Pocket Loox N100 Fragen

  • Moin.


    ich interessiere mich sehr für den Pocket Loox N100. Hab dazu mal kurz ein paar Fragen.


    Wenn ich z.B. von Deutschland nach Italien navigieren will, wie geht das von statten, wenn es 9 verschiedene Kartenzusammenstellungen gibt ? Oder nach östereich ect. ? Ist überhaupt von Deutschland aus eine Grenzüberschreitene Navigation möglich oder nur auf bestimmte Länder begrenz untereinander ?


    Wie sieht es mit dem Empfang aus ? Wie schnell findet der Loox ein GPS Signal ? Würde auch den neuen Becker kaufen aber da lese ich immer das er bis zu 15 mins brauch und das ist mir definitiv zulang.



    Gruß Jörg

  • Hi,


    ich habe den Loox N100 mit seamless Navigation (gibts bei Amazon), d. h. es gibt nur eine Europa Karte wie beim TS7000. GPS Empfang ist sehr gut, in der Regel habe ich innerhalb eine Minute schon GPS Signal.


    Grüße,
    zwopi

  • hmmm die variante ist mir zu teuer. 400 Euro will ich nicht gerade ausgeben +g*

  • Zitat

    Original von Leeman
    hmmm die variante ist mir zu teuer. 400 Euro will ich nicht gerade ausgeben +g*


    das glaube ich Dir...aber bevor Du Dich für den N100 entscheidest solltest Du ihn Dir wirklich mal im Geschäft anschauen....das Dipslay ist so winzig :( Als ich ich zum ertsen mal real sah und in den Händen hielt habe ich imich regelrecht erschrocken :-D)

  • Hallo Leeman, ich habe den "normalen" N100. Bei den aufspielbaren Karten ist eine Alpen-Adria-Karte dabei. Mit der kann man von Süddeutschland (Grenzlinie dafür liegt etwa zwischen Ingolstadt und Nürnberg (Greding an der A9 ist noch drauf) bis Nord-Italien (Grenze etwa bei Foligno (Provinz Perugia), also z.B. auch bis Genua durchrouten.


    Wenn Du Dir eine 1 GB Mini-SD kaufst, kannst Du außer der Alpen-Adria-Karte auch noch die Deutschland- und die Italien-Karte draufspielen. An den oben genannten Grenzen musst Du dann allerdings über die Grundeinstellungen (Menu) auf die jeweils nächste für Deine Fahrtrichtung gültige Karte umschalten.


    Das Erstellen einer durchgängigen Route über diese Grenzen hinaus ist jedoch nicht möglich. Du musst Deine Route also in entsprechende Teilrouten aufteilen, die Du vor der Fahrt abspeicherst und an der jeweiligen Grenze nach Umschalten auf die neue Karte lädst und berechnen lässt.


    Was die Display- und Schriftgröße angeht, so ist das natürlich Geschmacksache. Ich habe ihn mir extra deswegen gekauft, weil er eben in jede Hemdtasche passt und ich ihn deshalb auch bei einem Stadtbummel mitnehmen kann (auch der Sicherheitsaspekt ist nicht zu verachten, wenn das Gerät wegen seiner Größe nicht für alle sichtbar im Auto zurückbleiben muss). Die sich dadurch ergebenden Nachteile nehme ich in Kauf. Sie sind m.E. auch gering, denn während der Navigation im Auto erhält man eine sehr übersichtliche 3D-Anzeige und deutlich sichtbare Abbiegeanweisungen. Die voraussichtliche Ankunftszeit etc. muss ich ja nicht dauernd ablesen, so dass ich deshalb mit der geringen Schriftgröße auch zurecht komme.

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  • GPS Signal:
    Das GPS Signal braucht manchmal eine kleine Weile, bis es gefunden wird (gefühlte 1-4 Min bei mir). Ich mach das Gerät an, sobald ich das Haus verlasse und zum Auto laufe. Beim Losfahren ist dann manchmal immernoch kein Signal da. Allerdings wohne ich hier auch in der Stadt mit hohen Gebäuden ringsum.
    In der Praxis kann man die Zeit bis zum GPS Empfang vernachlässigen. Von zu Hause aus weißt Du ja meistens wohin Du als nächstes mußt. Danach ist dann auch das GPS Signal da. Die lange Startzeit ist halt nur etwas nervig.


    Größe:
    Ja der Loox ist mit seinem 2,8 Zoll Display kleiner als andere Navigationssysteme. Entfernung und verbleibende Reisezeit kann dann nur schlecht abgelesen werden. Zum Navigieren reicht es aber völlig aus. Die Stimme kann manchmal etwas lauter sein.
    Neben der Befestingung mit dem Saugnapf an der Frontscheibe gibt es im Handel auch andere Halterungen, die man ins Lüftergitter in der Mittelkonsole klemmen kann. Da hast Du den Loox dann näher vor Dir. Ich komme mit der Montage über die mitgelieferte Halterung (die auch sehr stabil ist) an der Frontscheibe gut zurecht.
    Vorteil der Größe ist wiederum, das Du den Loox z.B. auch auf dem Fahrrad oder beim Laufen verwenden kannst. Ebenso verschwindet er einfach in der Tasche. Weiterer Vorteil, Du kannst wählen, ob Du ihn lieber im Hoch- oder Querformat benutzen möchtest.


    Seamless Navigation:
    Bei dem oberen Besipiel von DE nach Italien dürfte dies das geringere Problem darstellen, wenn Du die Alpenkarte verwendest. Stärker wiegt dieser Vorteil/Nachteil, wenn Du nahe an Frankreich wohnst, wo wirklich jeweils der Grenze weißes Land ist.
    Mittlerweile gibt ja wohl eine N100 Variante mit Seamless Europa, die aber auf Grund des hoheren Speicherbedarfs mehr Platz braucht. Dafür 350 EUR auszugeben halte ich durchaus für OK, wenn man bedenkt, daß für eine miniSD Karte mit 2GB auch nochmal >35 EUR zusätzlich zu den rund 300 EUR für den N100 fällig werden.
    Auf die vielleicht nicht enthaltenen Osteuropakarten kann man hier getrost verzichten. Das ist einfach nur albern was Navigon da mitgibt (bzw. bewirbt -> 37 Länder). Istrien ist eine fast leere Fläche. Rumänien ebenso (mehr hab ich mir nicht angeschaut). Die Hauptstädte (geprüft: Prag, Bukarest) scheinen halbwegs vollständig zu sein. Fairerweise muß man allerdings dazu sagen, das es bei Google Maps nicht anders aussieht. Für mich eigentlich entäuschend, das nach 15 Jahren verschwundenem eisernen Vorhang hier immernoch gähnende Leere herrscht.


    Einen Ausweg aus dieser Situation gibt es trotzdem. Man kann den Desktop freizulegen und ein Rasterkartenprogramm benutzen. Da kann man dann Kartenmaterial in beliebiger Variante hinzufügen. Ich hab mittlerweile den OziExplorer recht zufriedenstellend am Laufen, für den es auch hier auf der Webseite einige Tutorials gibt.


    Die Entscheidung für oder gegen ein Gerät mußt Du selbst treffen. Es kommt auf deine Bedürfnisse an, was Dir wichtig ist, ob Du das Gerät nur für die Navigation im Auto (innerhalb und außerhalb DE) benutzen möchtest. Ich hoffe mit dem doch etwas längeren Text eine Anregung gegeben zu haben.