Beiträge von artur

    Hallo miteinander,


    auf einem neuen Smartphone startet Sygyc in der aktuellen Version nicht unter Android 7. Ich kann dem innerhalb von Sygic nicht nachgehen, weil das Programm kurz nach dem Start abgebrochen wird.


    GPS gibt Standort. NAVIGON und Seekartenprogramme laufen unter Android 7.


    Vielleicht muss man noch etwas warten, bis Sygic für Android 7 erscheint?


    Gruß
    artur

    Hallo miteinander,


    an der A9 stehen im Raum Holledau neue, etwas rätselhafte Verkehrsschilder.


    Sie bezeichnen GPS-Punkte, an denen sich automatisch gesteuerte Fahrzeuge ultragenau einmessen können.


    Denkbar wäre ein Programm, das es auch normalen Usern erlaubt, ihre GPS-Geräte vorübergenend zu kalibrieren.


    Gruß
    artur


    HIER

    Bei Amazon.de wird für das Gerät gegenwärtig folgende Warnung ausgegeben:


    "Im Moment ist dieser Artikel nicht erhältlich.
    Dieser Artikel ist bei verschiedenen Marketplace Verkäufern erhältlich, momentan jedoch nicht direkt über Amazon.de. Kunden haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass möglicherweise die von uns gelagerten und verschickten Artikel nicht in Ordnung sind bzw. von der Beschreibung auf der Website abweichen.
    Wir arbeiten bereits an einer schnellen Lösung. Möglicherweise ist dieser Artikel über einen Drittanbieter zu bestellen."


    Weiß jemand etwas über die Hintergründe?


    Guß
    artur

    Hallo miteinander,



    Vor vielen Jahren hörte ich auf einem Forumtreffen einen Vortrag, in dem der Vortragende beschrieb, wie künftig die Kommunikation zwischen navigierenden Fahrzeugen aussehen wird. Standort, Geschwindigkeit Fahrtrichtung, Temperatur - wahlweise auch wichtige Motorparameter - werden an eine Zentrale übermittelt, die daraus für das eigene Fahrtziel eine konfliktfreie Route berechnet, Warnmeldungen formuliert und die gewonnenen Daten zum Wohle des Nutzers und zur Weiterentwicklung des Systems verwendet.


    Völlig anonym natürlich.


    Nun gibt es eine erste Information zur Verwertung unserer Navigationsdaten. Keinesfalls anonym, ein präzises Bewegungsprofil, einem bestimmten Nutzer gerichtsfest zugeordnet.


    Ich sehe hier bewusst von den Umständen des speziellen Falles ab. Weil: wenn dieses Material in bestimmten, vielleicht berechtigten Fällen einem Hersteller vorliegt, sind solche Daten dauerhaft in der Welt, ohne dass wir davon wissen. Das rührt an unsere informationelle Selbstbestimmung, wie sie vor dem höchsten deutschen Gericht erstritten wurde.


    Im schlimmsten Fall müssen wir künftig damit rechnen, morgens von einem Durchsuchungskommando überfallen zu werden, weil wir zeitgleich zu einem Verbrechen in der näheren Umgebung eines Tatortes angehalten haben. Mit dem Stichwort "Terrorismus" lässt sich gegenwärtig fast alles rechtfertigen.


    Schöne neue Welt - da ist sie.


    http://www.spiegel.de/auto/akt…ing-kunden-a-1104129.html


    Gruß
    artur

    Danke für die Aufklärung.


    Die Straßennavis kennen damit alle das Fischerdorf Altwarp (in einem Wort). Navigon verweigert unter "Adresse eingeben" diesen Ort nur, wenn man ihn in zwei Worten schreibt.


    Der Irrtum kam daher, dass wir Altwarp bisher von See her angesteuert hatten, und in den Nautischen Karten heißt der Hafen Alt Warp.


    Gruß
    artur


    Eine treffende Zusammenstellung der gegenwärtigen Navigations-Situation. Mit der persönlichen Wertung bin ich einverstanden.


    Zufällig habe ich auch einen weiteren Indikator für die Vollständigkeit der Ortsliste gefunden. Es handelt sich um das beschauliche Fischerdorf


    Alt Warp


    am Stettiner Haff in MV. Fast in Polen.


    Sygic kennt den Ort, die Festnavi im Citroen C5 ebenfalls, sogar bei WAZE ist der Ort bekannt. Navigon kennt ihn nicht.


    Gruß
    artur

    Noch eine Ergänzung zum Citroen-Navi.



    Im C5 Kombi von 2006 war eine separate Internetstation mit eigener SIM-Karte eingebaut. Im neuen C5 Tourer von 2015/16 wurde auf eine solche Einrichtung verzichtet. Hier erfolgt die Kommunikation des Navis über das per BT angeschlossene Smartphone.


    Schön dass unter dem neuen Namen „DS Connect Box“ diese praktische Einrichtung inzwischen wieder in die Serie Eingang findet.


    Gruß
    artur

    Im C5 Kombi von 2006 war das, was hier „DS Connect Box“genannt wird, bereits eingebaut - eine separate Internetstation mit eigener SIM-Karte. Im neuen C5 Tourer von 2015/16 wurde auf eine solche Einrichtung verzichtet. Hier erfolgt die Internetverbindung über das per BT angeschlossene Smartphone.


    Schön dass unter dem neuen Namen diese praktische Einrichtung wieder in die Serie Eingang findet.


    Gruß
    artur

    Danke Artus für deinen Erfahrungsbericht!


    Straße doch gefunden....
    Steht denn nun deine Aussage immer noch, das dort in der Firmenflotte ein TT Einzug zwingend Einzug halten sollte?



    Hallo Kalli,


    also: die Änderung auf TomTom ist bei Peugeot/Citroen ja offenbar schon fest gebucht.


    Nachdem ich mit der gegenwärtigen Lösung jetzt ganz gut zurechtkomme, halte ich eine Änderung nicht unbedingt für geboten. Aber egal, die Änderung kommt.


    Mir wäre ein Übergang auf Sygic sympathischer. Dieses System - inzwischen Weltmarktführer - hatte ich mal zu Beginn seines Auftritts zum Testen. Damals lief es unbeachtet neben meinen anderen Navisystemen, als diese allesamt in der Toscana versagten. Damals hat Sygic innerhalb von Sekunden gewusst, wo wir waren und uns dann über wilde Bergwege aus dem Schlamassel rausgeführt.


    Ich habe die Entwicklung von Sygic seitdem aufmerksam verfolgt, und heute ist es mir gleich angenehm wie Navigon.


    Alles Gute für die Ostertage


    artur

    Hallo miteinander,


    in meinem Bericht zu einer Irrfahrt mit der in der aktuellen C5 eingebauten Navigation war mir ein Zusammenhang entgangen.


    Wenn dem User ein Punkt "Liste Nr. XX" angeboten wird, ist das kein unverbindlicher Vorschlag sondern zwingend. Klickt man auf "Liste" erscheint eine Aufstellung aller in der Stadt vorhandenen Straßen gleichen Namens mit dem zugehörigen Stadtteil in Klammern. So erfuhr ich inzwischen, dass mein Fahrtziel mit Abwandlungen mehr als ein Dutzend Mal in Berlin geführt wird. Hätte ich das berücksichtigt, wäre ich penibel zum gewünschten Ziel geführt worden.


    In der jüngeren Geschichte Berlins gibt es zwei Jahreszahlen, die für Straßen gleichen Namens zuständig waren. Einmal 1920, als eine große Zahl einzelner Städte zu Großberlin zusammengefasst wurde und dann 1945, als in jedem der vier Sektoren unabhängig die vormaligen NS-Namen umbenannt wurden. 1920 sah fast jede der eingemeindeten Städte darauf, ihre Eigenheiten zu bewahren, und 1945 gab es vier besatzungsabhängige Hintergründe für die Entnazifizierung der Straßen. Bei dieser Umbenennung wurden vorzugsweise Widerstandskämpfer der verschiedenen ideologischen Richtungen zu Straßenpaten.


    Als Ost- und Westberlin wieder zusammenkamen, ließ man es beim Vorhandenen, weil es Wichtigeres zu tun gab. Heute ist es normal, dass man sich im anderen Teil der ehemals geteilten Stadt nur eingeschränkt zurechtfindet. Mir geht es dabei noch vergleichsweise gut, weil wir nach der Wende von Westberlin „in den Osten“ umgezogen sind und Zeit hatten, uns mit der Topografie und dem besonderen Klima auf der anderen Seite anzufreunden.


    So kann ich – wie viele Berliner - zwar ziemlich genau hören, aus welchem Berliner Stadtteil jemand kommt, aber es gibt immer noch manche Gegend in diesem riesigen Häusermeer, wo ich noch nicht gewesen bin.


    Dennoch, wenn man auf Schleichwegen dem Verkehr ausweicht, erkennt man, dass die eingebaute Navigation stark maintreamlastig verfährt, indem sie unerbittlich versucht, den Fahrer auf die verstopften Hauptstraßen zurückzuführen.


    Auch das ist Teil einer Geschichte. Als in Deutschland die ersten Entwickler bei den Behörden um eine Genehmigung für eine Straßennavigation nachsuchten, stießen sie auf blankes Entsetzen. „Um Gottes Willen,“ hieß es „ die bringen uns den Verkehr in die Wohnviertel!“ Erst nach langen Verhandlungen gab es eine Erlaubnis, und dabei mussten die Hersteller versprechen, dass sie den Verkehr auf den Magistralen halten werden. Dabei ist es bis heute geblieben.


    Hat aber den Vorteil, dass man auf Nebenwegen immer noch ganz gut vorankommt.


    Gruß
    artur

    Alle drei Jahre wieder ….


    Gegenwärtig fährt ein C5 Tourer mit mir seine ersten 1000 Kilometer. Der Gesamteindruck ist positiv. Die Citroën-Ingenieure haben in den vergangenen acht Jahren die Stärken des Fahrzeuges weiterentwickelt.
    Der Komfort der Hydropneumatik ist weiter gewachsen.



    Nachdem der Sechszylinder-Diesel mit der immer strengeren Abgasentgiftung nicht mehr Schritt halten konnte, blieb nur der Vierzylinder-Diesel im Programm. Ungerührt vom allgemeinen Downsizing wurde der Hubraum der Maschine bei 2.2 Liter belassen und die Leistung des Diesels auf 204 PS angehoben. Gleichzeitig wurden Laufruhe und Motorgeräusch weiter kultiviert und das mächtige Drehmoment noch dichter bei Leerlauf gestartet.


    Da der momentane Verbrauch ständig angezeigt wird, macht man vom Leistungsangebot nur moderat Gebrauch. Wenn es nötig ist, steht aber beruhigend viel Dampf zur Verfügung.


    Innerhalb der zahlreichen elektronischen Assistenten ist die Navigation leider nur durchschnittlich. Zwar kommen die Informationen inzwischen ohne Denkpausen, aber Wichtiges wurde abgeschafft. Das betrifft vor allem die Abfrage der PLZ. Ich hatte mich heute im Dunkeln ohne Navi in meiner Heimatstadt verfahren und vertraute darauf, dass die eingebaute Navi mir heraushelfen würde.


    Leider gibt es die Zielstraße in Berlin fünfmal, und ohne Kenntnis der PLZ wird die Navigation dann zu einer Stadtrundfahrt von einem Ziel zum nächsten Gleichnamigen. Nachdem diese Schwäche der Citroen-Navi offenbar wurde, war ich froh, ein HTC-Smartphone dabei zu haben und mir von Navigon helfen zu lassen.


    Bei solchen Misslichkeiten ist es vielleicht zu begrüßen, wenn Citroen und die Mutter Peugeot demnächst auf Tom Tom umgestellt werden.


    Leider wurde im neuen Citroën auch auf die eingebaute Handy-Station mit eigener SIM-Karte verzichtet. Für die Kommunikation wird via BT das Handy benutzt. Zum Ausgleich für den fehlenden Notruf wurde auf eine Kommunikation Fahrzeug zu Fahrzeug zu Landstation umgestellt, über die dann auch der Notruf (automatisch oder über SOS-Taste) verbreitet wird. Unser Auto sendet jetzt regelmäßig unsere Position und andere Fahrdaten. Sehr modern, aber in Hinblick auf den Datenschutz nicht angenehm.


    Ein solches System wurde vor vielen Jahren in einem Vortrag vorgestellt, den ich auf einem unserer Forumtreffen hörte. Möglichst jedes Fahrzeug sendet Position und Fahrdaten, die von Fahrzeug zu Fahrzeug weitergegeben werden und von einer örtlichen Zentrale mit einander abgeglichen werden. Aus der Häufung von Sendern an einem Ort und aus ihrer Geschwindigkeit kann man dann auf Staus oder zäh fließenden Verkehr schließen.


    So etwas scheint jetzt konkret zu werden. Genaueres konnte ich beim Service nicht erfahren – etwa das benutzte Frequenzband oder wer da eigentlich sendet, mein Fahrzeug oder mein Handy. „Das wird über GPS gesendet“, war sich mein Kundendienstberater sicher. Nach wie vor ist man in diesen kritischen Bereichen auf eigene Recherchen angewiesen.


    Ansonsten ist die (mäßige) Navigation nur ein Detail in einem großen Angebot von elektronischen Helfern. Das geht soweit, dass im Vorbeifahren die Parklücken vermessen werden. Es dauert eine Weile, bis man in dieser Fülle die Übersicht gewinnt und damit spielen kann – oder mitspielen kann.


    Gruß
    artur

    Auch von mir vielen Dank.
    Freut mich, dass Du gelegentlich nochmal an diesem wunderbaren Programm arbeitest.
    Auf unserem Boot arbeitet es immer noch als Schweizer Taschenmesser für alle Fahrzustände.


    Gruß
    artur