Ankunftszeitberechnung / -abweichung

  • Hi!
    Bei Garmin ist es so, dass das Navi, je mehr ich fahre, sich meine Geschwindigkeiten für Autobahnen, Landstrassen etc im Speicher merkt und für die nächsten Berechnungen diese mit einbezieht. d.h. umso mehr ich fahre, desto genauer werden die Routenberechnungen.


    Ist das bei Tomtom auch der Fall?
    Dann wäre nämlich das Problem, zumindest nach einer Lernzeit abgehakt.

  • Servus,


    nein, TT hat bis jetzt noch keine lernfähigen Navis.


    cu Peter

  • Nein, damit würde auch IQ-Route ad absurdum geführt...


    Franz

  • O.K., Richtgeschwindigkeit ist das landläufige Wort.


    Landläufes Wort finde ich gut. :thumbup:


    Also früher gab es das doch, hatte ich doch auf meinem Pocket-PC. Da konnte man die Geschwindigkeit für Stadt, Landstr. und Autobahn einstellen. Dadurch kam man der Realität schon recht nahe. Ich denke auch nicht, das sich IQ und diese Einstellmöglichkeit beißen werden. Aber what shalls? Ist glaub ich nicht kriegsentscheidend.

  • nein, TT hat bis jetzt noch keine lernfähigen Navis.


    Das stimmt so nicht, IQ-Routes ist auch Lernen. Es paßt sich nur nicht auf über- oder unterdurchschnittliche Fahrweise eines Fahrers an.

  • Naja, es lernt ja nicht das Navi selbst und passt die Daten dann sofort an wie bei Garmin - sondern die Daten werden geloggt, über HOME auf nen Server geladen und von dort fliessen sie in die kommenden Kartendaten ein. Imo hat man im gerade installiertem Kartenmaterial keine Veränderungen der IQ-Routes. -edit- ausser man entsperrt ne Strasse oder ändert Abbiegeverbote, das kann dann natürlich die Route beeinflussen, hat aber imo auch nix mit Lernem zu tun.


    cu Peter

  • Der entscheidenen Unterschied ist doch aber, das Garmin nur die Durchschnittsgeschwindigkeit pro Strassenkategorie anpasst. Unterschiedlichen Verkehr in unterschiedlichen Gegenden oder gar zu unterschiedlichen Zeiten werden nicht berücksichtigt. Auch ein Wechsel des Fahrers oder des Fahrzeuges bleiben unberücksichtigt.


    IQ-Route passt sich nicht dem einzelnen Fahrer oder Fahrzeug an, ist aber die Summe der Erfahrungen vieler TT-Nutzer. Dafür muss man sich nicht mit einem erlernten Wochend-Profil im Berufsverkehr plagen.


    Franz

  • Die zeit ist immer verschieden ist egal was der anzeigt ,weil das fast nie stimmt :|

  • Eigentlich müsste IQ-Routes auch auf Autobahnen funktionieren: Es wird ja ermittelt, wie schnell ich welche Strecke fahre. Sicherlich ist die Streuung auf der BAB größer (LKW 80 km/h, langsame PKW 100 km/h schnelle PKW 180 km/h, ...).


    Aber trotzdem sollte es für einzelne Abschnitte unterschiedliche Durchschnittsgeschwindigkeiten geben. Bei vielen LKW wird es halt langsamer, bei vielen Rasern schneller. Bei tempobeschränkten Abschnitten liegen alle Fahrzeuge enger beieinander.
    Bei wechselnden Beschränkungen, die eine gewisse zeitliche Konstanz haben, z. B. immer zwischen 7 und 9 im Berufsverkehr gelten, sollte sich auch das in IQ-Routes wiederfinden.


    Die Aussage "TomTom rechnet auf der BAB mit 130 km/h" kann nur stimmen, wenn IQ-Routes für Autobahnen abgeschaltet ist. Wenn man aber Geschwindgkeitsprofile für jeden Feldweg erfasst, sollten die paar Kilometer Autobahn nicht ins Gewicht fallen.


    Bei Zielen, die über verschiedene Autobahnen angefahren werden können oder bei denen eine gut ausgebaute Schnellstraße alternativ genutzt werden kann, kann so ein Geschwindigkeitsprofil den entscheidenden Ausschlag geben.


    Also: Wer weiß was Genaues?

  • TT kann nicht wissen, ob du eher 160 oder 120 auf der AB fährst. Also nehmen sie als Durchschnitt 130 an. Wenn man 130 fahren kann, dann würde ich die AB als leer/frei usw. bezeichnen. Was sollen da also IQ-Daten? Die Stellen, die unter die 130 fallen bzw unter die Geschwindigkeitsbegrenzung sind ja in den IQ-Route Daten drin. Den Rest macht HD-Traffic.


    Franz

  • Es wäre fatal wenn TT eine IQ-Route Geschwindigkeit über 130km annehmen würde, denn auch wenn das nur eine Richtgeschwindigkeit ist, kann jede Überschreitung die zum Unfall führt zumindest zivilrechtliche Folgen haben.


    Das mit der Richtigeschwindigkeit scheint vielen Autofahren noch immer nicht ganz klar zu sein. Es ist kein Freibrief zum Rasen. Man wird zwar nicht bestraft wenn man schneller als 130km fährt, aber jeder der schneller fährt geht das Risiko ein schadensersatzpflichtig im Falle eines Unfalls zu werden. Es gibt diverse Urteile, daß alleine das Überschreiten der Richtgeschwindigkeit für eine Teilschuld ausreichen kann, selbst wenn der Unfallgegner den Unfall maßgeblich verursacht hat. Begründet wird dies unter anderem dadurch, daß der Unfall weniger schwer ausgefallen wäre oder sogar ganz zu vermeiden gewesen wäre, wenn die Richtgeschwindigkeit eingehalten worden wäre.


    Somit macht es TT völlig richtig in IQ-Routes von einer max. Geschwindigkeit von 130km auszugehen und nur im Falle einer langsameren Geschwindigkeit IQ-Routes Daten zu hinterlegen. Wer schneller als 130km fährt muß also generell davon ausgehen Zeit gutzumachen.

  • Das mit der Richtigeschwindigkeit scheint vielen Autofahren noch immer nicht ganz klar zu sein. Es ist kein Freibrief zum Rasen.


    Doch, ist schon klar. Halten sich aber trotzdem viele nicht dran.


    Also einigen wir uns darauf: TomTom begrenzt die BAB auf 130 km/h. Falls es im historischen Durchschnitt aber langsamer wird, berücksichtigt IQ-Routes das. OK?