Trotz intensiver Suche konnte ich keine gute Sammlung von kostenlosen POI's im Netz finden. Die Google Placemarks wären sicher die Interessantesten, weltweit vorhanden, gut kategorisch sortiert (Restaurants) und umfassend, plus eine Community-Version wo noch viel mehr Placemarks drin sind (dafür aber unzuverlässiger und viele "hier wohn ich's"). Leider gibt es da anscheinend keinen Weg, die Google-Placemarks separat als KML-File zu beziehen. Die zweitbeste wäre dann wohl die Wikipedia mit ihren Geotags zu vielen Artikeln. Und hier war es dann doch leicht möglich, einen kompletten Datenbankauszug der Geotags zu bekommen.
Die Geotags werden in einer reduzierten Fassung (die "wichtigsten") und in einer kompletten Fassung publiziert. Die Lizenz ist natürlich frei, und die Ableitung daraus steht wieder unter der gleichen Lizenz, der GNU FDL:
http://en.wikipedia.org/wiki/W…ree_Documentation_License
Aus dem CSV-File der Wikipedia-Placemarks lässt sich dann mittels OpenOffice-Calc ein Glopus-konformes ASCII-File erzeugen. Dieses habe ich hier angehängt, ein Dump der Engl. und einen der Dt. Wikipedia-Fassung. Beide sind etwa 50000 Einträge lang. Da waren also die Deutschen, bezogen auf die kleinere Artikelzahl, doch fleissiger beim Geotaggen. Glopus kommt mit den 50000 Einträgen zurecht, keine Sorge.
Die Kategorien wurden weggelassen und nur der Artikelname in den POI übernommen. Falls nur bestimmte Dinge interessant sind, könnte das auch vorher rausgefiltert werden. Allerdings scheinen die Kategorien bei den Geotags häufig falsch zugeordnet zu sein. Noch ein paar Details: beim OpenOffice Import den Zeichencode UTF-8, Tab-Seperator und Text-Feldtyp angeben. Dann die überflüssigen Spalten löschen. Beim Export die "" weglassen, da sonst die Koordinaten nicht gelesen werden können.