Beiträge von Candid

    Klingt eigentlich recht gut, die Leitungsverluste (Dämpfung) der Anschlussleitung werden kompensiert, ebenso die Verluste durch die rein induktive Kopplung an den USB-Stick.


    Mein Stick hat einen Antenneneingang. Ich frage mich allerdings ob ich die Eingangsstufe überfahre, wenn ich diesen direkt verbinde ohne das Cradle? In der Bedienungsanleitung habe ich dazu auf die Schnelle kene Info gefunden.


    Was mich auch wundert ist, dass sehr viel Aufwand damit verbunden wird die Verluste durch Kabel und Kopplung aktiv zu kompensieren, die Antenne selber hat aber lediglich einen Gewinn von 7 dB. Ich habe eine passive Antenne mit 12 - 15 dB Gewinn je nach Band, die mechanisch auch nicht größer ist. Dafür brauche ich aber kein Netzteil für den aktiven Teil und habe am Ende vermutlich noch eine bessere Verbindung.


    Der Preis für das Teil wäre mal interessant. Eigentlich eine gute Idee mit Abzügen in der B-Note.

    Ich halte mich an ca. alle 5 Jahre oder wenn es Grund dazu gibt. Bei meinem alten Audi 80 B4 habe ich in 16 Jahren dreimal einen Service machen lassen. Einmal war der Grund, dass sie nach dem Winter nicht lief bzw. nicht gekühlt hat, nach dem Service funktionierte sie wieder einwandfrei. Verlust an Kühlflüssigkeit war jeweils nahezu 0g.


    Wir haben noch einen Seat Ibiza, der ist nun 6 Jahre alt. Vergangenes Jahr fing die Klima an ein Laufgeräuscht zu produzieren, kühlte aber noch. Beim Service stellte sich heraus, dass fast die Hälfte der Kühlflüssigkeit weg war. Nach dem Service funktionierte wieder alles einwandfrei. Der Druckschalter, der den Kompressor schützen soll, hatte noch nicht angesprochen. Wann er das hätte tun sollen weiß ich nicht.


    Ich denke die Aussage wartungsfrei sollte man mit Vorsicht genießen. Wenn alle Sicherheitseinrichtungen sauber funktionieren, dann mag das stimmen, die Ausnahmen sind dann aber sehr ärgerlich. Der Kompressor braucht die Kühlflüssigkeit als Schmierung. Und wenn er zu wenig davon bekommt, dann freut ihn das sicher nicht.


    Ähnlich ist es mit Automatikgetrieben. Die gelten auch alle als wartungsfrei, die Getriebe-Hersteller sehen das aber durchaus anders als die Kfz-Hersteller. Wartungsfrei verkauft sich einfach besser. Dazu kam neulich erst ein Betrag auf VOX bei auto, motor und sport. BMW-Getriebe die gerne defekt gehen, BMW kennt das Problem nicht, Getriebe-Aufbereiter kennen es sehr gut. Gilt aber auch für andere Marken.


    Ich würde daher empfehlen lieber präventiv mal nach 5 Jahren prüfen lassen, das sollte es einem wert sein.

    ...ich habe drei verschiedene ladekabel extra für den zigarettenanzünder, benutze also keine adapter! ein originales hab ich nicht getestet, wüsste aber auch nicht wo der unterschied sein sollte. die polung der stecker hatte ich mir auch schon überprüft und dort waren die besagten pole 4+5 gebrückt. hardreset hatte ich auch bereits gemacht.


    Wie ich schon schrieb. Wenn verschiedene Ladegeräte getestet wurden die explizit für den 7110 gedacht sind und die nach deiner Meinung/Aussage i.O. sind, dann suche den Fehler bei der Gerätebuchse bzw. im Gerät und nicht bei den Ladegeräten.


    Was nützt ein im Ladegerät korrekt gebrückter Pin4/5, wenn diese Info nie am Gerät ankommt, da evtl. Pin 4 des Gerätesteckers zur Geräteplatine hin gesehen unterbrochen ist?


    Dann kommt nämlich die Info, dass ein Kabel mit gebrückten Pin4/5 am Gerät angeschlossen ist, nicht im Gerät an. Und das ist doch (nicht gebrückte Pin4/5 wenn ich mich recht erinneren), für den PNA die Information in den USB-Modus zu gehen wenn Versorgungsspannung am Stecker anliegt.

    Das gleiche Problem hatte ich mit dem 7210 meines Schwiegervaters. Allerdings nicht ständig sondern sporadisch. Das Gerät war zweimal beim Service und kam zweimal zurück mit "kein Fehler feststellbar". Dann habe ich ein Video von dem Fehler gedreht und den Link an den Service von Navigon geschickt mit der Bitte, dass sie mir zum Testen doch mal ein neues Kfz-Kabel senden sollen, da der Fehler für mich eindeutig identifizierbar und damit leicht nachvollziehbar war.


    Dieser Bitte kam Navigon auch zum Glück nach und seitdem läuft das Gerät einwandfrei. Das ganze findest du auch sicher über die Suchfunktion hier im Forum dokumentiert, denn ich hatte damals dazu einen Thread eröffnet.


    Guckst du hier... (Thread)
    Guckst du hier... (Video zum Fehler)

    Wenns nur darum geht ab und an mal den Weg zu finden und wenn keine Sonderfunktionen notwendig sind, dann reicht ein Mobiltelefon-Navi aus. Wenn du vorher einen Festeinbau hattest, dann bist du wohl ein Gelegenheitsnavigierer oder warum hast du im neuen keines?


    Wenn du das Navi ständig brauchst, dann ist ein Mobiltelefon-Navi einfach zu schlecht zu bedienen und das Display zu klein. Außerdem hat es keine Sonderfunktionen bzw. wenig Gimmicks, an die man sich schnell gewöhnt.

    Eine Displayfolie zum Entspiegeln hilft, weil sie das Licht bricht. Ein glattes Display reflektiert das Licht und blendet daher. Displayfolien gegen Blendung haben die Eigenschaft, dass die Oberfläche nicht glatt sondern rau ist, das einfallende Licht wird dadurch nicht direkt reflektiert sondern in verschiedene Richtungen gebrochen. Das hat einen milchigen Effekt und ist durchaus sinnvoll. Solche Folien habe ich auf allen Geräten, die glatte spiegelnde Displays haben. Auf jeden Fall deutlich effektiver als diese kleinen Dächlein die als Blendschutz verkauft werden.


    Egal ob Sommer oder Winter, wenn die Sonne hemmungslos scheint, dann entsteht der Blendeffekt primär durch Streulicht und dagegen hilft ein kleiner Blendschutz der von oben einfallendes Licht ein kleinwenig schwächt praktisch nicht gegen die Blendung. Bevor du noch mehr Geld zum Fenster hinaus wirfst würde ich einfach mal einen Karton nehmen und daraus einen Prototypen bauen. Wenn du damit das Blenden wirkungsvoll unterbinden willst, dann landest du am Ende doch bei der von mir empfohlenen Einschulungstüte. ;)


    Ich habe mit meinem PDA vor Jahren experimentiert. Ein kleines Schild, das einige cm oben und an den Seiten etwas übersteht bringt keine nennenswerte Verbesserung.

    Mein Schwiegervater ist ein absoluter Technik-Novize. Z.B. hat er ein Mobiltelefon, gibt bei diesem die Rufnummer aber immer manuell ein. Telefon-/Adressbuch sind ihm fremd.


    Als er mich nach einem Navi fragte war mir erstmal angst und bange. Ich habe ihm dann ein Navigon 7210 wegen der Sprachsteuerung verpasst.


    Er kommt damit sehr gut zurecht. Daher würde ich dieses Gerät oder Nachfolger mit größerem Display empfehlen, wenn ein Gerät mit Sprachsteuerung gefragt ist.


    Wenn es ohne Sprachsteuerung sein sollte, dann würde ich zu einem Garmin raten, damit kommt z.B. meine Mutter erstaunlich gut zurecht, da die Bedienelemente sehr groß und eindeutig sind, das Design ist eher auf Übersichtlichkeit als auf edle Optik gemacht wie bei Navigon. Die Texte sind beim 7210 teilweise schon recht filigran, Garmin ist in dieser Disziplin besser.

    Die Diskussion ist ziemlich bartig und entsprechend alt. Schon damals als ich für meinen Golf 1 ein Alpine Kassettenradio für nur 1200 DEM gekauft habe musste ich mich immer wieder Diskussionen stellen, warum man soviel Geld ausgibt.


    Ich kann beide Ansätze verstehen und akzeptieren. Wem ein Chinaböller reicht, warum sollte man sowas dann nicht verbauen?


    You get what you pay for!


    In den letzten Jahren habe ich vom Aldi-mp3-Radio für 60 EUR bis heute zum A6-Festeinbau für knapp 3000 EUR kreuz und quer viel Gelegenheit zum Testen gehabt. Wenn man geringe Ansprüche hat, dann kann ich sehr gut verstehen, dass man bei hochpreisigen Markengeräten nur mit dem Kopf schüttelt. Ich persönlich bin mittlerweile bereit gutes Geld für gute Ware zu investieren und freue mich über ein Topp Radio und Navi und hohe Integration in das Kfz mit entsprechendem Komfort.


    Vergleichbar sind die Chinaböller keinesfalls mit hochwertigen Geräten, das muss einem klar sein, dann kann man aber auch Gefallen an einem Chinaböller finden, warum nicht?