Wie hast du die Bitmaps denn lokalisiert und extrahiert?
Indem ich mir die Firmware als Bitmap bei wechselnder Breite angesehen habe:
1. Datei umbenannt in firmware.pbm
2. mit dem Hexeditor den Header fuer binaeres pbm (Portable Bitmap) vor den Anfang hinzugefuegt:
P4
xSize ySize
Als Hex-Code am Beispiel fuer Bildgroesse 120x10000:
50 34 0A 31 32 30 20 31 30 30 30 30 0A 00 00 00 00 00 00
3. einfuegen von zunehmender Anzahl "00" (Zero-Padding) nach dem Header
4. Ansehen mit Irfanview (oder anderem Bildbetrachtungsprogramm fuer Format pbm).
5. Schritte 3+4 wiederholen, bis mit Zero-Padding der richtige "Zeilenumbruch" gefunden wurde
6. Schritte 3+4+5 wiederholen mit verschiedenen Werten fuer xSize, insbesondere mit 8, 40, 120 fuer die Buchstaben/Ziffern und Graphiken der verschiedenen Breiten.
7. Copy&Paste eines interessanten Bildausschnitts in ein neues Bild, abspeichern, mit Hex-Editor einige aufeinanderfolgende Werte entnehmen und nach Herkunftsort in Originaldatei suchen. Ersetzen der dortigen Bitmap durch eigene.
Dabei kommen viele Graphiken dem ersten Anschein nach "doppelt" vor, manche unterscheiden sich aber minimal. Das Display kann wohl 4 Graustufen anzeigen und die sind gespeichert als zwei einzelne Bitmaps, die beide zusammen dann die 4 moeglichen Helligkeiten repraesentieren. In den allermeisten Faellen wird aber nur 00 und 11 verwendet, nur bei wenigen Graphiken kommen auch die Zwischenstufen 01 und 10 vor. Hier koennte bei Bedarf sehr leicht viel Speicher gespart werden, indem auf die Moeglichkeit der Zwischenstufen verzichtet wird und einfach die beiden Zeiger auf die identische Speicherstelle zeigen.
Diese verschiedenen Zwischenstufen Grau koennten bei den Fonts z.B. sehr gut fuer Anti-Alias fuer schoenere Lesbarkeit verwendet werden, aber Wintec selbst scheint diese Moeglichkeit gar nicht zu nutzen.
verwendete kostenlose Tools:
Hex-Editor:
http://mh-nexus.de/en/hxd/
Bildbetrachter:
http://irfanview.com/
Beispielbild, noch mit falschem Zero-Padding