Neustart mit GNS 5843

  • Hallo miteinander,


    heute morgen schaltete ich meine GNS 5843 auf dem Fensterbrett für ein paar Versuche wieder ein. Die Maus war zuletzt viele hundert Kilometer entfernt ausgeschaltet worden und hatte am Netzteil zehn Tage gelegen.


    Kein Wunder, daß sie nicht sofort einen Fix brachte. Glopus zeigte lebhaften Datenverkehr ohne die für einen Fix wesentlichen Inhalte.


    Nach 40 Minuten dasselbe Bild. Lebhafter Datenverkehr und in der Satellitenanzeige nur der berühmte einzelne rote Sat genau auf Nordposition.


    Selbst als durch reiche Erfahrung geduldiger Mensch interessierte mich jetzt doch die Konstellation unserer Vögel über dem Himmelsteil vor meinem Erker. Auf einem zweiten PDA nahm ich Verbindung auf zur GPSlim 236, die ebenfalls längere Zeit nicht in Betrieb war und jetzt denselben Himmelteil beobachtete.


    Auch die GPSlim 236 bemüht sich am Himmel um relevante Daten, auch für sie zeigte Glopus nur den einzelnen roten Stern.


    Nach weiteren 16 Minuten gaben überraschend in derselben Sekunde beide Displays den Blick auf 12 Sat_in_sight und 10 bzw. 11 Sat_in_use frei, die sich in guter Positionierung über den Himmel verteilten. HDOP 1.0 bei der GNS 5843 und HDOP 0.9 bei der HOLUX.


    Ohne Testerfahrung könnte man jetzt sagen: die GNS 5843 benötigte 56 Minuten für einen ersten Fix, die GPSlim nur 16 Minuten - also ist die GNS 5843 die schlechter startende Maus.


    Aber die Gleichzeitigkeit des ersten Fixes auf beiden Mäusen läßt auch andere Schlüsse zu.


    Auch in einer derart positiven SATsituation, die seitdem auch anhält, kommt es für den ersten Fix vielleicht nicht nur auf die Zahl der Satelliten und den überragenden HDOP an. Die extrem lange Zeit für die Überspielung von Almanach und Ephemeriden zeigt wohl eher, daß es womöglich weitere wichtige Faktoren für den Start gibt.


    Mir scheint, es bedarf zusätzlich eines über die Übertragungszeit ungestörten Funkkontaktes zum sendenden Satelliten. Gibt es im normalen GPSBetrieb kleine Funklöcher, werden diese mit der nächsten Botschaft kompensiert. Über die Qualität der langen Kontakte während der Grunddatenübertragung geben die uns bekannten Qualitätsmerkmale wohl nicht immer zuverlässig Auskunft.


    Gruß
    artur

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  • Zitat

    Original von artur
    ...
    Mir scheint, es bedarf zusätzlich eines über die Übertragungszeit ungestörten Funkkontaktes zum sendenden Satelliten. Gibt es im normalen GPSBetrieb kleine Funklöcher, werden diese mit der nächsten Botschaft kompensiert. Über die Qualität der langen Kontakte während der Grunddatenübettragung geben die uns bekannten Qualitätsmerkmale wohl nicht immer zuverlässig Auskunft.


    Gruß
    artur


    Hallo artur


    Wenn man sich die Literatur ansieht und angaengt nachzurechenen, dann kommt man auf theoretische 12,5 Minuten um den Almanach zu laden. Das sind Werte die teilweise unterboten, aber eben auch in den meisten Faellen ueberboten werden. Deshalb schreibe ich in der Regel das der User bis zu 45 Minuten warten soll. Klar in de Hoffnung, das die Ausreisser die dann noch nicht gefixt haben, in der absoluten Unterzahl bleiben.


    Trotzdem Vielen Dank fuer die Beobachtungen