eTrex H für Radtour in Italien

  • HAllo Leute!


    Ich plane in zwei Wochen eine Tour durch Italien und möchte mir den die Route zuvor in GoogleMaps oder bei gpsies.de detailliert planen. Jede Richtungsänderung markiere ich ja im Prinzip durch einzelne Wegpunkte. Die einzelnen Touren möchte ich dann gerne auf ein GPS-Gerät spielen, sodass mich mein GPS-Gerät dann in Italien sicher zum Ziel lotst.


    Ist das preisgünstige Garmin Etrex H dafür geeignet? Reicht es aus, auch wenn das Gerät ja keine Kartendarstellung beherrscht?


    Danke für eure Hilfe

  • Ja, das Etrex H kannst Du dafür sehr gut nehmen. Es hat für Leute die nicht unbedingt eine elektronische Karte sehen (und kaufen) wollen sogar den Vorteil, dass die Lesbarkeit des monochromen Display nochmal etwas besser ist als die der farbigen Geräte wie dem HCx.


    Du siehst wunderbar Deine Position in der Bildschirmmitte und die vorgeplante Route sowie den bereits zurückgelegten Track. Für fast alle Abbiegesituationen ist das ausreichend.


    Es kann Dir sicherlich an der ein oder anderen Stelle mal passieren, dass Du Dich ohne Kartendisplay ganz kurz verfährst. Wenn Du z.B. an eine Weggabelung kommst wo mehrere Wege aufeinandertreffen und diese nur 20 oder 30 Grad voneinander abweichen, da kann man schon mal den falschen nehmen wenn man nur die Route sieht, aber eben nicht die Wege selber. Aber nach wenigen Metern merkst Du dann ja, dass der Cursor nicht mehr der Route folgt, und dann kannst Du schnell zur Kreuzung zurück.


    Das tolle an einem Gerät mit Kartendarstellung ist in erster Linie, dass man spontan auch mal die Route verlassen kann und sich vor Ort eine neue Strecke suchen kann. Das ist schon praktisch, wenn z.B. die geplante Route aus irgendeinem Grund nicht mehr befahrbar ist, oder einfach auch nur weil man vor Ort einen schönen Weg entdeckt, den man gerne ausprobieren würde. Und man kann zur Not auch abends im Hotel mal ganz ohne PC die nächste Tagesetappe umplanen, denn mit ein wenig Geduld und Übung geht das Erstellen von neuen Routen auf dem Gerät selber erstaunlich gut.


    Ein Kompromiss für Dich könnte daher sein, sich das Vista HCx oder Legend HCx zu holen, aber noch kein Geld für Karten auszugeben. Dann könntest Du deine Italien Reise genau so machen wie mit dem Vista H, aber hast für später die Option offen, Dir doch noch Karten nachzukaufen...

  • Danke für die Antwort. Ich frage mich nur, ob der Speicher des Geräts ausreicht. Ich möchte gerne eine Strecke von ca. 450 Km im voraus planen und da denke ich mir, dass ich da eine Menge Wegpunkte (also punkte denen eine Richtungsänderung folgt - also ein Pfad) benötige um einen solchen Pfad zu generieren.
    Laut Herstellerangaben kann das Etrex H pro Route 125 Wegpunkte miteinander verknüpfen.
    Oder bezieht sich diese Angabe auf Routen, die man selber mit dem Gerät erstellt?
    Wie gesagt: ich möchte Routen zuhause planen und auf das Gerät aufspielen.

  • Für deine Anwendung finde ich den eTrex H etwas knapp bemessen.


    Der Vorschlag von Helixmaster einen eTrex Vista/Legend HCx (ohne Karten) zu kaufen ist bestimmt eine überlegung wert!

  • Etrex H ist kein Problem (siehe mein neuer Thread "Etrex H Routing - meine Anleitung dazu"). Der Trick besteht darin, Tracks zum Routen zu benutzen (Tracback) und ggf. zusätzlich den gleichen Track als Route auf dem Etrex zu haben (wenige Wegpunkte reichen zur Orientierung). Im grunde genommen reicht der Track vollkommen.

  • Zitat

    Original von kirschm
    Der Trick besteht darin, Tracks zum Routen zu benutzen (Tracback) und ggf. zusätzlich den gleichen Track als Route auf dem Etrex zu haben (wenige Wegpunkte reichen zur Orientierung). Im grunde genommen reicht der Track vollkommen.


    Nunja, das ist Geschmackssache. Ich persönlich halte nichts von Tracback und der Nutzung nur von Tracks zur Navigation, einfach weil ich gerne die akustische Warnung und dazu das Anzeigefeld "km bis zum nächsten Wegpunkt" nutzen möchte.


    Da muss ich dann nämlich nicht ständig aufs Gerät schauen wann mal wieder eine Abbiegung kommt, sondern weiss genau: "Die nächste Abbiegung kommt z.B. erst in 3 Kilometern, also kann ich jetzt mal ein paar Minuten nur die Landschaft geniessen". Und kurz vorm nächsten Abbiegepunkt kommt dann das Signal, und erst dann muss ich hinschauen!


    Das beides geht aber nur mit einer sauber geplanten Route. Bei Tracback werden viel zu viele automatische Punkte gesetzt. Aber wie gesagt: Alles Geschmackssache, jeder nutzt das Gerät auf seine Weise, das ist ja das schöne an den Garmins dass man sie so vielfältig anpassen kann.

  • Zitat

    Original von helixmaster
    Das beides geht aber nur mit einer sauber geplanten Route. Bei Tracback werden viel zu viele automatische Punkte gesetzt.

    hallo helixmaster,


    bei einem sauber geplanten Track funktioniert TracBack genau so. Da kommen keine überflüssigen Ansagen.


    YMMV - Anton

  • Zitat

    Original von helixmaster
    Ich persönlich halte nichts von Trackback und der Nutzung nur von Tracks zur Navigation, einfach weil ich gerne die akustische Warnung und dazu das Anzeigefeld "km bis zum nächsten Wegpunkt" nutzen möchte.


    Da muss ich dann nämlich nicht ständig aufs Gerät schauen wann mal wieder eine Abbiegung kommt,


    :tup Zudem geht Routenerstellen/Wegpunktesezten in MapSource schnell und einfach. Als zielorientiert denkender Mensch, (früher hiess das Faulpelz) ganz in meinem Sinne.

  • Zitat

    Original von macnetz


    bei einem sauber geplanten Track funktioniert TracBack genau so. Da kommen keine überflüssigen Ansagen.


    YMMV - Anton


    Ja, stimmt, wenn der Track wirklich sauber und mit nur wenigen Punkten geplant wurde stimmt das. Aber dann reichen für die meisten Touren auch die 125 Punkte aus, die der Vista H in einer Route speichern kann, und dann kann man auch gleich beim Planen am PC mit Routen anstelle von Tracks arbeiten und sich das Tracback schenken.


    Allerdings gebe ich Dir Recht, wenn man wie in diesem konkreten Fall 450 km Strecke auf einmal im Gerät unterbringen will dann wäre es wohl tatsächlich eine gute Lösung, mit Tracks zu arbeiten.

  • Zitat

    Original von helixmaster
    Aber dann reichen für die meisten Touren auch die 125 Punkte aus, die der Vista H in einer Route speichern kann, und dann kann man auch gleich beim Planen am PC mit Routen anstelle von Tracks arbeiten und sich das Tracback schenken.

    hallo helixmaster,


    der Nachteil einer Route bei meinen Planungen ist dass der Wegpunkt-Speicher zugemüllt wird.
    Graue Wegpunkte kann man AFAIK nur mit Mapsource-Karten und Mapsource auf einfache Weise erzeugen.


    Grüsse - Anton

  • Hey, Leute, es geht hier um Etrex H... der kann weder reden noch einen Ton von sich geben...