Beiträge von phil2007

    Das einzige, was ich dazu gefunden habe ist ein Zitat zur Vorgehensweise von Tele Atlas:

    Zitat

    Der Gesamtprozess aber ist komplex um die Kosten zu senken, hat Tele Atlas die Kartenproduktion globalisiert. 50 sogenannte Mapping Vans fahren durch die Welt. Koordiniert werden sie im polnischen Lodz. Hier landen die Festplatten mit sämtlichen Videos, werden auf DVD kopiert und ins indische Noida versandt. In dem Vorort von Neu-Delhi sitzen Arvind Kumar Rana und seine Kollegen in einem Großraumbüro. Es ist in Zellen abgeteilt, in jeder sitzen sechs Mitarbeiter, vor sich je zwei Bildschirme. Auf dem einen laufen Videobilder von Straßen, der andere zeigt die Karten und Daten dazu. Rana hält Ausschau nach Schildern, Ampeln und Straßen: Ich muss gucken, ob sie schon in der Datenbank sind und die Angaben noch stimmen


    http://www.wiwo.de/unternehmer…ie-welt-vermessen-293040/

    Zitat

    Original von JLacky
    Und das schöne daran ist, das das Gerät eigentlich recht hat. Wenn ich unter CN2008 die Strecke mit 'kürzeste Zeit' berechnen lasse geht alles über die Autobahn. Lasse ich die gleiche Strecke mit gleichen Einstellungen mit der CN2009 berechnen, geht, wie gesagt 1/3 der Strecke über die Landstraße, ist aber 3 Minuten und 34km kürzer.


    Ich frage mich da nur: stimmt denn das auch? Bist du wirklich schneller und verbrauchst du durch die kürzere Strecke weniger Sprit? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, da man auf der Landstraße häufiger abbremsen und beschleunigen muss, öfters Hindernisse hat und evtl. in Orten sogar mit Ampeln rechnen muss. Währenddessen kann man auf der Autobahn sehr viel vorausschauender fahren und vor allem spritsparender. Auf der Strecke München-Kassel musste ich allerhöchstens fünfmal meine Bremsen nutzen. Sonst immer schön vorausschauend fahren, bei Baustellen und Geschwindigkeitsbeschränkungen einfach frühzeitig vom Gas gehen, das gleiche bei Überholvorgängen, Schubabschaltung nutzen, Gefälle nutzen, usw.
    Ich denke nicht, dass man das auf längeren Landstraßen-Abschnitten durchhalten kann. Da ist mir die Spritersparnis wichtiger, als eine mögliche Zeitersparnis von 10 Minuten.


    Wäre mal interessant zu messen, wie sich die Vorschläge des Navis auf den Verbrauch auswirken. Interessant wird es dann, wenn es eine "Sprit-Spar-Route" gäbe, bei der das Gerät Gefälle/Steigungen, Ampeln, Orte, ... berücksichtigt. ;)

    Also bei mir bringt Mapsource die gelbe Linie. auch schon mit der 2007er-Karte.


    Ich fahre zwar nicht schnell, was die Autobahn rechtfertigen würde (maximal 140, in letzter Zeit aber spritsparend zwischen 100 und 120) - abgesehen davon weiß das nur mein Navi, nicht aber Mapsource - aber meiner Meinung nach geht's auf der Autobahn trotzdem flotter. Man muss auch nicht ständig abbremsen und beschleunigen, weil LKWs, Trecker oder Ortschaften vor einem sind. Außerdem ist es entspannter und nicht so kurvenreich.


    Da schlagen die 8 oder 10 km auch nicht ins Gewicht, die dadurch gespart werden.

    Zitat

    Original von Tourenfahrer54
    Ihr verlangt


    alle zu viel von einem doofen Kleincomputer. Darf alles nix kosten muss aber


    BT FM-Transmitter oder oder oder haben


    Nein, tue ich nicht. Ich habe mein C510, der hat nun überhaupt kein Schnickschnack und läuft gut. Aber wenn eine neue Karte zu schlechteren Routen oder komplizierterem Routing führt, finde ich das nicht sehr zufriedenstellend. Im Gegenteil. Von neuen Karten erwarte ich, dass das Routing eher optimiert als verschlechtert wird.


    Und wenn ich mal irgendwohin fahren möchte, dann will ich nicht erst am PC irgendeine Route planen (was beim C510 nicht geht, höchstens über 1 Zwischenziel). Ich möchte mich ins Auto setzen, das Gerät anstöpseln (oder auch nicht, je nach länge der Strecke), dann Start und Ziel eingeben und für diese Strecke eine optimale Strecke angeboten bekommen. Klappt ja auch bisher gut, nur mit den neuen Karten anscheinend nicht mehr...

    Zitat

    Original von foo9867
    Gerade nachts bei mangelnder Ortskenntnis kann ich auf Landstraßen gerne verzichten.


    Sehe ich auch so. Zwischenziel schön und gut aber wenn man total fremd ist, sich nicht auskennt und dann von A nach B will, muss man in einem gewissen Bereich dem Navi/Kartenmaterial vertrauen und muss nicht erst irgendwo Zwischenziele festlegen. Wo auch, wenn man die Strecke nicht kennt?


    (Wenn man kein Navi hätte und man eine Karte benutzt, wäre es etwas anderes. Dort legt man sich automatisch Zwischenziele fest. Aber so... wenn man schon die Technik hat..)

    Nachdem mir bisherige Lösungen irgendwie entweder zu kompliziert, zu teuer oder unbefriedigend waren, habe ich ein wenig gesucht und eine für mich optimale Lösung gefunden.


    Ausgangssituation:
    - Handy (Sony Ericsson K800i) mit Java-Unterstützung und Bluetooth
    - Bluetooth GPS-Maus + Logger


    Nun wollte ich eine Lösung, um mein Handy zum Geocachen, zum Wandern oder zum Fahrradfahren zusammen mit meinem GPS-Empfänger zu nutzen. Dafür scheint sich mobile GMaps am besten zu eignen. Das Programm kann verschiedene Karten verwenden, wie zum Beispiel Google Maps (Straße, Satellit, Hybrid,...), Yahoo Maps, OSM, usw. In erster Linie ist das kleine Java-Programm dafür ausgelegt, Online den jeweiligen Kartenausschnitt herunterzuladen. Jedoch kann man das auch vorher am PC tun, spart sich so das teure "Handy-Internet" und ist nicht auf ein UMTS oder GSM-Netz angewiesen. Mit den Offline-Karten geht es immer.
    Man muss jedoch am Anfang schon für ein paar Sekunden eine Datenverbindung aufbauen, um beispielsweise Programmkomponenten (deutsche Sprachdatei) nachzuladen. Dies geht jedoch völlig automatisch und innerhalb weniger Sekunden, sodass es nicht allzu teuer wird.


    Im Folgenden eine Anleitung zur Nutzung:


    Zuerst muss man sich hier mobile GMaps für sein Handy herunterladen. Die heruntergeladenen Java-Dateien kopiert man dann auf sein Handy und installiert sie. Beim ersten Start wie gesagt einmalig eine Datenverbindung ins Internet zulassen, damit die deutsche Sprachdatei heruntergeladen werden kann. Im Verlauf der Einrichtung des Programms muss auch der Bluetooth-GPS-Empfänger mit dem Handy gekoppelt werden. Geht auch ganz einfach und schnell.


    Jetzt kann man - sofern man über eine Datenflat verfügt - bereits seine aktuelle Position auf einer der vorgewählten Karten anzeigen lassen. Die Daten der jeweiligen Karten-Zoom-Stufe werden aus dem Netz nachgeladen.


    Auf Dauer wird das jedoch etwas teuer, wenn man keinen Datentarif hat. Also muss man sich die benötigten Kartendaten offline Verfügbar machen. Dafür besucht man zuerst diese Seite, wählt den jeweiligen Kartenausschnitt (mit der ALT-Taste auf die Karte klicken und Punkte definieren), den gewünschten Zoom-Bereich der Karte sowie die Art der Karte . Je größer der Bereich ist, desto größer wird später auch die erzeugte Karte. Zum Schluss klickt man auf "Generate" und bekommt eine Datei angeboten, die man auf der Festplatte speichert.


    Als nächstes lädt man sich den gMapMaker von hier herunter und installiert ihn. Dann startet man das Programm, nimmt ein paar Einstellungen vor (z.B. Speicherort der erzeugten Karten) und klickt unten auf "go". Dann öffnet sich ein Fenster und man wählt die zuvor erzeugte und gespeicherte *.map-Karte aus. Dann beginnt das warten und je nach Anzahl der Zoomstufen und Größe des Kartenausschnittes dauert es ein bisschen, bis alle notwendigen Kartenteile vom Server heruntergeladen worden sind.


    Den Ordner mit den heruntergeladenen Karten-Daten (MGMapsCache) kopiert man dann auf eine Speicherkarte (oder auch direkt in den Handy-Speicher). Dann startet man das Programm auf dem Handy, wählt bei den Einstellungen "offline-Karte nutzen", verweist auf den Pfad zu dem gerade kopieren Ordner und dann kann es auch schon losgehen.


    Mit gekoppelten GPS-Gerät sieht man seine aktuelle Position auf der Offline-Karte, kann zoomen, kann Wegpunkte anlegen (z.B. GeoCaches), Positionen per SMS verschicken, usw.


    Und das beste: Alles kostenlos (aber nicht umsonst ;))


    EDIT: Wichtig: Ab einer bestimmten Datenmenge sperrt Google die IP für ein paar Tage. Also entweder eine neue dynamische IP benutzen oder aber beim herunterladen der Daten das Delay aktivieren.

    Heute habe ich ein wunderbares Tool gefunden, um die Einstellungen des iBlue zu überprüfen, zu verändern und um die Logs auszulesen. Das Programm funktioniert auf allen Mobiltelefonen, die Java unterstützen. Wenn eine entsprechend große Speicherkarte vorhanden ist, kann man so seine Logs immer über das Handy von dem Logger auf Speicherkarte übertragen und dann auf dem Logger löschen.


    Im Grunde perfekt, denn so kann man wochenlang loggen und nimmt einfach sein Java- und Bluetooth-fähiges Handy und ein paar Speicherkarten für's Handy mit. :)


    Hier der Link: http://www.getjar.com/products/17413/BT747BTJ2MEMidletSuite


    Nutze es seit heute auf einem K800i und es funktioniert wunderbar.

    Ich bin heute auf ein sehr interessantes Programm gestoßen. Es ist komplett Freeware und läuft auf Mobiltelefonen und Smartphones, die Java unterstützen. Das Programm heißt "Map Mobile". Hier gibt es das Programm sowie ein paar Anleitungen und ein Forum: http://mapnav.spb.ru/site/news.php
    Die Sprache kann man links an der Seite von Russisch auf Englisch umstellen.


    Mit einem weiteren Programm - MapNavEditor - kann man beliebige Online-Karten (z.B. GoogleMaps, OSM) offline verfügbar machen und dann auf dem Mobiltelefon nutzen. Entsprechender Speicher vorausgesetzt (z.B. Speicherkarte) könnte man so das Kartenmaterial von ganz Deutschland nutzen. Routing ist leider nicht möglich, so wie ich es sehe. Aber ich bin noch am ausprobieren und am herumspielen.


    Sieht auf jeden Fall vielversprechend aus. Wenn man einen Bluetooth-GPS-Empfänger, ein Bluetooth-Handy mit Java besitzt, kann man so quasi überall seine Position, Straßen und Örtlichkeiten feststellen. :) Auch im Ausland sehr sinnvoll.


    Vielleicht probiert es noch jemand mal aus.