal codiert und nur das Militär kennt den Y code, doch Nutzen genau GPS Empfänger beide Signale für die Kreuzkorelation, was das Militär schon geärgert hat. Für die Lösung der Mehrdeutigkeiten benutzt man dann die unterschiedlichen Aufcodierten Signale. ;)

  • Zitat

    Original von martialarts
    Nun ganz so kann man das auch nicht sagen. Zwar ist das eine Signal codiert und nur das Militär kennt den Y code, doch Nutzen genau GPS Empfänger beide Signale für die Kreuzkorelation, was das Militär schon geärgert hat. Für die Lösung der Mehrdeutigkeiten benutzt man dann die unterschiedlichen Aufcodierten Signale. ;)


    Darum stehen in den Specs der Mäuse auch nur die 1.5er Frquenz, vermute ich mal. ;)
    Wolf

  • Bei den ganz billigen GPS Empfängern wird das wohl so sein, aber die dürften auch nicht mehr als 30m genauigkeit haben(bedingt durch die C/A Code länge).

  • Zitat

    Original von martialarts
    Bei den ganz billigen GPS Empfängern wird das wohl so sein, aber die dürften auch nicht mehr als 30m genauigkeit haben(bedingt durch die C/A Code länge).


    I.O.
    Wolf
    ...
    = I´m Off. ?(

  • Hallo martialarts,


    ich bin genauso am Grübeln wie Wolf, weil ich Dein Argument auch so garnicht nachempfinden kann.


    Helfe uns mal auf die Sprünge, wo hast Du Deine Weisheither, kann man das wo nachlesen?

  • Ola
    L1 Signal wird in ein Sinus und Kosinus Anteil zerlegt. Der C/A(Clear/Acquisitio) wird auf die Sinuswelle Aufmoduliert und der P(Y) auf die Kosinuswelle. So beide Code sind bekannt und für jedermann zugänglich. Nun wird aber der P(Y)Code durch einen so genanten W-Code verschlüsselt. Auf das L2 Signal wird nur der Verschlüsselte P(Y) Code Aufmoduliert. Ansonsten gibt es noch Orbit Parameter die auf die Signale Aufmoduliert werden. Die Code länge wird für die Mehrdeutigkeiten verwendet, vom großen ins kleine. Und diese bestimmt die Genauigkeiten. Um Genauigkeiten im mm Bereich zuerreichen spielt die Auswerte Technik und das DGPS eine große Rolle.
    Mehr kann man sich im Torge (Geodäsie) nachlesen.
    ;)

  • Ups weis nicht ob die Frage Auf das Wetterabhängigkeit bezogen war.


    An Wolf


    Der Umlauf eines Satelliten beträgt 11h58. Die schlechte Konstellation wandert(richtig) aber nur um wenige min zum nächsten Tag.

  • Zitat

    Original von martialarts
    ...
    An Wolf


    Der Umlauf eines Satelliten beträgt 11h58. Die schlechte Konstellation wandert(richtig) aber nur um wenige min zum nächsten Tag.


    Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas anderes gesagt/geschrieben zu haben.
    u.a. in <diesem Thread>
    Wolf

  • Hallo Jungs und Mädels,


    dass meine Anfrage Stoff für 'nen Buch bietet, hätte ich nicht gedacht. ;D Wer schreibt dann jetzt das Ganze von Euch zusammen? :D


    Gruß


    Volker :gap : drink

  • Zitat

    Original von martialarts
    Ola


    ...Denn der partielle Dampfdruck wirkt 10mal stärker auf das Signal. Dies hat zu folge, das das Signal verschlechtert wird. Normalerweise sollte es trotzdem empfangen werden nur dann ist der PDOP sehr schlecht. Nun kann es aber sein, das das Auswerteprogramm bei sehr schlechten Werten (zu großem PDOP) kein Ergebnis präsentiert...


    Hi martialalarts,
    finde Deine Erklärungen interessant, aber für eine Laien nicht ganz verständlich. Kannst Du mir vielleicht nochmal (einfacher) den Zusammenhang von Partialdampfdruck, Uhrzeit und GPS-Empfang verständlich machen. (was ist der PDOP? partial difference o... pressure???).


    Danke und Gruß,
    Maxx

  • Zitat

    Original von Maxx922
    was ist der PDOP? partial difference o... pressure???.


    PDOP steht als Abkürzung für Position Dilution of Precision.
    Der PDOP gibt die Positionsverschlechterung an, die dadurch herrührt, daß die Satelliten selbst eine ungünstige Position zum Empfängerstandort besitzen. Die aus der Laufzeitmessung resultierende Positionsberechnung basiert wie die klassische Dreieckspeilung darauf, daß die Stützstellen möglichst günstig zueinander stehen. Befinden sich beispielsweise alle Satelliten in einem Quadrant des Himmels, so ist die Positionsbestimmung wesentlich schlechter als wenn die Satelliten gleichmäßig verteilt in verschiedenen Richtungen stehen.


    Quelle: http://www.afusoft.de/website/…ications/UKW92/ukw92.html

  • Ups


    da habe ich wohl was durcheinander gebracht. Sorry. Ja klar derGDOP, PDOP, TDOP,HDOP und VDOP hängen nicht mit dem Laufverhalten der Signale zusammen.


    : drink

  • Ola


    Die Ionosphäre und Troposphäre haben einen Einfluss auf das Laufzeitverhalten der Signale. Der Einfluss der Ionosphäre(Haupteinfluss TEC(Gesamtelektronengehalt) gehallt) ist viel größer als der der Troposphäre. Nun ist die Ionosphäre dispersiv und deswegen können anhand der Benutzung zweier Signale, diese Korrektionen ermittelt werden. In der Troposphäre ist es der par. Dampfdruck, der einen großen Einfluss auf den Brechungsindex hat. Und da die Troposphäre nicht dispersiv ist kann dies auch nicht anhand der beiden Signale ermittelt werden. Dafür gibt es dann Troposphärenmodelle zur Verbesserung. Und je weiter sich der Satellit am Horizont befindet umso größer wird der Fehler. Da ja die meisten einfachen GPS Empfänger nur mit einer Frequenz messen(weis ich aber nicht genau), können sich ungünstige Satelliten Konstellationen und schlechte Witterungsbedingungen auf die Genauigkeit bis zum 100m Auswirken.
    : drink : drink : drink

  • Schlechtes Wetter Einfluss auf Genauigkeit aber kein Signalverlust.:wand