Beiträge von SpaceRat

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    Original von chris2000k
    Das Dosenpfandpaket war das optimum, jedoch wenn ich es richtig verstanden habe, hat Space Rat mir erklärt, daß durch die neuen Karten, meine ganzen Zuordnungen verschoben sind.


    Falsch verstanden.


    Das Paket funktioniert nach wie vor, aber halt nur mit exakt der Unterstützung für POIs, die es damals schon gab.
    Heißt: Keine Banken, Postfilialen, Kirchen, Friedhöfe aus dem neuen Kartenmaterial und keine POI der NF oder von NJ, die seit ca. August 2008 neu hinzugekommen sind (Kinderärzte, Tierärzte, .... )

    Ach ja:


    Um den im letzten Posting angesprochenen Effekt, daß ein schlechtes Tool der Junction beim Löschen folgen könnte, zu vermeiden, fügt die Link Shell Extension dem Kontextmenü (Rechtsklick im Explorer) einer Junction auch den Eintrag "Junction löschen" hinzu.
    Da kann man sicher sein, daß man nur die Junction killt, nicht aber das Ziel der Junction.

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    Original von Ralf25
    Such mal hier nach >Hartlink<.


    HardLink :)


    Unter Hartlink wird er nicht viel finden ...
    Außerdem nutzt ihm ein Hardlink nichts, die gehen nur auf ein und derselben Partition. Da er ja auf eine andere Partition will/muß, geht nur eine Junction anlegen.


    Hardlinks sind Klone ein und derselben Datei/desselben Ordners.


    Das Dateisystem merkt sich, wieviele Referenzen auf ein Objekt (Also den Ordner oder die Datei selber) zeigen. Wird eine der Referenzen gelöscht, so wird dieser Wert reduziert. Wird der Wert 0, wird die Datei/der Ordner dereferenziert, also unzugreifbar = gelöscht.
    Dabei ist es egal, wann welcher Klon gelöscht wird, solange es noch eine Referenz gibt, existiert die Datei noch im Original.
    D.h. kein Klon ist besser oder schlechter.
    Man kann also z.B.
    Ordner 1\Beispiel.exe
    nach
    Ordner 2\Beispiel.exe
    klonen, also einen Hardlink erstellen, und danach
    Ordner 1\Beispiel.exe
    löschen. Damit hat man nichts anderes gemacht, als hätte man Beispiel.exe direkt von Ordner 1 nach Ordner 2 verschoben :)


    Oder wenn man
    Ordner 1\Beispiel.exe
    nach
    Ordner 2\Beispiel.exe
    hardlinked und danach dann nach
    Ordner 3\Beispiel.exe
    und man löscht dann
    Ordner 1\Beispiel.exe
    und
    Ordner 2\Beispiel.exe
    dann liegt die Beispiel.exe immer noch in
    Ordner 3\Beispiel.exe


    Damit ist dann auch klar, wieso Hardlinks nur auf einer Partition geht...


    Eine Junction hingegen ist ein Wurmloch:
    Tritt man durch das Wurmloch, ist man an der neuen Position.


    Dadurch ergibt sich der Nebeneffekt, daß man, wenn man nun in den übergeordneten Ordner wechselt, im übergeordneten Ordner des Ziels der Junction ist und nicht wieder da, wo die Junction lag...


    Löscht man das Ziel der Junction, ist die Junction wertlos.
    Löscht man die Junction, bleibt das Ziel erhalten (Hiermit wäre ich aber vorsichtig, ein schlecht programmiertes Tool könnte der Junction durchaus folgen und am Ziel der Junction rumwüten).


    PS: Bzgl. der Dateien per Junction lag ich falsch. Junctions gehen nur mit Verzeichnissen. Junctions für Dateien (Die heißen dann wie bei Linsuxx "symbolic link", gibt es erst ab Vista).

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    Original von Oceanwaves
    Jetzt könnte ich importieren. Nur: der GoPal-Assistent möchte anscheinend alles nach C:\Dokumente und Einstellungen\<user> importieren. Und auf C: habe ich nur noch 600 MB frei :(. Hatte extra für Windows ein eigenes C: angelegt, alle Daten und Programme liegen eigentlich auf D:.


    Jetzt muss ich mal schauen, ob ich da noch irgendwie Platz schaffen kann, sieht aber nicht gut aus. Oder alles platt machen, umpartitionieren und die Sicherung wieder einspielen...


    Die Lösung heißt Link Shell Extension


    In diesem Fall ginge es so:

    • Installiere Link Shell Extension.
    • Installiere vom GoPal Assistant nur das Nötigste (Halt keine Karten).
    • Beende den Assistant
    • verschiebe den Ordner
      C:\Dokumente und Einstellungen\<user>\Anwendungsdaten\GoPal Assistant
      oder den Unterordner
      C:\Dokumente und Einstellungen\<user>\Anwendungsdaten\GoPal Assistant\Library
      irgendwohin auf Laufwerk D:, wo es Dir paßt.
    • Klickst Du mit der rechten Maustaste auf den Ordner "Library" bzw. "GoPal Assistant" (Du kannst ihn auch vorher umbenennen, z.B. in GoPal-Library) an der neuen Position und wähle "Link-Quelle festsetzen"
    • Danach gehst Du in den Ordner
      C:\Dokumente und Einstellungen\<user>\Anwendungsdaten\GoPal Assistant
      (Wenn Du "Library" verschoben hast) bzw.
      C:\Dokumente und Einstellungen\<user>\Anwendungsdaten
      (Wenn Du "GoPal Assistant" verschoben hast), klickst mit Rechts auf den freien Bereich und wählst "Junction einfügen".
    • Et voila, hast Du an der alten Stelle eine Verzweigung (Junction) auf den neuen Speicherort. Wenn der GoPal Assistant jetzt in diesen Ordner etwas speichert, folgt er der Junction und legt die Dateien am neuen Speicherort und somit auf D: ab.


    Hinweis: Auch wenn es auf den ersten Blick aussieht wie eine "Verknüpfung" zu erstellen, hat es nichts damit gemeinsam.
    Eine "Verknüpfung" ist rein garnichts, eine reine Textdatei, die einen Hinweis darauf enthält, wo der Inhalt wirklich liegt. Da "guckt" logischerweise kein einziges Programm rein, taugt also nur für den Benutzer selber was, der die Verknüpfung gezielt anklickt und Windows (Die Oberfläche) guckt dann nach, wo der Benutzer eigentlich hin will.


    Eine Junction hingegen ist das, was unter Linsuxx "symbolic link" heißt. Diese ist im Dateisystem verankert, d.h. alles was auf dieses scheinbare Verzeichnis (Es geht auch mit Dateien) zugreifen will, wird vom Dateisystemtreiber ans neue Ziel umgebogen, auch Windows selber.


    Junctions sind genial, um Ordnung zu halten:
    Wie sortiert man Musik-Videos ein?
    Unter Eigene Dateien\Eigene Musik oder Eigene Dateien\Eigene Videos?


    Ganz einfach: Unter beidem!
    Bei mir hat der Inhalt zuerst einmal Vorrang vor dem Medientyp, also kommen Musikvideos nach
    Eigene Dateien\Eigene Musik\Videos


    Von
    Eigene Dateien\Eigene Musik\Videos
    (Link-Quelle festlegen)
    gibt es dann aber eine Junction nach
    Eigene Dateien\Eigene Videos\Musik


    Dadurch finde ich die Musikvideos immer, egal wo ich sie suche :)

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    Original von ssnweb


    Text=transparent? Nein, geht nicht - warum auch?
    Der Hintergrund soll transparent sein und das geht!


    Mjaja, Korinthenkacker :)


    Es geht darum:
    Kann man einen beliebigen Text durch GoPal irgendwo anzeigen (Und auch auffrischen) lassen?
    Da dieser sich verändernde Text auch irgendwo her kommen müsste, sagen wir mal einen Wert aus der Registry...


    Bisher finden sich ja auf der Oberfläche nur Buttons, die über einen an/aus- oder tristate-Zustand gesteuert werden und GoPal-eigene Werte (Geschwindigkeit, Entfernung bis zum Ziel, usw.).


    Was ich meine ist:
    Könntest Du "Hallo Welt" auf den Bildschirm schreiben lassen und 1 Sekunde später "Hello World"?
    Wohlgemerkt durch die Skin, nicht per koord...

    Zitat

    Original von ssnweb
    nein, das möchte ich so nicht mit opaque.


    Gut, ist Dein Ding :)
    Man wird sehen, wie sich das im normalen Dauerbetrieb auswirkt.


    Zitat

    Original von ssnweb
    So wie im angehängten Bild soll es aussehen.


    Hm, ich sehe da Transparenzfehler.... das Rechteck ist nach wie vor zu erkennen. Wie kommt's?

    Zitat

    Original von ssnweb
    PO ist daher für mich hier kein Thema! Bitte respektieren! ;)


    Nein, werde ich nicht. Ich setze mich jetzt ins Auto, fahre nach TöVo und mache den wieder drauf ;) :D


    Ich wollte Dich nur darauf hingewiesen haben, daß Transparenz zwar hübsch ist, aber auch Rechenzeit kostet. Wenn Du eh schon auf einem Gerät, das nur für eine Anwendung ausgelegt ist, zwei bis drei gleichzeitig laufen läßt, sollte man darauf Rücksicht nehmen und sparsam damit umgehen.


    Dazu habe ich halt auf die Option aufmerksam gemacht, schon durch GoPal das grafische Umfeld vorbereiten zu lassen, damit die Anzeigen auch ohne Transparenz nicht so eckig aussehen.
    Mitten auf der Karte sollte man die dann natürlich nicht plazieren.
    Aber wenn Du z.B. dort, wo GoPal/Vario die Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigt, eine ebenso geformte (Das war glaube ich nach links etwas keilförmig), opaque Grafik anzeigen läßt, kannst Du im Zentrum derselben immer noch ein opaques, rechteckiges Meldungsfenster mit derselben Hintergrundfarbe wie die Festgrafik anzeigen lassen, es sieht dann trotzdem so aus, als sei das Meldungsfenster keilförmig.
    Dito für die Höhe.
    Wer dann am Ende die Höhenanzeige in ein rechteckiges Fenster reinschreibt, also koord, Glopus, Obs, ist dann egal.


    Unharmonisch sehen die Einblendungen aus, wenn
    - die Schriftart nicht zu der von der Skin verwendeten paßt
    - die Schriftfarbe nicht zu den in der Nähe von der Skin verwendeten paßt
    - sich die Fenster als rechteckig von der Umgebung abheben


    Die ersten beiden Faktoren kann man wohl einfach umschiffen, der dritte erfordert entweder Transparenz, oder man paßt eben vorher schon die Umgebung an (Wenn der Berg nicht zum Propheten....)

    Zitat

    Original von ssnweb


    Ja, Glopus läuft im Hintergrund, für die Beschriebene Trackingfunktion.


    Ich wollte Dir ja auch nur Recht geben :)
    Wenn Du Glopus eh verwendest, POIObserver aber u.U. nicht mehr, dann ergibt es Sinn, die Fenster auch von Glopus zeichnen zu lassen.
    (Wobei ich der Ansicht bin, daß Du grandios auf die Schn... fallen wirst. Wann immer ich von Abstürzen, irgendwann im laufenden Betrieb auf einmal fehlenden Grafiken, usw. lese, ist der PW im Spiel. Der PW ist schon deutlich ressourcenfeindlicher und wenn Du da auch noch Glopus permanent dazu laufen lassen willst... nun denn...)


    Zitat

    Original von ssnweb
    Und Transparent muß der Hintergrund sein!


    Der vom angezeigten Fenster, als von Glopus. Glopus schreibt ja auch nicht einfach Text auf den Bildschirm, sondern erzeugt sich dafür auch ein (rechteckiges) Fenster, genau wie der Obs. Unschön sieht ja eben dieses Fenster aus, Schriftart und Schriftfarbe kann man ja anpassen.


    Was jetzt Glopus im Gegensatz zum Obs hat:
    TransparentColor = Color(0,0,128) (optional)
    Wird eine TransparentColor gesetzt, so wird diese Farbe nicht dargestellt, sondern an dieser Stelle ist der MN Bildschirm zu sehen.

    Das kann der Obs nicht.
    Aber:
    Obwohl diese Funktion besonders in Zusammenhang mit Bitmap viele Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet, sollte auf deren Einsatz jedoch möglichst verzichtet werden, insbesondere bei großen Fenstern, da diese Darstellung sehr viel Rechenzeit erfordert.
    Und hier zitiere ich die Anleitung für Glopus.


    Das kann eigentlich nur Ärger geben:
    GoPal + Glopus + VirtCom + POI-Warner + was sonst noch so läuft...


    Zitat

    Original von ssnweb
    Tote Button? Wie geht das?


    Ich glaube, das findest Du eher raus als ich. Ich habe mich bislang nicht wirklich mit Skinning beschäftigt (Meine Änderungen stecken ja in den Scripten). Es wird wohl irgendeine Möglichkeit geben, einen Button zu erzeugen, der schlichtweg keine Funktion hat.
    Da so ein Button durch eine Grafik dargestellt wird, kann man da natürlich kreativ sein:
    - Abgerundete Kanten
    - Polygone oder sonstwelche Formen
    - Farbverläufe zum Rand


    Entscheidend ist eigentlich nur, daß dieser Button größer ist, als das durch Glopus, Observer, Microsoft Encarta ;), ... darzustellende, rechteckige Fenster.
    Solange man nun das Fenster in Glopus/Obs/whatever mit derselben Farbe konfiguriert, die auch die Buttongrafik hat, kannst Du auf dem Display nicht mehr erkennen, wo jetzt das Textfeld ist und was einfach nur Zierrat drumrum ist.


    So kann man wenigstens für einen Teil der Anzeigen auf Transparenz verzichten. Bedenke: P4410 = 400MHz.

    Zitat

    Original von ssnweb
    Es soll die Durchschnittsgeschw., Höhe, etc. unauffällig (nicht wie bei PO) im V3 richtig schön eingebunden werden und per Button schaltet man zum aktiven Glopus um den Track anzusehen und von Glopus wieder zurück zum aktiven V3.


    Das sind meine Vorstellungen! ;D


    Also wenn ich mir die Beschreibung aus Deinem Link so ansehe, dann hat Glopus so ziemlich dieselben Möglichkeiten zum Erzeugen von Fenstern wie POIObs auch, abgesehen von Transparenz, von deren Verwendung aber eher abgeraten wird (CPU-Last).
    Ressourcenschonender wäre es meiner Ansicht nach, die entsprechenden Fenster schon in der Skin vorzusehen (Tote Buttons) und dann in POIObs bzw. Glopus mit der exakt selben Hintergrundfarbe zu konfigurieren und zu bestücken.
    Vernünftig ist es natürlich, zum Anzeigen des Fensterinhaltes dann ein Programm zu nehmen, das eh schon läuft.

    Also:


    Medion ist unschuldig.
    Der Fehler ist im SDBus-Treiber von Mickeysoft (Die ihn nicht selber geschrieben haben, das war bsquare).


    Der Fehler:
    modify state, acquire lock, release lock
    d.h. der Treiber verändert den Zustand, sperrt dann und gibt wieder frei. Kenn ich noch jemanden, der sowas macht ;)



    Müsste natürlich heißen
    acquire lock, modify state, release lock
    Also sperren, ändern, loslassen.


    Und was ändert der Treiber überhaupt?
    Ganz einfach:
    Bei jedem wakeup aus dem Standby wird die Speicherkarte unmounted und wieder gemounted. Das ist Mickeysoft-Logik...
    Grund: Ein WinCE-Device kriegt gar nicht wirklich mit, daß es in StandBy geschickt wird, denn sauber wäre es, die Karte dann schon zu unmounten.


    Warum es das so macht ist auch klar: Man soll die Speicherkarte ja nicht bei laufendem Gerät entnehmen :gap
    Daher muß nach jedem WakeUp geprüft werden, ob die Karte noch da ist, fehlt, oder gewechselt wurde.


    Naja,. was da passiert ist jetzt auch klar:
    Die Karte soll unmounted werden, irgendwas greift auf die noch nicht unmountete und eben nicht gesperrte Storage Card zu, die Karte kann somit nicht unmounted werden, also wird sie dann erstmal nicht unmounted.
    Inzwischen kommen aber die Anweisungen zum neu mounten, also kommt sie als Storage Card2 dazu... und irgendwann wird dann der unmount auf der ursprünglichen Einsprungstelle doch durchgeführt.


    Et voila....

    Zitat

    Original von athos
    Obwohl ich aus Kostengründen auch Virtcom bevorzuge, aber ich war vor längerer Zeit mal fast dabei auch Serilot zu kaufen.


    BTW: Ich erwäge, bei mir den VirtCom sogar Format-Flash-fest zu machen :)

    Zitat

    Original von TeeSteinchen
    Ah-jah! Betreffendes ist also ab Seite 464 beschrieben. Etwa sooft haben wir uns hier wohl auch schon ums Thema im Kreis gedreht bis nun endlich mal etwas objektiviert werden konnte.
    Danke SpaceRat für diese Aufklärung! : drink


    PS: Ab Seite 510 gehts ums implementierte Camera Interface. Da könnte man doch auch mal...


    Dann können wir eher über den USB-Host-Controller diskutieren, so Hub-mäßig, an den man dann einen Schwung 32GB-USB-Sticks dranhängt, auf denen wiederum alle Versionen von GoPal 2.x bis 4.7 liegen, sowie Navigon, Garmin, ... mitsamt allen Karten usw.


    PS: Bevor das jetzt jemand glaubt... es geht mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nach nicht, weil es auch entsprechend verdrahtet sein müsste.

    Um die Sache hier mal zum Abschluß zu bringen:


    Die CPU des P4410 hat ein MMC 2.11, SD 1.0, SDIO 1.0 Interface.


    SDHC ist Bestandteil von SD 2.0.
    SD 2.0 adressiert Speicherkarten sektorweise, SD 1.0 byteweise. Deshalb ist auch bei 4GB Schluß, selbst wenn man mit vergrößerten Sektoren arbeitet, was bei SD-Karten mit 4GB der Fall ist.


    SDHC ist somit auf dem P4410 physikalisch unmöglich <Punkt>


    Wer's nachlesen möchte:


    P4410 - S3C2440 CPU - Samsung SMDK2440 development kit
    Datenblatt