Beiträge von Paul_Panzer


    Zu 1.
    Bisher hatte ich auf der BAB immer längere Strecken, wo mehrere Verkehrsbehinderungen gemeldet wurden. Das sind nicht nicht nur Staus gewesen. Jede Behinderung, sei es durch Baustellen, stockender oder träge fließender Verkehr wegen hohen Verkehrsaufkommens usw. wird dabei hochgezählt.


    Dazu kann man sich die Details in Form einer Liste aufrufen. Dort wird dann zeilenweise jede einzelne Störung unter Angabe der Örtlichkeit zusätzlich mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Tippt man eine der Zeilen an, so erscheint daraufhin ein neues Infofenster mit detailierteren Angaben zu der jeweiligen Verkehrsbehinderung (inkl. des Zeitverlustes in Minuten). Außerdem werden die Details dazu akustisch angesagt.
    Ebenfalls werden dabei oft Angaben zur aktuell dort gefahrenen Geschwindigkeit gemacht.


    Auf der Karte kann man die entsprechenden Symbole ebenfall sehen.


    Navigon hat zugunsten einer möglichst freien Kartendarstellung darauf verzichtet, das Display mit zu vielen Schalt- und Anzeigeflächen zu überladen. (Bei TomTom befindet sich rechts auf dem Display eine Balkenanzeige, wo man permanent in sehr kleiner Schrift die Verzögerungszeiten in einer Art Sprechblase darstellt.


    Zu 2.
    Stauanzeigen in/durch Ortschaften habe ich seltener gesehen als bei TomTom (wobei letzteres sogar normale Ampelwartestaus anzeigte, was ich für übertrieben halte). Entdeckt habe ich beim PR70Live solche Meldungungen abseits der BAB gelegentlich mal, wenn ich mit dem Gerät in der 2D-Kartenansicht herumgespielt und nach solchen Meldungen als Symbole in der Karte gesucht habe.


    Als ich mir eine von einer Routenplanung unabhängige Meldungsliste mal angesehen habe, waren dort auch einige Haupt- bzw. Bundesstraßen enthalten.
    Die von mir befahrenen Umleitungen waren bisher nicht von Staus betroffen. Vielleicht lag das aber u.a. aber auch daran, dass ich von Navigon nach dem "Plan-B-Prinzip" auf die staufreie Umleitungsalternative geschickt wurde.


    Es kam aber eher selten vor, dass ich bisher mit dem PR70Live von der BAB herunter geleitet wurde. Häufig kam nur die (beruhigende) Meldung:
    "Eine neue Verkehrsmeldung betrifft ihre Route. Eine Umleitung wird jedoch nicht empfohlen."
    Klar, wenn der Navigon-Verkersfunkserver auf der BAB-Route z.B. eine gleich bleibende Verzögerung von 5 Minuten erfasst hat, warum soll man dann auch auf eine umständliche Umleitung geschickt werden, die im konkreten Fall garantiert mehr Zeitverlust bedeuten würde.


    Zu 3.
    Die mobile Blitzerwarnung beim PR70Live basiert nach meinem Verständnis nur darauf, dass zuvor ein anderer Live-Navinutzer mit einem entsprechenden Navi eine aktive Messstelle passiert und dabei über das Navi eine entsprechende Meldung abgesetzt hat, welche dann über den Live-Server andere Nutzer dieser Systeme dann warnt.
    Dass aber jemand mit einem solchen Navi die Messstelle passiert und dann auch eine Meldung absetzt, darauf würde ich mich nicht verlassen. Dafür wird man aber auch nicht mit Standorten inaktiver mobiler Blitzer zugemüllt, die irgendwann mal irgendwo gestanden haben.


    Einige (wenige) solcher Live-Meldungen hatte ich zwar schon auf der BAB. Allerdings nachts auf stark befahrenen Strecken, wo ich selbst aber keine Fotografen gesehen habe. Ob überhaupt (noch?) welche davon vor Ort aktiv waren, konnte ich jedenfalls in keinem Fall überprüfen.


    Die Alarmierung vor stationären Anlagen kann man bei Navigon wohl für ganz Europa dazukaufen. Bei TomTom sind mittlerweile auch wohl stationäre Blitzer dabei, wobei hier meines Wissens aber nur Standorte in Deutschland hinterlegt sind.


    Für Navigon gibt es auch ein bestellbares Tool (Fremdprodukt), dass relativ aktuell die Standorte von stationären und mobilen Blitzern enthält (letztere werden dabei unabhängig davon gemeldet, ob dort gerade gemessen wird oder nicht).
    Dieser zusätzliche Blitzerwarner soll aber mit dem PR70Live nicht immer störungsfrei funktionieren, nachdem was ich darüber vor einigen Wochen im Forum darüber las. Denn dieses Navi ist wohl auf max. 10.000 POIs begrenzt, wobei der Blitzerwarner einen wesentlich größeren Datenbestand aufweist.
    Die Programmierer haben sich meines wissens deshalb eines Tricks bedient, wobei diese POIs in reduzierter Anzahl um den Startpunkt des Navis ins System geladen werden. Jedenfalls haben einigen Nutzer dieses Tools wohl festgestellt, dass immer dann das Navi automatisch neu gestartet wird, wenn der mit POIs versorgte Bereich verlassen wird, um dann wieder die POIs um die neue Örtlichkeit herum ins Navi zu laden.
    Ein plötzlich von selbst neu startendes Navi hat wohl nicht gerade Begeisterung bei den davon betroffenen Leuten ausgelöst, wie man sich vorstellen kann.


    Gruß

    Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu, wenngleich auch aus einer z.T. etwas anderen und Hersteller-neutralen Sichtweise.


    Angeschafft wurde je eins der beiden Navis wegen des Live-Verkehrsfunks, wobei die beiden Fahrzeuge zwar über Festenbaugeräte mit 7"-Displays verfügen, ansonsten aber nur TMC-Daten empfangen können. Das sind jetzt sozusagen die "Reserve-Navis".


    Ich habe sowohl das Navigon 70 Premium Live als auch seit ein paar Tagen für ein weiteres Fahrzeug das TomTom GO 1005 Live in Gebrauch.
    Von daher und mangels Parallelbetrieb in einem Fahrzeug konnte ich noch nicht alle Stärken und Schwächen der beiden Kandidaten im Zusammenhang mit der Live-Navigation ermitteln und gegeneinander abwägen. Es ist auch meinerseits nicht geplant, daraus eine Doktorarbeit in Form eines "Zwei-Navis-Leistungsvergleichstest-im Parallellbetrieb" abzuleiten.



    Bei der Geräteauswahl gibt es jedenfalls z.T. auch KO-Kriterien, welche im Einzelfall für die Auswahl entscheidend sein können (war bei mir der Fall).
    Beispiele von beim o.g. TomTom nicht vorhandenen Leistungsmerkmalen:
    - Speicherkartenplatz im Navi zur parallelen Aufnahme außereuropäischer Karten (z.B. Nordamerika)
    - Routenplanung über mehrere Stationen



    Da in meinem Fall bei zumindest einem der beiden Navis die vorgenannten Leistungsmerkmale erfüllt werden müssen, wurde zuerst ein Gerät von Navigon beschafft.
    Die Anschaffung des zweiten Navis (TomTom) erfolgte nicht etwa, weil ich mit Navigon nicht zufrieden wäre, wie man theoretisch vermuten könnte. Im Normalfall reichen mir beide Navis aus und sind m.E. bei ihrer gesamtheitlichen Betrachtung in etwa gleichwertig.


    Somit gebe ich beiden Spitzengeräten eine Chance, da ich mir sowiso zwei Navis neu anschaffen wollte. Nur durch eigene Gerätevergleiche kann man m.E. herausfinden, was am Ende das hierzulande und in den angrenzenden Staaten von mir bevorzugte Navi sein wird, denn ich kann ja nicht zwei Fahrzeuge gleichzeitig bewegen (aber andere Personen können das zweite Kfz nutzen und sollten dann auch ein Live-Navi an Bord haben).



    Der Kaufpreis des TomTom-Gerätes liegt nach meinen Beobachtungen etwas höher als der des Navigon-Navis. Dafür sind bei TomTom 24 Monate Live-Dienst und beim Navigon nur 15 Monate enthalten, was den höheren Preis des TomTom etwas kopmpensiert (ca. minus 36 EUR für 9 zusätzliche Monate). Danach fallen identische Preise für diesen Dienst an (ca. 4 EUR pro Monat).
    Allerdings verfügt das Gerät von Navigon bereits serienmäßig für die Navigation in nicht mit Live-Diensten versorgten Ländern einen eingebauten TMC-Empfänger, den man für das Gerät von TomTom bei Bedarf zusätzlich erwerben müsste.


    Legt man Wert auf aktuelle Karten, dann ist man bei Navigon in den ersten zwei Jahren wesentlich besser gestellt, denn die 8 Karten-Updates kann man direkt nach dem Gerätekauf für insgesamt nur 20 EUR bestellen. Bei TomTom wird diese Sache dagegen ein teurer Spaß.


    Was die Kartenqualität betrifft, dürfte Navigon mit den Navteq-Karten gegenüber TomTom mit Teleatlas-Karten die Nase vorn haben, wenn man den vielen Beiträgen zu diesem Thema Glauben schenkt.



    Was die Qualität der Live-Verkehrsdaten betrifft, so hatte ich bei Navigon bisher keinen Grund zur Klage. TomTom steht mir erst seit ein paar Tagen zur Verfügung, daher konnte ich noch nicht viel Erfahrungen damit sammeln.
    Darauf, dass die beiden Navi-Hersteller die Vorzüge ihrer Produkte jeweils mehr oder weniger als das gelbe vom Ei anpreisen oder etwas mehr Zurückhaltung üben, falle ich nicht herein.
    Fakt ist, ohne auf Details einzugehen, dass nach derzeitigem Stand beide Produkte gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen aber auch individuelle Alleinstellungsmerkmale besitzen.


    Von unbelegten Äußerungen, wie z.B. der "weltbeste Verkehrsfunk" gebe ich nichts, solange mir darüber keine belastbaren Langzeiterfahrungen mit den unterschiedlichsten Verkehrslagen bekannt werden. Bei einseitigem Foren-Lobgesang zu bestimmten Produkten (z.T. ohne praktische Kenntnisse der Alternativen seitens des Verfassers) bin ich jedenfalls nicht leichtgläubig.
    Man kann z.B. in Internet-Foren oftmals nur schwerlich feststellen, wer hinter bestimmten Äußerungen steckt und welche Ziele möglicherweise damit verfolgt werden (z.B. wirtschaftliche Interessen oder oder die Rechtfertigung der persönlichen Kaufentscheidung?).


    Die Verkehrsdaten-Qualität ist jedenfalls nicht von diesen beiden Geräten selbst abhängig, sondern vom aktuell angebotenen Service des jeweiligen Anbieters.
    Sollte, was vielfach behauptet wird, TomTom schon nahe am Ideal dran sein, so wären in diesem Fall hier naturgemäß kaum Verbesserungen möglich. Wenn Navigon dieses Service-Angebot betreffend Nachholbedarf haben sollte, dann wäre dies m.E. sicher nur kurzzeitig der Fall, denn der Wettbewerbsdruck dürfte einen vorstellbaren Nachholbedarf bald ausgleichen können.


    Was die Live-Verkehrsdaten z.B. auf Nebenstrecken betrifft, so verwendet TomTom die anonymen Daten vieler sich bewegender Mobiltelefone im Vodafone-Netz. Wegen der bei diesen Rohdaten ungenauen Standorte ist eine entsprechende Datenaufbereitung erforderlich, aus welcher sich der vermutete Verkehrsfluss auf bestimmten Streckenabschnitten ergibt.
    Problematisch wird die Sache jedoch bei stark befahrenen und parallel verlaufenden Hauptstraßen, welche von den gleichen Mobilfunkzellen entlang der Strecke versorgt werden, da hierbei systembedingt keine punktgenaue Ortung stattfindet.


    Diese Mobilfunkdaten zur Kalkulation von Bewegungsprofilen ließen sich auch von Navigon nutzen. Und zwar, indem man z.B. mit Vodafone entsprechende Verträge abschließt.


    Navigon verwendet z.Z. hier die wesentlich genaueren GPS-Daten ihrer Live-Navis, um aus deren Bewegung im Verkehr auch für Straßen abseits der Autobahnen ein Verkehrslagebild zu erstellen.
    Nur leider mangelt es z.Z. (noch) etwas am entsprechenden Datenaufkommen, da noch nicht allzu viele Live-Navis dieses Herstellers flächendeckend auf den Straßen unterwegs sein dürften.
    Egal wo Navigon-Live-Gerätenutzer sich gerade mit aktivem Navi gerade bewegen, die eigenen präzisen GPS-Standort- und Geschwindigkeitsdaten werden anonymisiert an den Live-Server gesendet (wenn man diesem Vorgang zustimmt, was aber Sinn ergibt). Wenn sich mangels anfänglicher Live-Geräteverbreitung auf einer bestimmten Strecke niemand mit entsprechendem Live-Navigon bewegt, dann fehlen für diesen Straßenabschnitt eben diese Daten. Diese Wahrscheinlichkeit ist natürlich höher, als dass sich dort niemand mit einem Mobiltelefon von Vodafone bewegt (da im letzteren Fall mehr sich in der Fläche bewegende Geräte vorhanden sind).



    Für die Live-Verkehrsdaten von Autobahnen sind die beiden Navi-Hersteller ohnehin nicht allein auf solche Hilfsmittel (wie für Nebenstrecken) angewiesen. Denn auf Autobahnen existieren reichlich fest installierte Sensoren, deren Datenerhebungen die Navi-Hersteller "einkaufen" können, um sie für ihre Kunden in den Live-Dienst einfließen zu lassen.



    Bei der Navigationsleistung der beiden Navis konnte ich noch keine wesentlichen Unterschiede feststellen.


    Historische Streckendaten, was u.a. z.B. den von der Tageszeit abhängigen Verkehrsfluss betrifft, sind übrigens nicht ausschließlich ein Privileg von TomTom, sondern gehören auch bei Navigon zum Standard (durch Verarbeitung von historischen Echtdaten der z.B. von Taxi- und Kurierfahrern zu unterschiedlichen Zeiten zurückgelegten Strecken).
    Zudem fließt beim Navigon angeblich auch das erlernte Fahrverhalten mit in die Kalkulation mit ein (wie schnell man auf verschiedenen Strecken unterwegs ist).



    Was die reinen Einschaltzeiten der Navis betrifft, da hat TomTom die Nase zunächst deutlich vorne,
    aber das allein reicht noch nicht, um sogleich eine "Live-Routenplanung" vorzunehmen, denn die Live-Daten muss sich das Gerät erst noch über das GSM-Netz besorgen.


    Nach dem Einschalten und vor der Routenplanung macht es Sinn, erst einmal abzuwarten, bis sich die Navis über das GSM-Netz ein Bild von der aktuellen Verkehrslage gemacht haben. Hierbei macht Navigon wieder Zeit wett, denn dieser Vorgang lief nach meiner Beobachtung schneller ab als bei TomTom.



    Für den einen oder anderen Nutzer ist es auch wichtig, ob die von ihm bereisten Staaten auch mit Live-Verkehrsmeldungen über das GSM-Netz versorgt werden. Navigon hatte hierbei zumindest in der Vergangenheit die Nase vorn. Da muss sich jeder Interessent vor dem Kauf selbst schlau machen, welche ihn interessierenden Staaten hier bereits mit Live-Verkehrsdaten versorgt werden.


    Falls Live-Verkehrsdaten in einem Land nicht lieferbar sind oder das Abo abgelaufen ist und nicht verlängert wird, so verfügt das Navigon bereits über einen eingebauten TMC-Empfänger, der hier möglicherweise weiterhilft. Bei TomTom muss dieses Teil bei Bedarf extra zugekauft werden.



    Was die Update-Funktion über das Internet betrifft, lässt einen das entsprechende Tool von Navigon nicht darüber im Unklaren, welche Aufgabe gerade ansteht. Auch die Backup-Funktion ist sehr gut gelöst. Das Programm dazu läuft auch nicht unnötig auf dem PC im Hintergrund und benötigt somit bei Nichtgebrauch hier keine unnötigen Ressourcen. Einfach das Tool starten und die Anmeldeprozedur beim Navigon-Server läuft automatisch ab.
    Bei dem entsprechenden und im Hintergrund auf dem PC immer aktiven Tool von TomTom weiß ich nie genau, was da eigentlich genau abgeht. Vielleicht ändert sich da seitens des Anbieters noch etwas. Allerdings habe ich dieses Gerät von TomTom noch nicht so lange und mir hat sich hier evtl. noch nicht alles erschlossen.
    Jedenfalls bekomme ich (und andere Leute?) mit dem einen von zwei Tools - "TomTom Home" - keine Verbindung zum Navi hergestellt. Dies funktioniert nur mit MyTomTom.



    Was die gleich großen Displays betrifft, so ist es mehr oder weniger Geschmacksache, welches man bevorzugt. Das auf kapazitiver Basis funktionierende Glasdisplay des TomTom spiegelt etwas mehr als der Touch-Screen des Navigon.
    Bei TomTom treffe ich öfter mit meinen kräftigen Fingern schon mal daneben. Eine größere Treffsicherheit erziele ich beim Navigon besonders dann, wenn ich da Display mit dem Fingernagel zielgenauer bediene, was so aber konstruktionsbedingt nur bei diesem Display funktioniert.
    Persönlich gefällt mir das Display von Navigon jedenfalls besser als das von TomTom, was die Bedienbarkeit betrifft.


    Die Kartendarstellung und die Navi-Ansagen gefallen mir bei Navigon ebenfalls besser als die von TomTom.



    Die max. Lautstärke ist bei beiden Geräten in etwa vergleichbar und bietet keine ausreichenden Reserven für alle Einsatzbedingungen. Bei einem relativ leisen Kfz reicht sie m.E. gerade mal aus. Wenn man aber parallel zum Navi das Radio oder den CD-Player des Pkw einschaltet, dann leiden die Navi-Ansagen von ihrer Verständlichkeit jedoch mehr oder weniger darunter.


    Befindet sich das Navi z.B. jedoch in einem lauten Pkw, Kleinlaster oder Wohnmobil und entsprechenden Fahrgeräuschen, dann stößt die max. Lautstärke der beiden Navis sehr schnell an ihre Grenzen. Auch hohe Fahrgeschwindigkeiten bei div. Pkw lassen die Navi-Ansagen vermutlich schon mal ins Nirvana verschwinden.


    Inwieweit sich die beiden Navis über Bluetooth an vorhandene (und evtl. entspr. aufzurüstende) Audio-Systeme der jeweiligen Fahrzeuge anbinden lässt, ist mir nicht bekannt.
    TomTom (nur das 1005) bietet z.B. einen Audio-Signalausgang, welcher aber nur bei separat zu beschaffenden Halterung für den Festeinbau mit einer darin eingebauten Klinkenbuchse zugänglich ist und sich somit evtl. mit dem Pkw-Audiosystem verbinden lässt, wenn dieses dafür bereits geeignet ist oder entsprechend nachgerüstet wird (MP3-Playereingang).


    Die Freisprechfunktion beider Geräte ist von dieser relativ niedrigen Maximallautstärke ebenfalls betroffen.



    Eins kann ich aber nach kurzer Vergleichserfahrung mit beiden Navis jetzt schon sagen: Keins der beiden Geräte stellt die für jeden Nutzer ideale Lösung dar. Ideal wäre ein einziges Gerät, welches die jeweiligen Vorzüge beider Navis in sich vereinigen würde.


    Ich habe fertig. :-)


    Gruß

    Die Lautstärke in Richtung des Gesprächspartners war bei meinem ersten Versuch ein absoluter Flop. Bei dem seinerzeit verwendeten Mobiltelefon handelte es sich um ein etwas älteres Sony-Ericsson K810i.


    Zu Testzwecken habe ich nun ein noch älteres Telefon Nokia 6310i mit dem Navi verbunden. Vorsorglich habe ich bei den Einstelloptionen des Navis die Telefonlautstärke auf Maximum eingestellt, obwohl das sich eigentlich nur auf die Wiedergabe über den Navi-Lautsprecher auswirken dürfte und nicht auf das Mikrofon.


    Wie auch immer, in dieser Gerätekombination werde ich von meinen Gesprächspartnern gut verstanden.


    Enzweder ist das Navi nich mit allen BT-fähigen Mobiltelefonen gleichermaßen kompatibel, oder es liegt an den Mobiltelefonen, wenn man auf der anderen Seite praktisch kaum zu hören ist. Wegen der Häufigkeit dieser Probleme tippe ich jedoch eher auf ein Kompatibilitätsproblem des Navis.


    Gruß

    Dem oben geschilderten Freisprechproblem mit der leisen und undeutlichen Übertragung der eigenen Stimme zum Gesprächspartner muss ich mich leider mit meinem Premium 70 Live anschließen.


    Dabei befindet sich das Navi in meinem Fall sogar relativ nah zu mir im Bereich der dem Fahrer und Beifahrer zugewandten Belüftungsschlitze an einer fest montierten Halterung. Also deutlich näher als bei einer Fenstermontage mittels Saugnapfbefestigung.


    Außerdem habe ich eine sehr deutliche und kräftige Stimme, was hier aber auch nicht weiter hilft.


    Zu TMC bzw. TMC-Pro kann ich nicht viel sagen. Nur, dass ich bisher lediglich Live-Verkehrsmeldungen angezeigt bekomme, obwohl die TMC-Empfangstechnik ebenfalls verbaut und aktiviert ist. Aber vielleicht ist die TMC-Funktion geräteintern ausgeschaltet, wenn man eine Live-Verbindung über das Mobilfunknetz hat, damit es nicht in der Meldungsliste zu Doppelmeldungen kommt.


    Gruß

    Mit dem Zitieren hat es hier leider nicht funktioniert.
    Bezogen habe ich mich hierbei auf den Beitrag Nr. 244 auf Seite Nr. 17 (ein Zitat) von "Franz Jaeger".


    Du versuchst m.E. mit Deiner Darstellung dem Leser zu suggerieren, dass TomTom mit HD-Traffic einen Dienst selbständig erbringt, denn die Angabe der auch bei TomTom erforderlichen Daten-Zulieferer vermisse ich dabei.


    Navigon bezieht bekanntlich - wie von Dir richtig angegeben - Verkehrsdaten über den internationalen Dienstleister INRIX, welcher (wie TomTom) Daten zur weiteren Verarbeitung aus verschieden öffentlichen und privaten Quellen gewinnt.
    Dieses Unternehmen ist u.a. Partner von BMW, Mercedes-Benz, Mini, Volvo und Jaguar (Quelle: www.inrix.com).
    Diese Referenzen braucht man nicht näher kommentieren, da sich die o.a. Kfz-Hersteller für ihre hochwertigen Festeinbau-Navis m.E. nicht mit der zweitbesten Lösung zufrieden geben werden.


    Neben der Betrachtung der Live-Navis von TomTom und Navigon habe ich deren Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen. Bei der Live-Verkehrsprognose hat TomTom im Moment noch die Nase vorn. Da dies aber nichts mit der Geräte-Hardware des Navis zu tun hat und das Angebot der Live-Dienste beider Hersteller durchaus bald ein vergleichbares Niveau habe dürfte, spielte dieses Kriterium bei der Systemauswahl zugunsten von Navigon keine Rolle.
    Wichtiger war mir die Hardware und deren Erweiterungsmöglichkeit, insbesondere der bei Navigon vorhandene SD-Steckkartenplatz, um parallel zu den europäischen Karten noch weitere aus anderen Kontinenten hinzufügen zu können.
    Weiterhin ist das Angebot von Updates der von mir bevorzugten Navteq-Karten für nur ca. 20 EUR für zwei Jahre nicht zu verachten.


    Mit den Leistungsmerkmalen von Live-Navis habe ich mich aus aktuellem Anlass etwas näher befassen müssen. Dabei spielten auch Überlegungen des jeweiligen Verwendungszwecks eine Rolle. Denn nicht alle derzeitigen technischen Möglichkeiten sind in nur einem einzigen Gerät vereint worden. Die beruflichen und privaten Anforderungen an solche Geräte sind in meinem Fall z.T. sehr unterschiedlich, so dass ich mich nicht unbedingt auf einen einzigen Hersteller fixiere und auch ein paar Live-Navis von TomTom zu Erprobungszwecken beschaffen werde. Wobei mir allerdings TeleAtlas-Karten aus eigener Erfahrung bisher gewisse Bauchschmerzen bereitet haben.



    Allgemeines zu den von Dir als Alleinstellungsmerkmal bezeichneten Leistungsmerkmalen von TomTom:


    HD-Traffic ist zunächst einmal die von TomTom verwendete Bezeichnung für eine Dienstleistung, welche den eigenen Kunden für ihre Live-Navis zur Verfügung gestellt wird. Allerdings stammen die ausgewerteten Daten ursprünglich zumindest zum großen Teil von öffentlichen und privaten Zulieferern und werden somit nicht ausschließlich von TomTom selbst erhoben.
    Andere Navi-Hersteller nutzen einerseits z.T. identische Ursprungs-Quellen und haben andererseits die Möglichkeit, die allgemein gegen Bezahlung erhältlichen Daten von den gleichen Anbietern zu beziehen, die auch TomTom sonst noch beliefern.


    Der Live-Dienst HD-Traffic von TomTom hinkte bisher allerdings - vom Zeitplan her betrachtet – dem Gegenstück von Navigon hinterher, was die Anzahl der damit versorgten Staaten betrifft. So beschwerte sich der österreichische Automobilclub (ÖAMTC) vor einigen Monaten darüber, dass sein Land (noch) nicht damit versorgt wurde. Bei Österreich handelt es sich nur um einen von vielen betroffenen Staaten.


    Traffic Live - der entsprechende von Navigon angebotene Dienst - nutzt ebenfalls z.T. selbst ermittelte Verkehrsdaten (von Live-Navis) sowie externe Datenquellen und ist daher nicht auf solche von TomTom angewiesen. Wie bei TomTom werden hier auch eigene Daten verarbeitet, welche von den Live-Navis der Navigon-Kunden anonymisiert an ein Rechenzentrum übermittelt werden. Andere Daten stammen ebenfalls von Zulieferern.


    Insofern ist Navigon zur Erzielung gleichwertiger Verkehrsmeldungen nicht auf Zulieferung von TomTom angewiesen. Sollte eine gegenseitige Kooperation den beiden Herstellern dennoch Vorteile bringen, so könnte ich mir auch hier, wie z.B. in unzähligen Beispielen der Automobilindustrie auch, vertraglich geregelte Nutzungsvereinbarungen vorstellen.



    Etwas detaillierter:


    HD-Traffic von TomTom nutzt u.a. TMC- und TMC-Pro-Informationen und die Daten von Straßenmeistereien (also fremde Datenquellen).
    Da Traffic Live von Navigon z.B. aktuelle Durchschnittsfahrgeschwindigkeiten bei zähfließendem Verkehr einerseits dem Kunden mit hoher Genauigkeit zur Verfügung stellt und andererseits in die Routenkalkulation mit einfließen lässt, werden hier ebenfalls aktuelle Messdaten verarbeitet. Und die ebenfalls von TomTom verwendeten Sensordaten des TMC-Pro-Angebotes beliefern auch Navigon mit solchen Messergebnissen (z.B. von Mess-Sensoren an AB-Brücken und Sensorschleifen in der Fahrbahn).


    Darüber hinaus fließen in HD-Traffic anonymisierte Mobilfunkdaten von Vodafone-Kunden in die Verkehrs-Berechnung ein.
    Dabei handelt es sich i.d.R. nicht um GPS-gestützte erstellte Bewegungsprofile, welche systembedingt und je nach örtlichen Gegebenheiten zunächst einmal sehr ungenau sind, da hierbei die Mobiltelefonstandorte hierzulande bei dem dichten Straßennetz keiner bestimmten Straße zuzuordnen sind (netztypisch). Welche Mobiltelefone sich jeweils auf der Autobahn und welche auf nahe gelegenen Landstraßen befinden, kann zunächst nicht unterschieden werden.
    Dazu müssen erst einmal eine Menge dieser und anderer Daten gesammelt werden, um vom Auswerterechenzentrum nach dem Prinzip der Wahrscheinlichkeitsrechnung ein individuelles Lagebild zu prognostizieren. Das Erstellen möglichst genauer Verkehrsmeldungen basiert auf Grund der nur mit großen Toleranzen ortbaren Mobiltelefone im Prinzip auf dem Sammeln vieler einzelner Mosaiksteinchen (die Ursprungsdaten stammen hierbei ebenfalls aus einer fremden Quelle).


    Zur Vervollständigung der Verkehrsanalyse gehören auch die von anderen TomTom-Navis anonymisiert über Mobilfunk (GPRS) bezogenen und GPS-gestützten Bewegungsprofile, deren Daten zunächst an ein Rechen- und Auswertezentrum weitergeleitet werden. Einzelne Live-Navis reichen dazu aber nicht aus. Hält ein Fahrzeug z.B. an der Autobahn wegen einer Panne an, oder ein anderes wird an einer parallelen Straße geparkt, würden diese jeweiligen Daten allein für sich betrachtet kein aussagekräftiges Ergebnis zur Verkehrslage beitragen.
    Zur schnellen und sicheren Stauerkennung müssen statistisch verwertbare Daten in entsprechender Menge vorliegen. Für den nachfolgenden Verkehr ist es zur Früherkennung von Behinderungen also günstig, wenn möglichst ausreichend viele Live-Navis z.B. erst mal im Stau stecken bleiben.
    Deren exakte und an das Rechenzentrum übermittelte GPS-Koordinaten werden bei Auswertung eindeutig einer Straße zugeordnet, wobei die vorherige Fahrtrichtung ebenfalls berücksichtigt wird (eigene Datenerhebung durch TomTom wie bei Navigon).


    Größtenteils stammen diese Information aus folgenden Quellen:


    http://www.pcwelt.de/ratgeber/…m-HD-Traffic-1005048.html


    http://www.heise.de/ct-tv/arti…rch-das-Navi-1035233.html


    http://winfwiki.wi-fom.de/inde…_nutzergeneriertem_Inhalt


    http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Bild:HD-Traffic.jpg



    Der Folgenden Quelle ist zu entnehmen, dass auch TomTom mit INRIX kooperiert:


    http://www.pocketnavigation.de…kehrsnetz-aus/1.1.88.html



    IQ-Route ist die Bezeichnung für ein von TomTom angebotenes Leistungsmerkmal.


    MyRoutes dagegen wird allein von Navigon angeboten. Es handelt sich dabei um ein z.T. von der Funktion her ähnliches Leistungsmerkmal. In einigen Punkten gibt es Parallelen zu IQ-Route von TomTom, andere Funktionen werden zusätzlich angeboten und bleiben ein Alleinstellungsmerkmal von Navigon.


    Nicht nur TomTom nutzt mit IQ-Routes das Wissen um alternative Routen. Bei Navigon werden ebenfalls neben den Verkehrsmeldungen für die relevante Strecke auch Tag und Uhrzeit in die Berechnung aufgenommen.


    Siehe hierzu den Unterpunkt „Lernende Navis“:


    http://www.welt.de/motor/artic…mehr-als-nur-den-Weg.html



    NAVIGON MyRoutes z.B. ist lernfähig und empfiehlt darüber hinaus die Route, welche am besten zu mir passt. Je nachdem, welcher Fahrertyp ich bin, empfiehlt NAVIGON MyRoutes mir die beste Route - zugeschnitten auf den eigenen persönlichen Fahrstil, den Wochentag und die Tageszeit.


    Darüber hinaus zeigt mir MyRoutes auf Wunsch bis zu zwei alternative Routen an. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die persönliche Routenerfahrung und die damit verbundene Staurisikobewertung und Intuition höher zu bewerten ist, als das jemals irgendein Navi zu leisten vermag.
    Eins von vielen Beispielen:
    Angenommen, ich plane mittels Navi eine längere Route, die daraufhin unter Berücksichtigung der AKTUELLEN Verkehrslage berechnet wird. Dabei kann der Mensch bei vielen Gelegenheiten eine intelligentere Alternativstrecke aus mehreren Vorschlägen des Navis vorausschauend auswählen. Aktuelle Verkehrsstörungen auf der ausgewählten Route natürlich vom Navi berücksichtigt.


    Wenn mir (aber nicht dem Navi) z.B. Großveranstaltungen bekannt sind, wo es vor deren Beginn und nach Beendigung zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommt, dann plane ich vorausschauend im Vorfeld, das betroffene Gebiet möglichst etwas weiträumiger zu umfahren und nehme dazu nicht den erstbesten von mehreren Routenvorschlägen. Damit kann man vermeiden, im Nahbereich bei Eintreffen der ersten Verkehrsmeldungen (vor bzw. nach der Veranstaltung) das Navi nur noch improvisieren zu lassen, indem es sich verzweifelt durch irgendwelche Ortsstraßen vorzukämpfen versucht.


    Alternativ dazu ist der Mensch dazu in der Lage, hier frühzeitig zu agieren, während Navis i.d.R. erst viel später auf bereits eingetroffene Verkehrsmeldungen reagieren und dann nur noch improvisieren können.


    Bei Navigon habe ich auch schon gewisse Ansätze einer vorgeschalteten Risikobewertung bei der Routenberechnung festgestellt. Allerdings waren die dazu einplanbaren Eckdaten dem Navi über den Live-Dienst schon frühzeitig bekannt.
    Die favorisierte und 10% längere Route wurde als solche dabei vermutlich nur aus dem Grund vom Navi ausgewählt, weil sich hier ein wesentlich geringerer Baustellenanteil auf der Strecke befand als auf der üblicherweise ausgewählten Strecke (bei über die AB). Beide Routen waren zum Planungszeitpunk dabei frei von Staus oder stockendem Verkehrsfluss.


    Zu MyRoutes findet man auch hier Infos:


    http://www.navigon.com/portal/…tsieger.html?tab=features



    Wie in meinem ersten Beitrag bereits erwähnt, hat m.E. TomTom, was die dem Live-Navi zur Verfügung gestellten Verkehrsdaten betrifft, im Moment (noch) die Nase vorn, was die Verkehrshinweise auf den Ausweichstrecken betrifft. Da die von TomTom dazu zusätzlich genutzten Datenquellen z.B. auch Navigon gegen Bezahlung zur Verfügung stehen, ist es nur eine Frage der Zeit, wann hier in etwa Gleichstand erreicht wird.
    Das ist als keine Frage der Navis als Endgeräte, sondern allein davon abhängig, wie umfänglich und präzise den Geräten die entsprechenden Verkehrsinformationen geliefert werden.


    Ob TomTom bzw. andere Live-Navi-Hersteller die erforderlichen Daten direkt aus fremden Datenquellen oder über einen anderen Dienstleister beziehen, welcher ggf. noch andere Daten und/oder Berechnungsgrundlagen damit verknüpft, ist grundsätzlich betrachtet unerheblich.


    Gruß

    Wenn eine Software nur zum Kauf (ohne Testphase) angeboten wird und sich im Nachhinein herausstellt, dass sie Funktionsstörungen bei dem vorgesehenen Gerät verursacht, dann handelt es sich um einen Mangel.


    Zumindest in Fällen wie hier, wo der Anbieter nicht ausdrücklich vor dem Vertragsabschluss darauf hinweist und somit der Kunde i.d.R. nicht wissen kann, auf was er sich bei Nutzung der Zusatzsoftware einlässt, welche ja im vorliegenden Fall für das Zusammenspiel mit einer bestimmten Gerätesoftware angeboten wird.


    Bei Hinweisen des Anbieters der Zusatzsoftware darauf, dass hier Navigon an den o.g. Funktionsstörungen die Schuld trägt, handelt es sich lediglich um Schutzbehauptungen.


    Daraufhin kann man Nachbesserung vom Anbieter verlangen. Mehr als drei Nachbesserungsversuche braucht man im Allgemeinen als Kunde nicht zu akzeptieren, zumal es sich um ein Massenprodukt keine individuelle Programmerstellung im Kundenauftrag handelt.


    Schlagen die Nachbesserungen fehl, dann wüsste ich schon, wie ich mein Geld vom Softwareanbieter unter Fristsetzung und ggf. durch ein gerichtliches Mahnverfahren mit dem Ziel der Vollsrtreckung eintreiben würde. Wird vom Verkäufer dagegen fristgerecht Widerspruch erhoben, dann verbleibt der Klageweg. Und der kennt im deutschen Recht keine finanzielle Untergrenze.


    Berufen würde ich mich im Klageverfahren nicht gerade auf eine Software, welche man zur Warnung vor Geschwindigkeitsüberschreitungen zu nutzen gedenkt, denn das würde u.U. vom Gericht als sittenwidrig ausgelegt, wobei der Anspruch auf Schadenersatz entfallen könnte. Aber der POI-Warner hat ja bekanntlich die Möglichkeit, mit ganz seriösen POI's umzugehen. Und dabei sieht die Sache für den Kläger wieder gut aus.


    Derzeit werde ich mir den PW4 jedenfalls nicht gegen Bezahlung downloaden, um mir damit Probleme einzuhandeln, welche beim "Navigon 70 Premium Live" ohne dieses Tool nicht auftreten.


    Hierbei handelt es sich nicht um eine Rechtsberatung, sondern nur meine Meinung zu diesem Thema.


    Gruß

    Guten Morgen


    Zunächst einmal danke für Eure Meldungen.


    Sense65


    Merkwürdig ist jedenfalls, dass mein etwa 5 Jahre alter PDA in der Kombination POI-Warner3 mit MN7.4.0 einwandfrei und über sehr lange Fahrstrecken fehlerfrei funktioniert (im Gegensatz zur PNA-Version des MN7, wo ich im Forum nur etwas von Problemen i.V. mit dem POI-Warner4 gelesen habe).
    Die PDA-Version des MN7 aus 2009 ist vermutlich nicht auf 10.000 POI's begrenzt, wie das bei der aktuellen PNA-Version der Fall ist.


    Die Version MN 7.7.1 oder 7.7.5 für den PNA stellt m.E. einen technologischen Rückschritt gegenüber der Version 7.4.0 für den PNA dar, was die Erweiterungsmöglichkeit um den POI-Warner4 betrifft, wenn dadurch das "Gesamtpaket" nicht mehr stabil funktioniert.
    Man kann nur vermuten, dass NAVIGON die "Kastrierung" des MN7 in diesem Punkt vor dem Hintergrund des eigenen Warners vor Starenkästen vorgenommen hat.


    Wenn es jedenfalls niemanden gibt, der den POI-Warner i.V. mit dem PN7 für PNA stabil zum Laufen bringt, dann müsste m.E. der Hersteller dieses Zusatz-Tools als Zubehör für den MN7 in der PNA-Version aus seinem Angebot streichen, wenn er das bekannte Problem nicht lösen kann.
    Denn durch einen installierten POI-Warner4 bedingt instabil funktionierende Navis, welche mitten während der Navigation neu starten, braucht niemand.
    Eine Alternative dazu bestünde m.E. darin, dass der POI-Warner4 unter Hinweis auf die in Kombination mit der PNA-Version des MN7 zu erwartenden Funktionsstörungen bei der Navigation angeboten wird. Dann könnte sich kein Kunde nachher wegen dieser Sache beschweren.


    Als Optimist gebe ich aber die Hoffnung nicht auf, dass am Ende doch noch eine Lösung in Sicht ist.


    Vielleicht bekommt es ja der Programmierer des POI-Warners irgendwann mal hin, den Bereich mit einer brenzten Anzahl angezeigter POI's nicht statisch um den Ausgangsstandort festzulegen, sondern dynamisch zu aktualisieren und dadurch in der Bewegung quasi "mitwandern" zu lassen.


    Wenn das mit 10.000 POI's dem PNA zu viel Rechenleistung bzw. Resourcen abverlangen sollte, so könnte er diese POI-Anzahl entsprechend weiter heruntersetzen. Man muss sich ja nicht unnötig mit allen POI's in einem riesigen Umkreis um den aktuellen Standort herum bewegen, wo doch nur der relative Nahbereich zu bestimmten POI's von Interesse ist.
    Vielleicht wäre das ein Lösungsansatz, der dem Entwickler und dem Kunden hilft.


    Bei TomTom i.V. mit einer früheren Version des POI-Warners und die damit i.Z. stehenden Probleme kann ich mich auch noch gut erinnern, wobei mir nicht bekannt ist, wie das dort bei den höherwertigen PNA's aktuell aussieht.


    Erstmals hatte ich früher zu Zeiten von TomTom5 auf dem PDA und dem zusätzlich installiertenPOI-Warner2 festgestgestellt, dass diese Kombination absolut nicht stabil funktionierte, wobei diese Navi-Software zunächst hakte und dann "eingefroren" ist. Ohne aktivierten POI-Warner lief die Navigation dagegen einwandfrei.
    Vermutlich hatte man seinerzeit bei TomTom5 nach Einführung einer eigenen (und ebenfalls kostenpflichtigen) Starenkastenwarnfunktion ebenfalls etwas dagegen, dass sich die User dazu einer Fremdsoftware bedienen.
    Auch damals schob der Hersteller des POI-Warners die Schuld auf die Navi-Software. Grundsätzlich traf dies zwar zu, nur hätte man m.E. als Konsequenz den in dieser Kombination eine Navi-Störung verursachenden POI-Warner ebenfalls nicht anbieten und verkaufen dürfen, zumal dem Hersteller dieses Tools das Problem bewusst war.


    Gruß


    EDIT:
    Eine Frage im Zusammenhang mit der Obergrenze von max. 10.000 POI's bei MN7-Version für den PNA ist mir noch eingefallen.


    Wie überwindet eigentlich NAVIGON diese selbst auferlegte Beschränkung bei der max. Anzahl von POI's, wenn man z.B. deren Starenkastenbestand von weit über 10.000 dabei betrachtet, womit es kein Problem mit Neustarts des Navis gibt, wenn man damit quer durch Deutschland fährt?


    Viel wurde hier und anderswo bereits geschrieben. Hauptsächlich jedoch zu den Erfahrungen mit dem Navi. Meiner Meinung nach kommen dabei die positiven und negativen Kriterien etwas zu kurz, wenn man das in dieser Geräteklasse vorhandene Potential und das Machbare nicht in Bezug zueinander setzt.


    Deshalb habe ich mal eine Aufzählung von PRO und CONTRA geschrieben, um die Kaufentscheidung in dieser Geräteklasse etwas zu erleichtern, was die Leistungsmerkmale betrifft.



    Mit den Spitzengeräten von TT und Navigon habe ich mich vor dem Kauf objektiv und eingehend befasst.
    Eins vorweg: DAS bessere Navi ist keins von beiden.


    Ideal wäre m.E. eine Kombination aller jeweiligen positiven Merkmale und Funktionen in einem einzigen Gemeinschaftsprodukt, wo der Kunde noch zwischen unveränderlichen bauartbedingten Feinheiten sich vor dem Kauf zugunsten einer von ein paar Ausführungen einer Geräteserie entscheiden könnte, was z.B. das Display betrifft (Geschmacksache).


    Die aktuelle TomTom-Live-Geräteserie Go 1000 bzw. 1005 hatte ich jedenfalls wegen gravierender Unzulänglichkeiten ganz schnell von meiner Favoritenliste gestrichen und mir dann doch ein „Navigon 70 Premium Live“ mit MN7.x zugelegt.
    Dass das TT in einigen - aber längst nicht in allen - Details die Nase vorn hat, ist mir dabei sehr wohl bewusst (z.Z. einen bessereren Live-Verkehrsdienst und eine etwas praktische Gerätehalterung als bei Navigon).



    Live-Verkehrsdienst


    Über den hierzulande angebotenen Live-Verkehrsdienst von TT braucht man nicht viele Worte zu verlieren, wenn auch die europaweite Versorgung längst noch nicht soweit abgedeckt ist wie bei der Konkurrenz von Navigon.


    TT ist zumindest in den mit dem Live-Verkehrsdienst versorgten Ländern hierbei Vorreiter, wie man dies auch auf der bekannten Routes-Seite dieses Hersteller gut nachvollziehen kann. Wer jedoch als Anbieter das Maximum schon erreicht hat, bietet praktisch kein Potential mehr, hier noch großartig etwas zu verbessern.
    Bei Navigon dagegen besteht noch ein gewisser Nachholbedarf, was die Verkehrsmeldungen zu abseits der Autobahnen gelegenen Land- und Bundesstraßen betrifft.


    Wer sich jedoch bereits auf dem Gipfel eines Berges befindet (wie TT), der kann dort bekanntlich nicht mehr höher klettern. Navigon dagegen kann jedoch dieses Ziel als „Gipfelkletterer“ ebenfalls in absehbarer Zeit erreichen und gleichziehen. Die technischen Voraussetzungen dafür liegen bereits vor, sie müssen seitens Navigon (wie bei TT) nur noch von Zulieferern geordert und an die Kunden weitergegeben werden.


    Deshalb bin ich hier jedenfalls absolut zuversichtlich, dass hierbei zeitnah in etwa ein Gleichstand bei beiden Produkten vorliegen wird. Denn das ist keine Sache der Navi-Hardware, sondern nur des Live-Datenangebotes der Hersteller.
    Und die dazu verfügbaren Datenerhebungen stammen z.T. von Zulieferern, deren Dienstleistung sich auch Navigon auf Dauer nicht entziehen kann. Der Marktzwang regelt derartiges erfahrungsgemäß immer, wenn auch nicht unbedingt zeitgleich.



    POI-Warner vor „Fotografen“ im Straßenverkehr


    Zumindest anfangs gab es bei TT keinen Warner vor „Fotografen“, obwohl mit diesem Dienst geworben wurde. Von daher also eine Mogelpackung.
    Optional gibt es hier bei Navigon neben der bereits mitgelieferten Warner-Software auch Fremdsoftware, welche aber mangels Kooperationsbereitschaft seitens des Navi-Herstellers aber nur einen Kompromiss darstellt.



    Display


    Wie ich las, reagiert der kapazitive Bildschirm von TT leider nur auf Berührungen mit der Haut (also auf eine relativ große Fingerfläche, nicht jedoch auf Kontakt mit der Spitze des Fingernagels, womit eine wesentlich größere Treffsicherheit realisierbar ist. Weiterhin haben Glasdisplays wie bei TT die unangenehme Eigenschaft bei hellem Sonnenlicht sehr stark zu spiegeln.



    Routenplanung mehrerer Ziele in Folge


    Diese beim MN7.x optionale Routenplanung nutze ich auch gelegentlich. Die Vorplanung kann dabei bequem in der Wohnung/im Büro eingegeben und gespeichert werden. Leider ist diese Funktion bei dem Gegenstück von TT nicht verfügbar.



    Normale Routenplanung


    Dann bietet MN7.x als einziger bei diesen Geräten zusätzlich eine sehr beliebte (zuschaltbare) Option mit bis zu drei vorgeschlagenen Routen, welche zur Auswahl auf der Karte angezeigt werden. Eine Route davon wird dabei favorisiert. Ausgewählt werden kann aber jede davon.



    Erweiterungsmöglichkeiten (SD-Karten und zusätzliches Kartenmaterial)


    TomTom: Kein SD-Kartensteckplatz, keine Kartenerweiterung wie z.B. Nordamerika möglich
    Navigon: SD-Kartensteckplatz (bis zu 8GB funktioniert), beliebiges Kartenmaterial aus dem internationalen Angebot integrierbar



    Verwendetes Kartenmaterial


    TomTom: Teleatlas (meines Wissens; insbesondere Fahrer größerer Fahrzeuge, z.B. von Wohnmobilen, kritisieren oft unzumutbare Routen)
    Navigon: Navteq (nach meinen Erfahrungen mit beiden Lieferanten das von mir bevorzugte Kartenmaterial)



    Kosten für Kartenupdates


    TomTom: Die ersten drei Monate nach der Erstaktivierung frei, Updates danach … ???
    Navigon: Kartenupdates für zwei Jahre (8 Updates) für nur knapp 20 EUR (mit Gutschein beim Navi-Kauf subventioniert)



    Kosten für den Live-Dienst


    Nach meiner Kenntnis jährlich gleich hoch, wobei TomTom ab der Erstanmeldung 9 Monate mehr kostenlose Nutzungsdauer anbietet, was bei einem umgerechneten monatlichen Nachbuchpreis von ca. 4 EUR einen kalkulatorischen Minderpreis beim Vergleich der Navi-Anschaffungskosten ca. 36 EUR zugunsten von TomTom ausmacht.



    TMC-Dienst (z.B. dann, wenn der Live-Dienst nicht verlängert wird oder kein GPRS-Netzkontakt besteht)


    TomTom: Käufliches Ladekabel mit TMC-Empfänger für etwa 50 EUR zusätzlich
    Navigon: TMC-Empfänger bereits serienmäßig im Gerät vorhanden



    Kaufpreise


    TomTom: ???
    Navigon 70 Premium Live: In der Bucht gab es diese sogar vom Händler kurzzeitig zum Sofortkaufpreis von 190,-- EUR. :-)
    Ansonsten im Netz deutlich unter 300,-- EUR


    Gruß

    Auf einem PNA Navigon 70 Premium Live mit MN 7.7.1 würde ich gerne den POI-Warner4 bzw. POI-Base installieren.


    Mit beiden Angebotsseiten habe ich mich eigentlich intensiv befasst, aber irgendwie habe ich damit gewisse Verständnisprobleme, welche ich auch nach längerer Suche im Netz bisher nicht lösen konnte.
    Im Forum fand ich bei der Suche nur etliche Beiträge zu Problemen beim Betrieb i.V. mit vergleichbaren PNA's mit MN ab 7.6, aber keine abschließenden und für Laien verständliche Lösungen dazu.


    Worin liegen hierbei eigentlich die Unterschiede der beiden Produkte bzw. Angebote, wo sie doch aus dem gleichen Firmenverbund stammen (Leistungsumfang, Preise, Programmstabilität usw.)?


    Interesse besteht meinerseits u.a. an mobilen und stationären Fotografen, wobei beim POI-Warner meines Wissens leider nur die Länder D-A-CH abgedeckt sind.
    Ist POI-Base hierbei etwa flexibler (als der POI-Warner4) und lassen sich damit z.B. auch vom gleichen Anbieter die Fotografen der Länder B-NL-Lux downloaden?


    Dann las ich immer wieder von Problemen i.V. mit der Begrenzung auf 10.000 POI's bei Navis der o.g. Kategorie (Navi-Abstürze usw.).
    Ist das inzwischen kein Thema mehr?
    Oder, welche Einstellungen sind an der Warner- oder Navi-Software vorzunehmen, dass das Navi problemlos auch über große Fahrdistanzen durchgehend und problemlos funktioniert?


    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die Begrenzung von MN ab 7.6 auf 10.000 POI's seitens des Warners dadurch umgangen, dass nur eine begrenzte Anzahl der vielen POI's innerhalb eines bestimmten Umkreises um den eigenen Standort aktiv ist.
    Wandert dieser mit POI's versorgte Umkreis bzw. Bereich dann praktisch bei einer Fahrt von z.B. Flensburg bis München automatisch mit, oder handelt es sich einen statischen und reduzierten POI-Bestand, welcher beim Start der Navigation von der Warner-Software örtlich festgelegt wird?
    Oder verursacht die Warner-Software einen System-Absturz bzw. -Neustart?


    Lässt sich Warner4 bzw. POI-Base auch von einem Laien auf einem beliebigen Laufwerk installieren?


    Für den Fall, dass sich die Warner-Software aber immer noch nicht korrekt für ein fehlerfreies Zusammenspiel mit den o.g. Navigon PNA's einrichten lässt, bleibt eigentlich nur die Alternative, die der Navi-Hersteller in einwandfrei funktionierender Form anbietet. Und das auch noch für mehr Staaten als nur D-A-CH.


    Irgendwo las ich im Forum, dass Navigon an vielen Problemen die Schuld trägt. Wenn sich das aber nicht seitens des Programmierers der Warner-Software kompensieren lässt, dann dürfte dieses Programm m.E. eigentlich überhaupt nicht für die davon betroffenen Navis angeboten bzw. beworben werden. Zumindest nicht ohne eindeutige Hinweise auf nicht abstellbare Mängel, wer auch immer diese zu vertreten hat.


    Nebenbei bemerkt:
    Auf einem älteren PDA von ASUS mit WindowsMobile5 und MN 7.4.0 funktioniert der POI-Warner3 absolut zuverlässig. Das wirft natürlich die Frage nach dem Warum auf. Es sollte doch programmiertechnisch möglich sein, dass grundsätzlich im Zusammenhang mit dem MN bis 7.4.0 die hierbei bewährte Funktionsweise des POI-Warner3 auf den POI-Warner4 in Kombination mit MN 7.6 oder höher übertragen wird.
    Oder, wo liegt hier mein Denkfehler?
    Konnte MN 7.4.0 denn überhaupt mehr als 10.000 POI's verkraften, denn eine offene Schnittstelle gab es seitens Navigon hierbei auch schon nicht mehr wie beim MN6?


    Für hilfreiche Antworten auf meine o.g. Fragen wäre ich Euch sehr dankbar.


    Gruß
    .

    Bei Nutzung der Bluetooth-Freisprechfunktion des „70 Premium Live“ sagten mir alle Gesprächspartner(innen), dass meine Stimme extrem leise zu hören sei.


    Dabei spreche ich eigentlich laut, klar und deutlich. Zudem ist das Navi sogar relativ nah zu mir montiert (nicht mit Saugnapf an der weiter entfernten Frontscheibe).


    Ist Eure Stimme auch so leise auf der Gegenseite zu hören?


    Falls ja, weiß jemand, wie man das Ändern kann?


    Unter Einstellungen und in der Anleitung habe ich nichts dazu gefunden, wie man das Mikrofon lauter stellen kann.


    Vielleicht tritt das auch bei den anderen Geräten dieser Bauart und nicht nur beim Live-Modell auf, da sich die Konstruktion in diesem Punkt vermutlich nicht unterscheidet.
    Deshalb wären auch von Nutzern ähnlicher Geräte Rückmeldungen interessant.


    Gruß
    .

    Das passiert immer, wenn auf einer ausgewählten Route eine Verkehrsstörung ist. Beim berechnen der ursprünglichen drei Routen werden die nicht berücksichtigt.


    Das habe ich soweit verstanden und vom Prinzip her auch in der PDF-Anleitung gefunden (in meiner Anleitungsversion ab Seite 95 und 96 u.a. auf der dortigen Abbildung unterhalb des Punktes 9.14.1 Vorschau TMC).


    Als mir das gelegentlich jedoch aufgefallen ist, wurde auf der ursprünglich gewählten Strecke allerdings keine Verkehrsstörung gemeldet (z.B. ein Stau), sondern nur unerhebliche Meldungen wie die dort üblichen Dauerbaustellen.
    Dabei fiel mir auf, dass der ursprünglich von mir ausgewählte Streckenvorschlag und der dann neu hinzugekommene sich in der Fahrstrecke und Ankunftszeit kaum unterschieden.


    Also schließe ich daraus, dass das Navi hier im vorauseilenden Gehorsam die Baustellen als Staurisiko bewertet hat und daher eine Alternative mit geringerem Baustellenanteil vorschlug.
    Also ein „denkendes Navi“ mit vorausschauender Risikobewertung. Respekt.



    jesus-freak


    Reinzoomen ist eine gute Idee.


    Die von Dir bemängelte alternative Routenauswahl des Navis ist vermutlich auch abhängig von der
    Einstellung des Punktes „Art der Route“:


    - Schnelle Route
    - Optimale Route
    - Kurze Route
    - Schöne Route


    Bei Mietfahrzeugen kommt es bei Scherzbolden vor, dem nächsten Fahrzeugnutzer die Navi-Einstellung „Kurze Route“ zu hinterlassen. Selbst auf langen Strecken schickt das Navi den Fahrer durch jedes Dorf. So lernt man die schönsten Nebenstrecken kennen.


    Scherz beiseite.
    Weiterhin ist die Routenauswahl des Navis abhängig von der Qualität des verwendeten digitalisierten Kartenmaterials. Soweit mir bekannt ist, gibt es hier nur zwei Anbieter (Navteq und Teleatlas), von denen die Navi-Hersteller Karten beziehen können.


    So ist in meinem eigenen Pkw ein Festeinbau-Navi mit 7“ großem Display verbaut. Auch dieses Gerät hat mich trotz Einstellung auf „schnelle Route“ schon auf „Abkürzungen“ wie Wald-, Forst- und Schotterwege geschickt, weil das Kartenmaterial des Zulieferers an diesen Stellen bei der Digitalisierung nicht als „Fahrverbotszone“ markiert wurde.


    Gruß

    Die Funktion mit drei alternativ vorgeschlagenen Routen ist in manchen Gebieten leider völlig unbrauchbar. Hierbei werden diese Routen durch unzählige (und z.T. überflüssige) Symbole des Live-Dienstes derart verdeckt, dass der Navi-Nutzer nicht vor der Routenauswahl erkennen kann, welche Route er davon sinnvoll auswählen sollte.
    Es handelt sich dabei hauptsächlich um dicht nebeneinander bzw. auch überlappend angeordnete statische Symbole zur Kennzeichnung von Baustellen und z.T. auch von Spurverengungen, welche unnötig die Sicht auf die alternativen Routen und den Kartenausschnitt behindern.


    Wenn man z.B. aus dem Bereich Meckenheim bei Bonn in Richtung Dortmund ein Ziel eingibt und anschließend eine der drei vorgeschlagenen Routen auswählen möchte, kann man diese praktisch überhaupt nicht erkennen, weil die vielen dicht gedrängt darüber liegenden Zeichen des Live-Dienstes die Sicht auf die darunter liegende Karte mit den Routenvorschlägen nahezu vollständig behindern.


    Je weiter dabei Start und Ziel auseinander liegen, umso kleiner ist dabei die Darstellung der Karte, wobei solche die Sicht darauf behindernden Symbole immer gleich groß dargestellt werden und bei ungünstigen Maßstabsverhältnissen ganz dicht zusammengerückt werden. Eine brauchbare Sicht auf die Karte ist damit oft ausgeschlossen.


    Sicher gibt es auch noch andere Bereiche in Ballungsräumen mit etlichen dicht beieinander liegenden Autobahnen und einem hohen Anteil an Dauerbaustellen, wo ähnlich ungünstige Verhältnisse mit nicht eindeutig erkennbaren Alternativrouten vorliegen.


    Was ergibt es bei den geschilderten Situationen für einen Sinn, wenn ein an sich gutes Leistungsmerkmal mit mehreren vorgeschlagenen Routen oftmals nicht nutzbar ist und die richtige Auswahl zum Glücksspiel wird?


    Weiß hier den jemand, wie man
    - entweder die Karten mit den vorgeschlagenen Routen auf dem Display vordergründig darstellen kann bzw.
    - die zur Routenauswahl nicht erforderlichen Symbole temporär in den Hintergrund verschieben kann?


    Dann ist mir noch etwas beim 70 Premium Live mit MN 7.7.1 aufgefallen. Von drei vorgeschlagenen Routen hatte ich eine davon ausgewählt. Daraufhin schlug das Navi zu der ausgewählten Route erneut Alternativen vor.
    Liegt das vielleicht daran, dass es in Ballungsräumen sehr viele mögliche Fahrstrecken gibt und dem Navi nach zunächst drei Vorschlägen und einer davon ausgewählten Route immer noch weitere Alternativen einfallen?


    Gruß
    .

    jesus-freak


    Lese Dir doch bitte einfach den umfangreichen Beitrag auf Seite 3 noch einmal durch.


    Ich lasse die Finger jedenfalls davon, da ich keine Vorteile durch das Update auf V. 7.7.5 sehe. Mit etwas Aufwand bin ich das vorherige Update auf ROM 1.79 und MN 7.7.4 endlich wieder los geworden.


    Nun habe ich wieder ein stabil laufendes ROM 1.59 und MN 7.7.1 auf dem Gerät, wobei ich bei letzterer Version mit dem kleinen hier beschriebenen Trick dem Fresh-Tool vorgaukel, dass es sich um die Version 7.7.5 handelt.


    Jedenfalls kann ich so z.B. ohne vorgeschaltetes Zwangs-Update nachsehen, ob z.B. neue Karten verfügbar sind.


    Gruß
    .

    Auf einem PNA Navigon 70 Premium Live mit MN 7.7.1 würde ich gerne den POI-Warner4 bzw. POI-Base installieren.


    Mit beiden Angebotsseiten habe ich mich eigentlich intensiv befasst, aber irgendwie habe ich damit gewisse Verständnisprobleme, welche ich auch nach längerer Suche im Netz bisher nicht lösen konnte.
    Im Forum fand ich bei der Suche nur etliche Beiträge zu Problemen beim Betrieb i.V. mit vergleichbaren PNA's mit MN ab 7.6, aber keine abschließenden und für Laien verständliche Lösungen dazu.


    Worin liegen hierbei eigentlich die Unterschiede der beiden Produkte bzw. Angebote, wo sie doch aus dem gleichen Firmenverbund stammen (Leistungsumfang, Preise, Programmstabilität usw.)?


    Interesse besteht meinerseits u.a. an mobilen und stationären Fotografen, wobei beim POI-Warner meines Wissens leider nur die Länder D-A-CH abgedeckt sind.
    Ist POI-Base hierbei etwa flexibler (als der POI-Warner4) und lassen sich damit z.B. auch vom gleichen Anbieter die Fotografen der Länder B-NL-Lux downloaden?


    Dann las ich immer wieder von Problemen i.V. mit der Begrenzung auf 10.000 POI's bei Navis der o.g. Kategorie (Navi-Abstürze usw.).
    Ist das inzwischen kein Thema mehr?
    Oder, welche Einstellungen sind an der Warner- oder Navi-Software vorzunehmen, dass das Navi problemlos auch über große Fahrdistanzen durchgehend und problemlos funktioniert?


    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die Begrenzung von MN ab 7.6 auf 10.000 POI's seitens des Warners dadurch umgangen, dass nur eine begrenzte Anzahl der vielen POI's innerhalb eines bestimmten Umkreises um den eigenen Standort aktiv ist.
    Wandert dieser mit POI's versorgte Umkreis bzw. Bereich dann praktisch bei einer Fahrt von z.B. Flensburg bis München automatisch mit, oder handelt es sich einen statischen und reduzierten POI-Bestand, welcher beim Start der Navigation von der Warner-Software örtlich festgelegt wird?
    Oder verursacht die Warner-Software einen System-Absturz bzw. -Neustart?


    Lässt sich Warner4 bzw. POI-Base auch von einem Laien auf einem beliebigen Laufwerk installieren?


    Für den Fall, dass sich die Warner-Software aber immer noch nicht korrekt für ein fehlerfreies Zusammenspiel mit den o.g. Navigon PNA's einrichten lässt, bleibt eigentlich nur die Alternative, die der Navi-Hersteller in einwandfrei funktionierender Form anbietet. Und das auch noch für mehr Staaten als nur D-A-CH.


    Irgendwo las ich im Forum, dass Navigon an vielen Problemen die Schuld trägt. Wenn sich das aber nicht seitens des Programmierers der Warner-Software kompensieren lässt, dann dürfte dieses Programm m.E. eigentlich überhaupt nicht für die davon betroffenen Navis angeboten bzw. beworben werden. Zumindest nicht ohne eindeutige Hinweise auf nicht abstellbare Mängel, wer auch immer diese zu vertreten hat.


    Nebenbei bemerkt:
    Auf einem älteren PDA von ASUS mit WindowsMobile5 und MN 7.4.0 funktioniert der POI-Warner3 absolut zuverlässig. Das wirft natürlich die Frage nach dem Warum auf. Es sollte doch programmiertechnisch möglich sein, dass grundsätzlich im Zusammenhang mit dem MN bis 7.4.0 die hierbei bewährte Funktionsweise des POI-Warner3 auf den POI-Warner4 in Kombination mit MN 7.6 oder höher übertragen wird.
    Oder, wo liegt hier mein Denkfehler?
    Konnte MN 7.4.0 denn überhaupt mehr als 10.000 POI's verkraften, denn eine offene Schnittstelle gab es seitens Navigon hierbei auch schon nicht mehr wie beim MN6?


    Für hilfreiche Antworten auf meine o.g. Fragen wäre ich Euch sehr dankbar.


    Gruß
    .

    Was mich noch interessieren würde, ob sich bei der Zuverlässigkeit und auch beim Informationsgehalt der Live-Meldungen bei Euch etwas seit dem Update getan hat. Bei mir ist das Update noch nicht drauf. Die Live-Meldungsdichte kommt mir zu sparsam rüber (besonders bei den mir bekannten Verkehrsstörungen abseits der Autobahnen zu bestimmten Zeiten).


    Zum Vergleich werde ich deshalb mal die bekanntlich sehr guten Live-Verkehrsmeldungen der Seite www.routes.tomtom.com heranziehen. Als ich dort gerade mal z.B. Köln als Ortssuche dort eingegeben habe, bin ich bald vom Hocker gefallen und froh, bei dem z.Z. im hiesigen Bereich seit mittags anhaltenden Eisregen nicht unterwegs zu sein.


    Die Meldungen (siehe Link) sind dort auf der Karte - je nach Zoom-Stufe - wegen ihrer Dichte zum großen Teil unter einzelnen Icons zusammengefasst.
    Gruß