Beiträge von BlackMagic

    Du könntest jeweils die Headunit (MAX) und den Rechner (NAX) ausbauen, mal die Kabel abziehen und neu zusammenstecken - inklusive der Stromversorgung. Ich hatte schon Geräte, bei denen einer der Stecker nach dem Einbau unter mechanischer Spannung stand, was mit den Jahren zu kalten Lötstellen und Wackelkontakten führte.


    Im Grunde kommt jedes Einzelteil der Anlage als mögliche Fehlerursache in Betracht.

    Das Auto war heute in einer Niederlassung. Zwei Stunden wurden berechnet. Die Floskeln auf der Rechnung lesen sich wie: Reset durchgeführt, Patches eingespielt, Codierungen richtig gesetzt


    Egal. Wichtig ist, das Ding geht wieder, kostet keine Unsummen und der Wagen ist fertig, bevor der Kunde aus dem Urlaub wieder zurück ist.


    PocketG, meinst Du so ein Problem ließe sich in Zukunft vermeiden, wenn man das Gerät erst abklemmt, wenn der gesamt CAN Bus herunter gefahren ist?

    Leider lässt sich auch mit anderen Versionen kein Update vornehmen. (Danke Holgi) "Karte konnte nicht aktualisiert werden." - mehr bekomme ich nicht.


    Inzwischen habe ich heraus gefunden, wo man im Engineer-Menü die Kartenversion abfragen können müsste. Da wird aber nichts angezeigt. An anderer Stelle im Menü gibt es die "HDD Protection" eingeschaltet. Zur Deaktivierung wil das Gerät natürlich einen Code. Könnte diese Protection der Grund für die Probleme sein? Kann eine StarDiagnose den Code auslesen?


    Übrigens: der Mercedes-Händler des Kunden ist wohl "nur" ein Händler und keine Niederlassung. Die soll wohl noch einige Möglichkeiten mehr haben, auf das Gerät zuzugreifen und Patches einzuspielen.

    Die Höhen"peilung" ist ein Indiz für die wahre Genauigkeit von GPS-Ortung. Denn sie kann nicht durch Mapmapping künstlich verbessert werden. Allerdings muss die Höhenangabe nichts mit der wirklichen geografischen Höhe zu tun haben. Die Angabe in Karten bezieht sich stets auf einen Normpegel zum Meerespiegel. Das liegt bei nahezu jedem Land auf einem anderen Pegel. In Belgien zum Beispiel liegt er mehr als zwei Meter unter dem deutschen.


    Zudem geben die Satelliten ihre Höhe über den Referenzellipsoiden an - eine idealisierte "Erdkugel", die schon mal erheblich von der gemessenen Höhe über dem Meer abweichen kann. Ein gutes Navigationsgerät enthält auch diese Daten, um den daraus entstehenden Fehler halbwegs auszugleichen. Denn schließlich reden wir hier zum Beispiel in Deutschland von 30-50m je nach Region.


    Hinzu kommen ungenauigkeiten bei der Berechnung der Höhe aus den Daten der Satelliten, der für die Höhe etwa doppelt so groß ist wie für die geometrische Länge und Breite.


    Und um die Verwirrung komplett zu machen, hat auch das Wetter eine Auswirkung auf die Positionierung. Unterschiedliche Wetterlagen führen zu unterschiedlichen Signallaufzeiten der Satelliten. Aus diesem Grunde verwendet das amerikanische Militär zwei Frequenzen. Diese haben unterschiedliche Laufzeiten, wodurch Wetterphänomene sehr gut ausgeglichen werden. Allerdings kommen wir private Nutzer an diese Daten nicht heran.


    Wie kommen professionelle GPS-Geräte, wie sie zum Beispiel im Straßenbau verwendet werden, an ihre hochgenauen Daten? Die verwenden zum einen Empfänger mit mehr Kanälen. Zum anderen eine Technik namens Advanced GPS. Hierbei kommen zusätzlich stationäre Sender zum tragen. Damit kann man eine Genauigkeit von wenigen einzelnen Zentimetern erreichen. (Ob die auch die zweite Frequenz nutzen dürfen ist mir nicht bekannt.)

    Guten Morgen,


    gegeben ist ein Mercedes ML W164 von 2008 mit einem NTG 2.5 (Baumonat des Gerätes: 10/2008 ). Ich habe ein Entertaintmentsystem nachgerüstet, bestehend aus TV-Tuner von Ampire und einem Multimediainterface von Car-Audio-Systems. Dafür wurde des Quadlock-Stecker des Comand gelöst, der Kabelbaum des Interface ans Gerät angeschlossen und die andere Seite des Kabelbaums an den Quadlockstecker. Etwa eine Woche nach dem Einbau wollte der Kunde erstmalig wieder die Navigation benutzen.


    Beim Druck auf die Taste "NAVI" wird aber nur ein Kompass dargestellt und die Fahrzeuglage, eine Zieleingabe ist nicht möglich.


    Folgende Maßnahmen habe ich schon ohne Erfolg versucht:
    ° originale Verkabelung wieder hergestellt
    ° aus einer Quelle erfuhr ich, dass der Fehler bei der Software V 9 normal sein kann, wenn das Gerät von der Kl. 30 getrennt wird. Dafür müsse man nur die SW V9 neu einspielen. Leider meldet das System, dass diese Software nicht eingespielt werden kann.
    ° Festplatte testweise getauscht
    ° im Engineer-Modus unter Navi versucht die HDD auszulesen - nicht möglich, der Menüpunkt ist ausgegraut
    ° im Engineer-Modus unter Versionen ist bei der HDD nur ein Bildestrich
    ° der Händler (privater Mercedes-Händler) kann die Festplatte unter StarDiagnose wohl nicht auslesen


    Gibt es noch irgendwas, was ich vor Ort tun kann, bevor ich das Gerät zu Andy oder Alpine einschicke?

    s1uu , was erwartest Du denn? Dass BMW (Audi, VW, Toyota, Kia etc.) bunte Kabel für den Fall bereit legen, dass irgendwann mal jemand etwas nachrüsten möchte? Und dass diese Kabel dann in all den Farben vorhanden sind, die man bei Navisystemen findet?


    Als der E36 in Serie ging, steckten Navigationssysteme noch in den Kinderschuhen.


    Die Geschichte ist so kompliziert, dass es Menschen gibt, die damit ihr Geld verdienen können.

    Tach auch,


    Du solltest die Kabel von Kenwood nicht einfach irgendwo anschließen, nur weil die Farbe der Kabel ähnlich ist. Japanische Radiohersteller haben ihr System und BMW sein eigenes.


    Schwarz ist Masse, Gelb Dauerplus, Rot Zündung, Orange Licht, Pink Rückfahrlicht, Weiß Geschwindigkeitssignal, Grün Handbremse


    P.S.: das findet sich in der Einbauanleitung ab Seite 18

    Du musst nicht zwingend in das Forum von Lumbes wechseln. Denn wenn er will, kann er Dir hier genau so gut helfen, wie dort. ;-)


    Die abgebildeten Stecker kannst Du am Kenwood nicht adaptieren, die bleiben am Kenwood-Radio ohne Funktion - bis auf einen. Wir haben zum. Beispiel den kleinen Koaxial-Stecker, der diente bei Mercedes dem Antennen-Diversity. Der Stecker mit den zwei orangen "Kabeln" verbindet über den optischen D2B-Ring alle Audio-Geräte miteinander (CD-Wechsler, evtl. Telefon, evtl. Soundsystem). Lediglich der 10-polige ISO-Stecker kann mit einem Interface weitere Verwendung finden; für die Lenkradfernbedienung.


    Wie Lumbes schon sagte, wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kabel für die Zündung verlegen müssen, sonst schaltet das Radio nicht richtig an und aus. Hast Du ein Soundsystem im Auto? Dann wird der Umbau in der Tat recht teuer, ansonsten ist das alles gar kein Problem.

    Upps... Da hat mir mein iPad wohl einen Streich gespielt. Ich habe nicht auf die Daten der Postings geachtet. Die eigentliche Diskussion ist wohl schon etwas länger her…

    Die gesunkenen Zahlen der aktiven Nutzer, der neuen Beiträge führe ich auf einen anderen Aspekt zurück: die mit den Jahren geänderte Einstellung zu dem Thema Navigation.


    Vor 15 bis 20 Jahren war Navigation entweder etwas für gut betuchte (Blaupunkt und Philips kosteten samt Einbau 5.000 DM) oder für Freaks (Installation einer Navi-Software auf dem "Spielzeug" PDA und Kopplung mit einer "GPS-Maus"). Seit etwa 10 Jahren haben mehr und mehr Auto-Hersteller Navis für angemessenes Geld im Programm, sodass der Satz "ich brauche keine Navigation, ich kann ja Karte lesen" durch den Marktdruck obsolet wurde. Mit der Produktion von PNAs in China, und dem daraus resultierenden Preisverfall und Marktkampf sind diese Geräte in den Augen nicht weniger Kunden zu billigen Wegwerfartikeln verkommen.


    Ich will damit sagen, der Enthusiasmus der ersten Stunde ist abhanden gekommen. Jetzt sind Navis normale Alltagsgegenstände wie Fernseher, DVD-Player oder Fotoapparate.


    Ich bin mir nicht sicher, ob ein "Aufräumen" zu mehr Aktivität führen würde. Ich sehe es aber in anderen Foren, in denen ich mich in der Zwischenzeit angemeldet habe: je geringer die Möglichkeit eines Fehlpostings ist, umso geringer ist die Hemmschwelle, sich anzumelden und mitzumachen.

    Einen Zusammenhang zwischen Einbauwinkel und Häufigkeit der Defekte konnte ich noch nicht ausmachen. Es hängt wohl letztlich nur davon ab, wie oft der Monitor ausfährt.


    Bei einem gebrauchten Gerät weißt Du nicht, in welchem Zustand sich die Folie befindet. Vielleicht hast Du ja nochmal Pech…


    (Das soll nicht heißen, dass ich Dir das wünsche! Es ist nur ein Gedanke zur Entscheidungsfindung.)