Beiträge von hpretzlaff


    Wenn Du die Original-Scans (nicht aufgeteilt) inkl. korrekter Kalibrierungsdateien noch hast, kannst Du recht einfach z.B. mit GlobalMapper passende Tiles in sphärischer Merkator Projektion wie bei OSM erzeugen lassen. Wozu das Rad immer wieder neu erfinden?
    Grüße
    Helge


    Moin,
    Sorry, Fehler meinerseits: Orux "versteht" offenbar nur .ozf2, keine .ozfx3 (die neueren .ozfx4 natürlich auch nicht).
    Die Performance ist allerdings bei .ozf2-Dateien auch nicht berauschend.


    Grüße
    Helge

    Übrigens bin ich weit von einem Glaubensstreit entfernt; mir würde am allerwichtigsten ein ScreenDesigner sein, wie er beispielhaft unter OziCE exisitierte... daher ist Androzic auch nur ein Übergang, aber ein kostenlos gut funktionierender ;-)


    Ich empfehle das "Original" (OziExplorer für Android). Bisher unerreicht in Stabilität, Performance und Energieverbrauch...
    Da kannst Du Dich auch mit dem ScreenDesigner austoben. Es fehlen allerdings noch einige Funktionen aus der CE-Version.
    Ansonsten mal Locus oder OruxMaps antesten (Oruxmaps kann auch .ozf2 und .ozfx3 lesen).


    Grüße
    Helge

    Auf welcher dieser APP kann ich am einfachsten Offline Karten laden? Gibt es irgendeine APP die Garmin Karten benutzen kann?


    Moin,
    definiere "am einfachsten", oder probiere die bereits genannten Apps (OruxMaps, Locus und ApeMap) einfach selbst aus... Es gibt noch weitere leistungsfähigere bzw. komplexere Apps, aber zum Einstieg sind die drei ganz gut geeignet. Wenn Du (bereits vorhandene) Garmin-Karten auf Deinem Smartphone nutzen möchtest, frage bei Garmin nach, das dürfte auch eine Frage der jeweiligen Lizenzbedingungen sein.


    Grüße
    Helge

    Hallo,
    ich versuche vergeblich, im ozieplorer eine Route manuell mit dem Routeneditor zu erzeugen. Wenn ich, wie vorgesehen, mit der linken Maustaste in der Karte Routenpunkte setzen will, erscheinen einfach keine. Woran kann das liegen?


    Du musst zuerst Wegpunkte erstellen und kannst diese dann im Routeneditor in die Route übernehmen (WP können auch bei aktivem Routeneditor erstellt werden).


    Grüße
    Helge

    Seit einiger Zeit funktionieren die bewährten Tools, um OSM-Karten für Oziexplorer zu generieren, nicht mehr. Beim Herunterladen von OSM-Daten mittels Mobile Atlas Creator, Taho usw. erscheint in der Detailstufe 15 zwischendurch immer wieder die Meldung "Access blocked", und das Ergebnis sieht etwa so aus wie im angehängten Beispiel. Der Grund dafür ist z.B. hier nachzulesen: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Blocked_applications


    ...


    Gibt es noch eine funktionierende Methode, um OSM-Karten in Ozi zu nutzen?


    Moin,
    im von Dir angegebenen Link sind ja schon einige Möglichkeiten aufgelistet...
    Wenn Du MOBAC weiterbenutzen willst, ist es wohl am einfachsten, die Tiles selbst aus den OSM-Daten zu rendern (z.B. mit Maperitive).


    Grüße
    Helge


    Die Online-Karten verwenden eine spezielle Projektion (sphärische Merkator Projektion). Bei größeren Offline-Kartenausschnitten brauchst Du die Projektion (und Parameter dazu), sonst wird das nichts. Wenn Du Papierkarten hast, sollten auf den Karten Angaben zur Projektion stehen. Wenn nicht: jedes Land hat eigentlich einen Standard. Vielleicht helfen die Angaben bei:


    http://www.crs-geo.eu/nn_12439…nal__node.html?__nnn=true


    Wenn Du die Karten selbst eingesannt hast, kann es natürlich auch noch zu Verzerrungen durch den Scanvorgang gekommen sein.


    Grüße
    Helge

    Im Oruxmaps-sqlite haben die Kacheln aber keine eigene Kalibrierung, sondern werden aus einer Gesamtkalibrierung per Indexwert errechnet. Das funktioniert so nicht mit der Mercatorprojektion. Also würde ich erstmal sagen, auf diese Art kann man es vergessen.


    Das stimmt so nicht. Bei OruxMaps Offline-Karten stehen die Kalibrierungsinformationen in den *.otrk2.xml-Dateien. Hier werden diverse Projektionen und Referenzsysteme unterstützt (ähnlich wie bei anderen Programmen/Formaten). Die häufig bei topografischen Karten verwendete Transversale Merkator Projektion (mit entsprechenden Parametern) gehört natürlich dazu.


    Das Dumme bei Glopus .gmf-Dateien ist nur: in den .gmf-Dateien stehen gerade diese für eine Umwandlung benötigten Informationen nicht (mehr) drin... Sofern man diese weiß, könnte man sie natürlich manuell nachpflegen.


    Grüße
    Helge


    <offtopic>
    Naja, Du musst natürlich die Ozi GeoTIFF-Erweiterung installiert haben, dann werden die .tfw und .tab-Dateien ausgewertet und die Kalibrierung ist komplett...
    </offtopic>


    Im übrigen kann man die Karten für Glopus relativ leicht aufbereiten: die RGF93 Rechts-/Hochwerte der linken oberen Ecke sind bekannt (stecken auch in den Dateinamen). Die Auflösung beträgt 100 m/Pixel. Man muss jetzt "nur" die einzelnen Grafikdateien in ausreichend kleine Stücke (Kacheln) aufsplitten, die geografischen Koordinaten der Ecken (in Grad) entsprechend der ebenfalls bekannten Projektion aus den sich ergebenden Rechts-/Hochwerten errechnen und .kal-Dateien erstellen.


    Ich würde das Kartenbild nicht "entzerren" (reprojizieren). Aufgrund der Glopus fehlenden Unterstützung von Lambert-Projektionen, sollten die Kacheln aber nicht zu groß gewählt werden. Im GlopusMapManager kann man die Verzerrung auch anschaulich sehen, die sich ergibt, weil Glopus bzw. der MapManager die Lambert-Projektion nicht unterstützt.


    Grüße
    Helge

    Die Kalibrierdateien nutzen aber nichts, wenn man das Koordinatensystem bzw. -Datum nicht kennt. Es könnte UTM sein (dann fehlt noch die UTM-Zone), oder das französische RGF93. Die Projektion ist Lambert 93, was aber noch nichts über das Kartendatum aussagt.


    Datum ist RGF93 (siehe DC_DL_SCAN1000_2.pdf).


    Grüße
    Helge

    Wenn man das so versteht wäre es durchaus exakt. Dann wäre die
    WGS84-Referenz nicht auf die Pixelmitte bezogen. Bei
    Interpolationsproblemen nehme ich sonst immer die Samplemitte als
    Ankerpunkt. Es gibt technische Anwendungen wo die Lage der Indizes
    durchaus eine Rolle spielt. Aber hier würde es wohl kaum auffallen.


    Ich ziehe (möglichst) exakte Lösungen irgendwelchen Approximationen vor. Festlegung auf die Pixelmitte wäre recht ungwöhnlich, wie das bei Glopus jetzt genau angedacht ist, kann aber nur Peter Kirst beantworten.


    Grüße
    Helge

    Da hat man sich wohl um 1 Pixel verrechnet oder es bei den Arrayindizes nicht so genau genommen. Das hat mich auch gewundert.


    Aber andererseits muss man es so verstehen: die Kalibrierpixel indizieren nicht direkt die Bitmap-Pixel, sondern sind nur für die Koordinatenumrechnung relevant. So gesehen dürfen die dann sogar außerhalb der eigentlichen Bitmap liegen, als gedachte Bildpixel zur WGS84-Sollkoordinate. 1 Pixel Ungenauigkeit fällt visuell kaum auf.


    Eine "Ungenauigkeit" spielt da keine Rolle. Nicht vergessen: ein Pixel in einer Bitmap entspricht einer Fläche! Wenn man sich darauf einigt, dass (0,0) die obere linke Ecke eines Bitmap-Bereichs darstellt, geben die Koordinaten des Punktes (256,256) die Koordinaten der unteren rechten Ecke einer Bitmap (0,0)-(255,255) an.


    Grüße
    Helge

    Hallo bin neu im Forum, werke schon länger mit Ozi Explorer, CE jedoch mit Kompass Karten. Da ich jetzt eine Austria map fly 5 besitze hab ich schon eine Frage an EUCH!


    Gibt es eigentlich schon eine Andere Methode für die Austria maps fly 4 oder 5 (von BEV) als mit den Bilddatein, die man kalibrieren muss oder hab ich das falsch verstanden!


    GlobalMapper (GM) kann m.W. die AMap4 direkt und (über Umwege) auch die AMap5 öffnen und z.B. als GeoTIFF exportieren.


    Bei derartigen Konvertierungen aber IMMER die Nutzungsbedingungen/Lizenzvereinbarungen (neudeutsch EULA) des jeweiligen Herstellers beachten!!!


    Grüße
    Helge