Beiträge von taunide

    Update: Das MAPC2MAPC kann jetzt auch die Massenverarbeitung von Glopus *.kal files und jpgs/png in einem Verzeichnis und zu Google Tiles in den gewünschten Zoom Levels konvertieren (ab v556). Das ganze läuft schön komfortabel, performant und speicherschonend im Hintergrund (kein Vergleich mit gdal2tiles) und in einem einzigen Bearbeitungsschritt. Er kann auch gleich sqlite schreiben, aber ich schau mir die Kacheln lieber im MOBAC noch mal an und lasse den das machen.

    Ich glaub ich werd wahnsinnig. Drei Android GPS Apps gekauft (bei Locus hängen geblieben) für mein Tablet, und eine App zum Konvertieren meiner historischen Karten, und jetzt macht Peter doch ein Glopus für Android... dabei will ich gar kein neues Smartphone mehr als mein HTC HD2 - Ich muss einer der letzten sein der so ein Teil hat, wobei das Windows Embedded Handheld nun doch richtig stabil geworden ist. Nur mit den Webbrowsern fangen jetzt die Kompatibilitätsprobleme an...

    Hallo Silver,


    schön dass Du auch noch da bist.


    Bei mir ist Glopus immer noch Nr. 1 bei den historischen Karten, auch der GMM.
    Ausgangsbasis sind bei mir immer die (rechteckig gemachten, geschnittenen und farbkorrigierten) Originalkarten (z.B. 1 Meßtischblatt o KDR mit 1 KAL-file).
    Diese füge ich zu größeren Gruppen zu 20-40 zusammen, früher GMF, jetzt sqlite.


    Gestern habe ich mir die Karten des Topographischen Atlas von Bayern (~1905) 1:25.000, zu finden bei Geogreif vorgenommen (16 Karten der Rhön).
    Diese Karten sind noch nicht im Standardblattschnitt (keine Gradabteilungskarten) benötigen also als "schräge" Karten zwingend 4 Kalibrierungspunkte.
    Weil das hier "krumme" Werte sind, die mal nur aus den mitgedruckten Skalen interpolieren kann, war die initiale Kalibrierungsarbeit schon etwas aufwendig. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch 2 Fehler in den Skalen (bei 16 Blättern) festgestellt.
    Insgesamt waren die kalibrierten Karten aber nicht feststellbar ungenauer, als die mit fester Gradabteilung, die wenn man das Datum berücksichtigt im GMM zügig kalibriert sind.
    Das hier sind aber genau die Sachen, wo man sich eigentlich die ganze Arbeit nicht noch mal von vorn machen möchte....


    Beim Öffnen mit MAPC2MAPC64 bin ich jetzt den (bisher ignorierten) "Korrekturempfehlungen" gefolgt, und sie da, das Ergebnis sind sehr saubere Übergänge.
    Es funktioniert also auch bei "schrägen" Karten zufriedenstellend.
    Es ging immer jeweils nur 1-2 Punkte rechts/links, oder oben/unten, die ich manuell in den KAL-files korrigiert habe. Dann wieder neu berechnen, und ggf. wieder korrigiert (bis zu 3x Durchläufe pro Blatt)
    Dabei habe ich die "empfohlene" Tilesize von 11-14 (78%) auf 12-15 hochgeregelt - eine TK25 ist in tilesize 15 bei 100% für mich auf der untersten Stufe der Lesbarkeit im Gelände. Besser ist 16, frisst aber leider auch viel Speicher und bringt nur was wenn die Vorlage entsprechendes hergibt (da sind die Geogreif-Karten leider etwas mau).


    Bei der unteren Stufe der Tilesize ist es aber sinnvoll die möglichst klein zu machen, damit man die Umgrenzungen in MOBAC besser sieht, und einstellen kann. Man muss sie ja nicht mit verarbeiten.


    Mir war es das Geld auf jeden Fall wert, nachdem der Entwickler mir versprach das Teil Glopus-kompatibel zu machen :-)

    Hallo,


    Update und gute Nachricht: Seit neuestem (Vers. 549+) kann das preisgünstige MAPC2MAPC die Kalibrierung von Glopus KAL-files die Umwandlung in Google/ OSM taugliche Tiles. Die gewünschten tilesizes lassen sich einstellen, und unerwünschte Kacheln ähnlich wie beim GMM unterdrücken. Die Verarbeitung erfolgt Karte für Karte. Bei Verarbeitung mehrblättriger Kartenwerke muss man wie bekannt die weißen Ränder an den Originalkarten abschneiden. Das Programm erstellt transparente Kachelränder die sich dann mit dem Nachbarblatt überschreiben lassen.


    Anschließend lassen sich die Tiles mit MOBAC ins gewünschte sqlite-Format bringen.


    MAPC2MAPC verarbeitet auch KAL-files mit nur 2 Kalibrierungspunkten (zumindest bei Gradabteilungskarten). Bei zur Lageberichtigung/Rectifizierung "verzerrten" Karten (was man mit Karten vor etwa 1850 gern macht) kommt es im Ggs. zu GLOPUS zu überlappende Ecken. Da experimentiere ich noch etwas mit den Einstellungen rum.


    Die Verarbeitung erfolgt wesentlich schneller, von den Vorbereitungen her müheloser (einfaches Windowsprogramm), und die resultierenden Files sind um ein vielfaches kompakter als bei Verwendung von gdal2tiles. Nicht ganz so klein wie gmf-files.


    VG, Taunide

    Hallo zusammen,


    ich habe (als langjähriger GLOPUS-Nutzer) jetzt GPS Mate Pro angeschafft da ich so langsam auf Android umsteige.
    Vorher mit Locus herumexperimentiert. Ich kann aber nicht auf meine historische Kartensammlung verzichten die komplett im Glopus-Format (gmf's, mehrere dutzend Karten und Gigabyte) vorliegt. Diese ins sqlite Format zu migrieren und zuförderst in GoogleMap Tiles umzumurksen ist leider eine unmögliche Aufgabe.


    Bisher ist es mir noch nicht gelungen eine einzige Glopus oder sqlite Offlinekarte anzuzeigen, aber da bin ich mir noch nicht sicher ob das vielleicht auch mit meiner Android Version (4.4.4) zu tun hat mit der auch andere Karten Apps zu kämpfen haben (verschieben der Karte auf lokales Laufwerk und Einbinden desselben in die bei mir größtenteils ausgegraute Verzeichnisauswahlliste brachte allerdings auch kein besseres Ergebnis).


    Vielleicht kann mir aber einer sagen wie ich diesem Ding da auf meiner Karte (sieht wie ein Routenerstellungs-Tool aus) beibringe dass es zu verschwinden hat. Klicken auf das "X" oder Vegrößerungssymbol schiebt es bloss auf der Karte hin und her und selbst bei einem Geräteneustart erscheint es wie eine Pest ungefragt neu und malt die Karte voll wenn man irgendwas mit ihr machen will. So langsam verliere ich an der Neuanschaffung nämlich bereits die Lust.


    Danke!

    Hallo,


    die Topographischen Karten der Landesvermessungsämter braucht man nicht von alten Glopus Tiles nach sqlite umzuwandeln, die kriegt man auch über andere Quellen (sogar legale) rein.


    Was mich beschäftigt, ist die Sammlung historischer Karten deren Blätter ich alle einzeln im GMM georeferenziert habe und als gmf files gespeichert, verglichen mit de typischen sqlite Dateien sehr kompakten Formaten (etwa 1/3 Dateigröße). Egal ob KDR, PGK86, verschiedene Hessenkarten von Lagis, historische TK25. Die Kalibrierung ist ein Kinderspiel, sobald man die Karten mal rechteckig zugeschnitten, in ein brauchbares Format gebracht und die oft lausigen Scan-Farben und -Kontraste korrigiert hat, was die Hauptarbeit ist. Deswegen möchte ich auf diese Karten auch zukünftig (Android Geräte die sqlite Dateien als Standard nutzen) ungern verzichten.


    Was aber wirklich gut wäre, wenn man den GMM dazu bekäme, auch Standard-WMTS Tiles auszugeben. Sogar wenn es nur Zoomstufe 14 oder 15 gäbe. Wenn man die einmal hat, bekäme man auch alles weitere hin (ggf. mit MOBAC)


    Vielleicht mag der Peter da noch mal was machen?


    Frohe Weihnachten...!

    Hallo und danke für die Antworten schon mal.


    Mercator wird wohl doch nicht richtig sein, da Längen- und Breitenlinien hier keine Rechtecke bilden.


    Hab schon einiges rumexperimentiert mit den Projektionen, aber bei den Reymann Karten nicht feststellen können dass die Kantendarstellung im Darstellung im GMM sich unterscheidet. Vielleicht fällt es bei den (relativ kleinen) Maßstäben und Kartengrößen auch bloß nicht besonders auf, oder wird überdeckt durch die Ungenauigkeit der alten Karten.


    Mit dem Maptiler hab ich nicht wirklich gearbeitet, wobei mir die Beschränkung schon bewusst war. Die Anforderung mehrere Karten je Kartenwerk zu kacheln ist mir schon ziemlich wichtig. Außerdem war mir das GMM schon lieber in der Handhabung.

    Hallo zusammen,


    bei mir gibt es Probleme mit zusammengesetzten historischen Karten, die keine Gradabteilungskarten sind (wie die PGK, KDR und TK), also an allen 4 Ecken anstatt nur an 2 Kalibrierungspunkte benötigen - hier dem Reymann'schen Atlas 1:200.000 (aber auch etwa den Karten von LeCoq).
    Diese passen dann an den Kanten/Blattschnitträndern nicht mehr richtig zusammen, die als Brüche an dargestellten Linien (Straßen, Flüsse, Eisenbahnen etc.) auffällig werden. Zwar ist die Genauigkeit bei Karten dieses Alters zwar allgemein nicht hoch, trotzdem bleibten die Fehler zumindest unschön, und ich wüsste gern den Grund davon. Der Fehler tritt umso mehr auf, je "schräger" die Kanten aneinander stossen.


    Zwei Screenshots zur Veranschaulichung.


    Zum Workflow: Die Karten werden rechteckig ausgeschnitten und die Ränder entfernt. Da sie im Scan (oder schon im Original) nicht exakt rechteckig sind, werden sie im GIMP ggf. rechteckig entzerrt. Falls dabei Ungenauigkeiten entstehen (denn die Gradangaben an den Kartenecken beziehen sich ja auf die nichtrechteckige Projektion) können diese kaum Ursache des Problems sein. Denn wenn ich die (rechteckig gemachten) Einzelgrafiken nebeneinanderlege stimmen die Übergänge weitestgehend. (Erbsenzählergenauigkeit beiseitegelassen: auch bei Topographischen Blattschnittkarten stimmen die Kanten nicht 100% exakt überein). Wo die Kartenblätter deutliche Verzeichnung aufweisen (fast immer tonnenförmige) habe ich die Schnitte etwas großzügiger gemacht, weshalb dann Reste der Ränder mit im Bild sind, weil unregelmäßige Vezeichnung sich mit annehmbarem Aufwand nicht wegkorrigieren lässt. Die Kalibrierung aller Eckpunkte habe ich den Gradangaben auf dem Gitternetz der Originalkarten entnommen. Das ist zwar nicht besonders exakt, aber im Rahmen der Gesamtgenauigkeit der Karten dieses Maßstabs (1:200.000) ausreichend, und man gewinnt keine Genauigkeiten, wenn man es versucht anders zu machen, etwa nach "Eckorten" präzise kalibriert, weil dann die Karten an anderen Stellen, als an den Ecken, ungenau werden, und Probleme mit der Passung der Kartenränder auftreten.


    Ich bin mir aber nicht sicher dass ich nicht noch Fehler in der Projektion drin habe.
    Als Projektion habe ich Mercator eingestellt.
    In den kal-Files finde ich noch weitere Angaben, wo ich mir nicht klar wäre was ich eingeben muss. (Zentraler Meridian müsste wohl der von Potsdam sein, aber hat das Auswirkungen wenn ich dort was eintrage?)


    "False_Northing = 0.000000
    False_Easting = 0.000000
    Central_Meridian = 0.000000
    Origin_Latitude = 0.000000
    Projection = Mercator
    CoSys = Mercator"



    Hallo,


    als Reiter und Radfahrer mache ich mit dem GLOPUS schon ziemlich viel Orientierung, bis hin zur Streckenplanung.
    Vor einigen Jahren hätte ich nie geglaubt dass ich mal meine Papierkarten zuhause lassen und mich ganz von meinem PDA abhängig machen würde.
    Mit GLOPUS geht das alles.
    Den meisten Reitern die ich kenne, ist das allerdings zu kompliziert. Die wollen eine Lösung die beim einschalten funktioniert, am besten Google Maps. Wenn sie dann kein Handyempfang haben, haben sie auch keine Karten. Dann sind die Geräte eben "noch nicht perfekt". Sich die Karten vorher runterzuladen wär ihnen zu kompliziert (dabei musste man sie früher vor der Tour auch kaufen gehen).
    Mit das coolste finde ich allerdings, wie einfach es ist mit GMM historische Karten (wie der KDR 1:100.000 von Rumsey) zu kalibrieren. Da hat man dann gleich die Karten dabei, wie das Gelände vor 100 Jahren aussah.
    Ich hab mittlerweile eine ganze Sammlung, und angefangen Kartenkopien, vor 20 Jahren in der Unibibiothek angefertigt, wegzuschmeissen, weil ich die Karten jetzt in besserer Qualität digital habe.
    Ob ich irgendwann mit den ganzen *.KAL-Dateien noch was anfangen kann, ist für mich im Moment sekundär.
    Letztens hat sich mein HTC HD2 mit kaputter USB Schnittstelle verabschiedet, und ich hab mir daraufhin dasselbe Modell (mit WM 6.5.5) wieder geholt. Okay, ich hab auch noch eine Straßennavigation mit drauf (Tomtom 7, auch so ein Oldie). Aber mehr als telefonieren, navigieren, im Internet surfen, leuchten, fotografieren und fimen muss mein Handy nicht. Ich finde, das reicht.

    Ich möchte mich mal bedanken, Peter.


    Auch ich bin noch treuer GLOPUS Benutzer. Seitdem es für mein HTC Smartphone ein Betriebsystem gibt dass diese Bezeichnung verdient (gerade mal 2 Jahre nach Produktionseinstellung der entsprechenden Geräte!), wäre die einzige Veranlassung, auf Android zu wechseln, die neue wasserdichte Gerätegeneration.


    Dass ich als Immer-noch Windows Mobile User des öfteren "bemitleidet" werde, ficht mich nicht an, da die wenigsten WM6.53 bzw. WEH kennen sondern fast alle vorher gewechselt sind.

    Hallo zusammen,


    ich suche ein wasserdichtes (ourtdoortaugliches) Smartphone für WM6.5 (Windows Mobile Professional / Embedded) als Ersatz für meinen 3 Jahre altes HTC HD2.
    Es sollte mindestens 800x480 Auflösung, 4.2" Display und SD Kartenslot (bis 32GB) besitzen.


    Viele Grüße, Taunide

    Huhu, ich bin's mal wieder.
    meine Augen werden weder schärfer, noch die Karten größer. So überleg ich mir ein GPS Tablet zu kaufen. Dem allgemeinen Trend zuwider gibt es die ja auch mit Windows 8.1, und da stellt sich für mich die Frage ob GLOPUS (die PC Version) auf denen funzt. Eigentlich läuft Glopus ja auf so ziemlich jedem Windows. Hat das schon jemand ausprobiert?

    Danke, aber so richtig komm ich damit nicht klar. Ich kann die Elemente nur um ein paar Pixel hochschieben, aber nicht weit genug; ein paar mehr, und sie sind plötzlich ganz weg.
    Die Elemente scheinen größer zu sein, als angegeben, anscheinend wird für die größere Auflösung intern was umgerechnet.


    In Fullscreen Kartenansicht stimmt übrigens alles (meistens, d.h. wenn nicht gerade die WEH-Fusszeile eingeblendet ist). Ändere ich die map.ini, rutschen die Elemente hier dann auch nach oben, also zu hoch.


    Naja, vielleicht benutze ich die FullscreenAnsicht jetzt häufiger.
    Merkwürdigerweise wird beim Setzen des entsprechenden Häkchens in der Vollbildansicht nur die obere Toolbar mit angezeigt, nicht die untere. Schade denn zwischen den Kartenansichten tu ich schon gern hin und herschalten. Davon abgesegen: mit einer frei belegbaren Toolbar wäre ich schon immer wunderbar ausgekommen...

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