Kartenqualität bei TomTom

  • Moin,

    letzte Woche hab ich mir ein neues TomTom Go Essentials gegönnt. Vorher hatte ich ein Garmin Drive Smart 60 LMT-D im Einsatz. Beim Garmin störte mich die teils chaotische Routenführung.

    Nachdem ich die Karten beim TomTom auf den aktuellen Stand gebracht habe, war ich doch ob der "schlechten" Qualität sehr enttäuscht. Da sind die Karten von Garmin deutlich aktueller als beim TomTom.

    Ich hoffe nur, dass die Routenführung nicht auch so unterirdisch ist wie bei Garmin. Zumindest werden beim TomTom auch kleine Baustellen angezeigt. Das ist ja auch schon was.

    Der Rest: Schau'n wer mal.:rolleyes:

  • nun, ich hatte mal Navigon, war und dies vor nun 11 Jahren das Beste was es an Navigation gab und sicher, ganz sicher, ohne Verklärung der Vergangenheit immer noch das Beste.

    Nutze seit 2016 Garmin. Aber nahezu ausschließlich für geplante Touren, Ausflüge mit dem Cabrio, wo ich mit festen Zwischenzielen meist sind diese Marker so im Abstand von 10 Kilometern an strategisch entscheidenden Straßen gewählt, arbeite.

    Folge, zu sicher mehr als 95% wird die Route so abgefahren, wie ich sie geplant habe.

    Kartenfehler in der Kartenversion 2023.10, die es zuvor nicht gab, führen zu seltsamen Routing aller Garmins mit diesen Karten. Fehler sind unerklärliche Lücken in der Karte, an so einigen Stellen berichtet. In Italien wurden sie gefunden und jetzt von mir hier in Südfrankreich.

    Die an sich durchgehende Straße ist auf der Kartendarstellung in großer Zoomstufe sichtbar einfach fiktiv um ein paar Zentimeter unterbrochen, so als gingen zwei Sackgassen aufeinander zu.

    Parallel probiere ich aber immer mal was Anders aus, bekanntlich ist ja das Bessere des Guten Feind.

    So habe ich Apps von Sygic, TTGo, GoogleMaps, als auch mal Apple Maps immer wieder erprobt. Hinzu noch MyRoutApp als Planer, die auch eine Navigations-App im Programm haben.

    Sygic war schnell erledigt, Bildschirm zu voll mit Zusatzinfos, Ansagen in Städten nervend, jede geradeaus zu überfahrende Kreuzung wird erwähnt.

    Lediglich TTGo und My Route läßt vorab Tourenplanung mit Zwischenzielen und speichern in der Cloud, im anzulegenden Konto, sowie Übertragung ans Smartphone zu.

    Ansagen und Kartendarstellung sind aktuell beim Garmin DS76 am ehesten jedoch (immer noch) mit Schwächen, siehe nachfolgend, am Besten.

    Die anderen Programme bzw. Apps erlauben per CarPlay die Darstellung im Autoradio. Dazu habe ich ganz aktuell mein Cabrio noch aufgerüstet.

    Fazit ganz frisch, nach nun wieder 3-wöchiger Nutzung.

    Garmin, Ansagen meist OK, nervend sind die Vorankündigungen, meist schon bei 1000 Metern vor dem Ereignis. Dies kann verwirrend sein, wenn z. B. noch 2 Kreisverkehre, dessen 3. Ausfahrt ja erst in 1000 m zu nehmen wäre, nicht noch zuvor auftauchen.

    Manche wichtige notwendige Ansagen kommen dagegen schon mal nicht. Karte und Route muss man immer im Blick halten

    TTGo, Ansagen zu umständlich, MRA Navigation Ansagen sehr langsam gesprochen, fast einschläfernd. G-maps, Ansagen noch umständlicher als bei TT, weil zu viel gesagt wird. Beispiel in Friedrichshafen. „Fahren Sie rechts in die (jetzt aus dem Gedächtnis fiktiv) Bregenzer Straße, B35, E43, Richtung Bregenz. Drei Straßenbezeichnungen, die zwar zutreffen, ich aber in der Gänze nicht bräuchte.

    Kartendarstellung TT, ist oK, MRA blass, fast langweilig, Gmaps, nun ja.

    Aktuell, so auch in YT Videos bewertet, sehr gut aufgeholt hat Apple Maps. Sehr gute Ansagen, tw. ähnlich mit RealView Nennung, wie bei Garmin. Gute Kartendarstellung auch oder gerade hier in F der unendlich vielen Kreisverkehre.


    Wenn man nur von „ Hier bin ich und da muss ich hin“, also A nach B Routing benötigt, ist Apple aktuell mein Favorit. Sogar besser als im Ford das Sync3 Navi, dessen Splittscreen im Ortsbereich mit den unterschiedlichen Zoomvarianten des gleichen Ablaufs der Positionsänderung, nicht eine Splitt-Schilderdarstellung, eher öfters verwirrt als hilft.


    Viel geschrieben, mit dem Fazit. Alle Navis haben Schwächen, geht es um geplante Touren, ist das Erstellen einer Route für und auch Abfahren mit den Garmins am universellsten, wenn man zu vermeidende Fallstricke dazu kennt.

    Verkehrsfunk, hier oft ein Thema, zumindest meine Erfahrung, auch mit oder gerade bei Planung. Bei den oft ländlicheren Routen auf Cabriostrecken, kaum notwendig. Da gibt es nichts oder nur wenig zu melden.

    Auf Fernstrecken und Anreisen bleibt es auch Glückssache.

    Kommt es knüppeldick, helfen die Infos ohne Zusatzwerkzeuge und selber neu Planen auch nicht.

    psr (Peter)


    Seit 2014 auf Garmin umgestiegen. Ein Garmin Montana 700, ein GpX66 und eine Fenix 6 für den Sport. Ein Camper 780 als Standby im Leasingauto oder Urlaubs-Leihwagen im Gepäck und ein DriveSmart 76 fürs Cabrio und Tourenplanung am Laptop. (die vorhandenen Festeinbauten sind ja fürs „ich will direkt nach xY“ OK, Touren Vorplanen- und speichern kennen sie nicht)

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  • ich kenne beide und beide variieren nach regionen doch stark. hier und da liegt der eine vorne mit den karten und da und dort wieder der andere.

    Also bei uns auf'm platten Land scheint TomTom doch erheblichen Nachholbedarf zu haben.

    Allein in unserem Ort hab ich einige gravierende Fehler gesehen.


    Eine Straße die seit ca. 10 Jahren für den KFZ-Verkehr gesperrt ist, wird als durchgängig befahrbar eingestuft.
    Mehrere Straßen sind falsch bezeichnet, bzw. liegen falsch.

    Ach ja, nur so als Hinweis, die Tempolimits sind auch schon größtenteils 8-10 Jahre alt.


    Hab alles mal bei Mapshare gemeldet, aber mit wenig Hoffnung auf Aktualisierung.


    Wenn man da als Auswärtiger rein gerät, hat man das eine oder andere Problem.:(


    Im Zweifel wird's dann wohl Tante Google richten müssen.

    Das hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt.:/

  • wenn unsere kollegen und ich mit unserem firmengarmin mit aktuellen karten navigieren, stöhnen alle bereits vor fahrtantritt.

    ich baue lieber mein privates um und fahre damit stressfrei.

    so unterschiedlich können die erfahrungen sein.

    vor jahren am gardasee habe ich tomtom am zweiten tag abgehängt und mein medion mit navteq-karten genommen um den restlichen urlaub zu genießen. dort war ich mit tomtom aufgeschmissen.

    also licht und schatten gehören doch immer zusammen.


    kopf aber auch nicht vergessen. ;)



    mfg rohoel.